Pressemitteilung
22.10.2012

Peking/Essen, 22.10.2012 – Mit international besetzten Diskussionsrunden startete die Stiftung Mercator am vergangenen Wochenende in Peking die neue Veranstaltungsreihe Mercator Salon. Die Salons bieten als Diskussionsplattform einen Raum für den Dialog zwischen Chinesen und Europäern über aktuelle Themen aus Kultur und Gesellschaft. Zum Auftakt wurde in zwei Veranstaltungen über den Themenkomplex „Kulturmetropolen – Metropolenkultur“ diskutiert. Für 2013 sind weitere Salons geplant.
„Mit dem Mercator Salon setzen wir unser Engagement für den direkten interkulturellen Ideen- und Meinungsaustausch zwischen Chinesen und Europäern fort“, erläutert Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Das internationale Engagement der Stiftung Mercator steht unter dem Motto ‚Einander verstehen, voneinander lernen, gemeinsam internationale Herausforderungen meistern‘. Wir sind überzeugt, dass mehr Dialog notwendig ist, um Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zwischen China und Europa zu stärken.“
Unter dem Titel „Kulturmetropolen – Metropolenkultur“ diskutierten internationale Experten im ersten Salon über die Strategien, kreatives Potenzial zu fördern und den Rang einer internationalen Kulturmetropole im heutigen China und im Europa des 20. Jahrhunderts zu erreichen. Auf dem Podium saßen Zhao Dongming, Abteilungsleiter für Kulturveranstaltungen beim Beijinger Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2008, zusammen mit dem deutschen Kulturberater und Schriftsteller Michael Schindhelm und Esra Nilgun Mirze, verantwortlich für die Umsetzung der Europäischen Kulturhauptstadt „Istanbul 2010“.
In der zweiten Veranstaltung standen Metropolen und ihre Architektur im Vordergrund. Über den architektonischen Ehrgeiz von Metropolen wie Berlin, Peking oder Hongkong und über ihren Erfolg darin, urbane Wahrzeichen zu schaffen und neue urbane Räume zu erschließen, tauschten sich der chinesische Architekt Zhang Yonghe, derzeit Professor an der MIT School of Architecture and Planning, und der Architekt David Gianotten, Gründer des Hongkonger Büros des niederländischen Office for Metropolitan Architecture (OMA), gemeinsam mit dem Publikum aus. Michael Kahn-Ackermann, Sonderbeauftragter der Stiftung Mercator in China, moderierte beide Veranstaltungen.

Der Mercator Salon knüpft an die Veranstaltungsreihe „Aufklärung im Dialog“ an. Die Stiftung Mercator führte „Aufklärung im Dialog“ von 2011 bis 2012 als wissenschaftliches Begleitprogramm zur Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ in Peking durch. Die offiziellen Foren der Reihe veranstaltete die Stiftung in Partnerschaft mit dem National Museum of China. Davon unabhängig initiierte die Stiftung in eigener Verantwortung eine Reihe von Salons, bei denen sich deutsche und chinesische Intellektuelle über philosophische, gesellschaftliche und künstlerische Aspekte der Aufklärung austauschten. Mit der neuen Salonreihe wird dieses Format mit einem breiteren Themenspektrum fortgesetzt.
Über den Mercator Salon:
Der Mercator Salon ist eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Mercator in Peking. Die Salons bieten eine interkulturelle und interdisziplinäre Diskussionsplattform für den Austausch zwischen Chinesen und Europäern. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Fragen Chinas und Europas im direkten Dialog zwischen Experten und der interessierten Öffentlichkeit erörtert. Akteure aus Wissenschaft, Kunst und Kultur, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft bekommen so die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und sich miteinander zu vernetzen. Die ersten beiden Salons fanden am 20. und 21. Oktober 2012 in Peking statt. 2013 sind weitere Mercator Salons geplant.
www.mercator-salon.de
Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.
www.stiftung-mercator.dewww.facebook.com/StiftungMercator
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
In China:
Zijuan Zaft
Öffentlichkeitsarbeit Mercator Salon
E-mail: juanzaft@gmail.com
Telefon: +86 13716969043
In Deutschland:
Christine Ehrig
Stiftung Mercator
Kommunikationsmanagerin
E-Mail: christine.ehrig@stiftung-mercator.de
Telefon: +49 201 245 22-840

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Jochen Heimberg
Pressesprecher
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