Desinformation, Hackerattacken, Angriffe auf militärische und zivile Infrastruktur: Parallel zu seinem brutalen Abnutzungskrieg gegen die Ukraine setzt die russische Staatsführung Europa durch hybride Kriegsführung systematisch unter Druck. Damit sollen der gesellschaftliche Zusammenhalt und das Vertrauen in staatliche Institutionen geschwächt sowie die Handlungsfähigkeit Deutschlands und der EU und ihre Unterstützung der Ukraine unterminiert
werden. Weder die Gesellschaft noch staatliche Institutionen sind auf diese systematischen Angriffe adäquat vorbereitet.
Mit unseren Gästen und Ihnen wollen wir diskutieren, wie hybride Herausforderungen erkannt werden und wie Bund, Länder und Kommunen damit umgehen können. Es soll darum gehen, wie Russland in Europa operiert, was gesellschaftliche und institutionelle Resilienz bedeutet – und wie sie sich stärken lässt.
Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte bis zum
13. Juli 2026 unter diesem
Link an. Bitte berücksichtigen Sie, dass eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung und mit einer Teilnahmebestätigung möglich ist. Für weitere Fragen steht Ihnen Ricarda Nierhaus (nierhaus@dgap.org) zur Verfügung.
Programm
Begrüßung
Dr. Christian Straube, Interimsbereichsleitung Europa in der Welt, Stiftung Mercator
Panel
Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen
Dr. Annegret Bendiek, Senior Fellow, Stiftung Wissenschaft und Politik
Susanne Klatt, Abteilungsleiterin, Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement, Stadt Essen/Berufsfeuerwehr
Oberst i.G. Dipl.-Ing. Inform Sönke Marahrens, Zentrum Digitalisierung der Bundeswehr
Milad Tabesch, Gründer, Ruhrpott für Europa
Moderation
Dr. Mario Baumann, Research Fellow, Zentrum für Ordnung und Governance in Osteuropa, Russland und Zentralasien, DGAP
Die Veranstaltung wird von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und der Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit EUROPE DIRECT Essen der Stadt Essen durchgeführt.