AUFRUHR MAGAZIN

Gemeinsam ein NesT bilden

Gemeinsam ein NesT bilden

Damit besonders schutzbedürftige Geflüchtete in Deutschland richtig ankommen können, ist lebensnahe Unterstützung vor Ort wichtig. Das ist der Grundgedanke des Projekts „Neustart im Team“. Ehrenamtliche tun sich als Gruppe zusammen und betreuen Schutzpersonen gemeinsam. Wie sieht so ein Engagement konkret aus? Ein Mentor*innen-Team erzählt.
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Erklärung zu COVID-19

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein einschneidendes Ereignis mit noch unabsehbaren Auswirkungen auf uns alle; auch auf Organisationen der Zivilgesellschaft und NGOs in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir gute Partner und zuverlässige Unterstützer sein möchten als Teil unserer Gesellschaft, die sich nun auf die Eindämmung und Bekämpfung der Folgen der Pandemie konzentrieren muss. Wir wollen außerdem flexibel sein bei notwendigen Anpassungen innerhalb der von uns geförderten Aktivitäten. Wir wollen keinen zusätzlichen Druck ausüben und als Förderer anpassungsfähig sein. Wir werden auch weiterhin Bewilligungen aussprechen und stehen weiterhin vollumfänglich für Anfragen zur Verfügung.

Projekte

Unseren Partner*innen wollen wir mitteilen, dass natürlich alle zugesagten Bewilligungen abgesichert sind und auch weiterhin unter diesen außergewöhnlichen Umständen wie vereinbart ausgezahlt werden. Darüber hinaus möchten wir noch folgende Hinweise geben:

  • Projektbestandteile, die aktuell nicht stattfinden können, können durch unkomplizierte kostenneutrale Verlängerung des Förderzeitraums von bis zu einem Jahr im Bezug zum Bewilligungszeitraum verschoben werden. Das gilt insbesondere für Veranstaltungen, Reisen und Stipendienaufenthalte.
  • Kosten, z.B. für Stornierungen von Reisen, Veranstaltungen, etc., die dem Projekt durch die Corona-Pandemie entstehen, dürfen aus den bewilligten Finanzmitteln finanziert werden.
  • Budgetverschiebungen und Umwidmungen, die sich aus den genannten Kosten heraus ergeben, werden unkompliziert und kurzfristig bearbeitet.
  • Abgabefristen für einzureichende Unterlagen wie den Mittelverwendungsnachweis können nach individueller Rücksprache verschoben werden.

Bitte sprechen Sie unsere Projektmanager*innen bei individuellen Anliegen direkt an.

Im Interesse der öffentlichen Gesundheit ergreifen wir Maßnahmen zum Schutz des Wohlergehens unserer Mitarbeiter*innen, Partner*innen, Besucher*innen und Teilnehmenden an unseren Veranstaltungen sowie Programmen. Wir möchten zudem dazu beitragen, die Ausbreitung der Viruserkrankung so weit wie möglich zu verlangsamen.

Spendenfonds „Wir im Revier“

Wir wollen denen helfen, die jetzt dringend Hilfe benötigen. Wir beteiligen uns an der Aktion „Wir im Revier“: Schauen Sie genau hin und sagen Sie, wer in Ihrer Nachbarschaft oder Umgebung durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht. Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

Bleiben Sie gesund!

Das Team der Stiftung Mercator

Veranstaltungen

29 Apr. 2021
Digitale Veranstaltung | 15:30 | nicht öffentlich

Aktiv gegen Fake News und Hate Speech in der EU: Ein Planspiel für Alumni

Soziale Medien gehören mittlerweile zu den Hauptinformationsquellen im Internet und ermöglichen heute viel mehr Menschen einen schnellen Zugang zu Nachrichten und Informationen als früher. Doch mit der fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft werden auch ihre Risiken und Gefahren sichtbarer.
Die letzten Präsidentschaftswahlen in den USA haben eindrucksvoll gezeigt, welch destruktive Kraft Fake News in Demokratien entfalten können. In digitalen Echokammern führen eine Mischung aus Desinformation und Verschwörungsideologie oft auch zu hasserfüllten Diskussionen.

Die EU-Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Trend zu stoppen und die Betreiber*innen sozialer Plattformen dabei stärker in die Pflicht zu nehmen durch eine neue Gesetzgebung innerhalb der Europäischen Union stärker in die Pflicht zu nehmen. Gleichzeitig gilt es, Rechte und Freiheiten von EU-Bürger*innen im Netz zu schützen. Was tun?

Wir laden Mercator Alumni zwischen 16-26 ein, sich mit dem Thema Debattenkultur im Netz und Mechanismen der EU-Gesetzgebung im Rahmen eines virtuellen Planspiels auseinanderzusetzen.


In diesem virtuellen Planspiel schlüpfst du gemeinsam mit anderen Alumnae*in, in die Rolle von Minister*innen aus den Mitgliedstaaten der EU und simulierst eine Sitzung des Ministerrats. Wie soll man in der EU mit Fake News und Hate Speech umgehen, welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, was gilt es zu beachten? Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Verhandlung zum „Digital Services Act“, einer neuen Verordnung zur Bekämpfung von Fake News und Hate Speech in der EU.

Anmeldeschluss ist der 20.April.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung findest du im Mitgliederbereich im Alumniportal MercatorGlobe.


18 Mai. 2021
Digitale Veranstaltung | 18:00 | öffentlich

Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen - Digitaler Mercator Salon mit Jutta Allmendinger

Die Soziologin Jutta Allmendinger ist mit ihrer Geduld am Ende. Seit über drei Jahrzehnten untersucht sie, wie Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern erreicht werden kann, und ihr ernüchterndes Fazit lautet: Wir bewegen uns rückwärts in die Zukunft. Corona hat die wahren gesellschaftlichen Verhältnisse wie unter einem Brennglas hervortreten lassen: Männer arbeiten, Frauen arbeiten auch - und versorgen die Kinder. Männer verdienen, Frauen verdienen auch – aber bloß etwas dazu. Teilzeit und Elternzeit sind fast immer noch Frauensache, Führungspositionen und hohe Gehälter Männersache.

18:00 Uhr Einlass und Begrüßung
18:05-18:50 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Jutta Allmendinger und Louis Klamroth
19:00-19:30 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

26 Mai. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Rassismus in der Polizei - Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Blaise Francis El Mourabit

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Der Fall von George Floyd zeigt, dass Rassismus sich gerade in polizeilichen Strukturen gefährlich potenzieren kann: Rechtsextreme Chatgruppen und Polizeigewalt gegenüber BIPoC geben Anlass zur Diskussion über ein strukturelles Problem. Vermehrt rücken hierbei auch die Stimmen Betroffener in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte, die Opfer von Diskriminierung und Gewalt durch Polizeibeamt*innen wurden.

Diesen Betroffenen bot der Rechtsanwalt Blaise Francis El Mourabit 2020 seine Unterstützung an. Seitdem vertritt er neben seiner Arbeit in einem Unternehmen pro bono Rassismusfälle außergerichtlich und vor Gericht. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit setzt er sich auch für rechtliche Reformen ein, um besonders BIPoC besser vor polizeilichen Übergriffen zu schützen.

Zum Jahrestag des Mordes an George Floyd möchten wir mit Blaise Francis El Mourabit über seine Motivation im Engagement gegen Polizeigewalt sprechen und hören, welche Erfahrungen er und seine Klient*innen mit der Polizei machen. Außerdem möchten wir mit ihm diskutieren, wie Politik Rassismus und Diskriminierung in der Polizei auf struktureller Ebene entgegenwirken kann.

Wir laden Sie herzlich ein zum digitalen Mercator Salon mit Blaise Francis El Mourabit und freuen uns auf einen intensiven Austausch.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Shelly Kupferberg.

17:00-17:05 Uhr
Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr
Moderiertes Gespräch zwischen Shelly Kupferberg und Blaise Francis El Mourabit
17:45-18:15 Uhr
Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ANMELDUNG
Bitte senden Sie uns bis zum 24.05.2021 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Blaise Francis El Mourabit handelt.

Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragstellende finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.