AUFRUHR MAGAZIN

Wie programmiert man Meinungs­freiheit?

Wie programmiert man Meinungs­freiheit?

Meinungen sind frei – doch wie geht man damit im digitalen Raum um? Das Problem beginnt bereits bei der Programmierung von Apps und Programmen: Sie sollen einerseits Meinungs­freiheit ermöglichen, andererseits aber weder selbst diskriminieren noch Platz für Hatespeech und Fake News lassen. Ein Spagat, mit dem sich die Juristin Sunimal Mendis beschäftigt.
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Erklärung zu COVID-19

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein einschneidendes Ereignis mit noch unabsehbaren Auswirkungen auf uns alle; auch auf Organisationen der Zivilgesellschaft und NGOs in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir gute Partner und zuverlässige Unterstützer sein möchten als Teil unserer Gesellschaft, die sich nun auf die Eindämmung und Bekämpfung der Folgen der Pandemie konzentrieren muss. Wir wollen außerdem flexibel sein bei notwendigen Anpassungen innerhalb der von uns geförderten Aktivitäten. Wir wollen keinen zusätzlichen Druck ausüben und als Förderer anpassungsfähig sein. Wir werden auch weiterhin Bewilligungen aussprechen und stehen weiterhin vollumfänglich für Anfragen zur Verfügung.

Projekte

Unseren Partner*innen wollen wir mitteilen, dass natürlich alle zugesagten Bewilligungen abgesichert sind und auch weiterhin unter diesen außergewöhnlichen Umständen wie vereinbart ausgezahlt werden. Darüber hinaus möchten wir noch folgende Hinweise geben:

  • Projektbestandteile, die aktuell nicht stattfinden können, können durch unkomplizierte kostenneutrale Verlängerung des Förderzeitraums von bis zu einem Jahr im Bezug zum Bewilligungszeitraum verschoben werden. Das gilt insbesondere für Veranstaltungen, Reisen und Stipendienaufenthalte.
  • Kosten, z.B. für Stornierungen von Reisen, Veranstaltungen, etc., die dem Projekt durch die Corona-Pandemie entstehen, dürfen aus den bewilligten Finanzmitteln finanziert werden.
  • Budgetverschiebungen und Umwidmungen, die sich aus den genannten Kosten heraus ergeben, werden unkompliziert und kurzfristig bearbeitet.
  • Abgabefristen für einzureichende Unterlagen wie den Mittelverwendungsnachweis können nach individueller Rücksprache verschoben werden.

Bitte sprechen Sie unsere Projektmanager*innen bei individuellen Anliegen direkt an.

Im Interesse der öffentlichen Gesundheit ergreifen wir Maßnahmen zum Schutz des Wohlergehens unserer Mitarbeiter*innen, Partner*innen, Besucher*innen und Teilnehmenden an unseren Veranstaltungen sowie Programmen. Wir möchten zudem dazu beitragen, die Ausbreitung der Viruserkrankung so weit wie möglich zu verlangsamen.

Spendenfonds „Wir im Revier“

Wir wollen denen helfen, die jetzt dringend Hilfe benötigen. Wir beteiligen uns an der Aktion „Wir im Revier“: Schauen Sie genau hin und sagen Sie, wer in Ihrer Nachbarschaft oder Umgebung durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht. Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

Bleiben Sie gesund!

Das Team der Stiftung Mercator

Veranstaltungen

16 Mär. 2021
Digitale Veranstaltung | Digital | 17:00 | öffentlich

Leben nach Zahlen – Mercator Salon mit Steffen Mau über die zunehmende Macht von Daten und Zahlen

Auf den ersten Blick suggerieren Daten und Zahlen Objektivität, sie können jedoch auch verzerrend, einseitig oder lückenhaft sein. Ihre Fehlbarkeit und Deutungsbedürftigkeit wurde in der COVID-19 Pandemie immer wieder offensichtlich. Zahlen müssen nicht nur stimmen, sie müssen auch richtig gelesen und interpretiert werden.

Ganz neu ist die politische und gesellschaftliche Macht der Zahlen nicht. Zahlen und Daten bestimmen längst nicht nur über politisches Handeln in der Pandemie, sondern zunehmend auch über unseren sozialen Wert. Ob Schufa-Auskunft, Followerzahlen in sozialen Medien oder Matchingergebnisse auf Dating-Plattformen – Zahlen und Rankings bestimmen zunehmend unsere Position in der Welt, unsere Lebenschancen und Handlungsmöglichkeiten sowie die Art wie wir behandelt werden. Die scheinbare Objektivierung durch Vermessung bedeutet dabei immer auch eine Vereinseitigung und wirkt so mitunter Diversität entgegen.

Im Gespräch mit Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, möchten wir mehr über die Rolle von Zahlen für das Verständnis unserer Welt, aber auch der Risiken, die mit der Quantifizierung unserer Gesellschaft einhergehen, erfahren.

Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und erhielt 2020 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft für seine Analysen zu den vielfältigen gesellschaftlichen Transformationen unserer Gegenwart. Derzeit beschäftigt er sich im Rahmen seines Mercator Fellowships mit Grenzen, Territorialität und Kontrolle im 21. Jahrhundert. Moderiert wird der Mercator Salon von Gisela Steinhauer.

17:00 Uhr: Einlass und Begrüßung
17:05-17:50 Uhr: Moderiertes Gespräch zwischen Gisela Steinhauer und Steffen Mau
18:00-18:30 Uhr: Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook stattfinden. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung zu.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 18.02.2021, 16.30, Uhr eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de. Bitte geben Sie in der Betreffzeile an, für welchen Salon Sie sich anmelden.

Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragstellende finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.