Aktuelle Veranstaltungen

02 Okt. 2022
Workshop, Seminar | Brüssel | 21:18 | nicht öffentlich

meet!-Moment in Brüssel

Nicht öffentliche Veranstaltung für den meet!-Jahrgang 2022

Der meet!-Moment in Brüssel findet vom 02.-06. Oktober 2022 statt. Der vierte meet!-Jahrgang wird während des meet!-Moments die Gelegenheit haben mit Expert*innen der internationalen und europäischen Zusammenarbeit und Alumni der Stiftung Mercator in das Gespräch zu kommen. Neben Gesprächen zu internationaler Sicherheitspolitik und europäischen Themen steht ein Besuch bei der NATO sowie ein politisches Planspiel zum Thema Desinformation und Hate Speech auf dem Programm für die 20 Teilnehmenden. Die meet!-Tour 2022 endet mit einem gemeinsamen Alumni Abend und Kennenlernen ehemaliger meet!-Teilnehmenden in Essen.

 Alle Infos zum Programm: www.meet-europa.de. Für Live Einblicke der meet!-Tour folgt uns auf Instagram meet_europa.

Die Bewerbungsphase für die meet!-Tour 2023 startet wieder im März 2023.

07 Okt. 2022
Workshop, Seminar | Essen | 14:00 | nicht öffentlich

Abschluss meet!-Tour 2022 mit Alumniabend

Nicht öffentliche Veranstaltung für Alumni*ae der meet!-Mercator Europa Tour

Der Abschluss der meet!-Tour 2022 findet in Essen mit einem gemeinsamen Alumniabend statt.

Wir laden alle meet-Alumni*ae und den meet!-Jahrgang 2022 ein, um das Jahr 2022 gemeinsam Revue passieren zu lassen und uns in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen.

14 Nov. 2022
Vortrag, Podiumsdiskussion | Essen | 18:00 | nicht öffentlich

10. Mercator Lecture mit Miriam Meckel - Von der Demokratie zur Algokratie? Ist Künstliche Intelligenz der neue Leviathan?

Bei der 10.  Mercator Lecture, geplant vom Bereich Digitalisierte Gesellschaft, spricht die Publizistin, Unternehmerin und Professorin Miriam Meckel zum Thema: 

Von der Demokratie zur Algokratie? Ist Künstliche Intelligenz der neue Leviathan?

Algorithmen analysieren Milliarden von Datenspuren, die Menschen im Netz hinterlassen. Sie erkennen daraus Gewohnheiten, Vorlieben und Wünsche und erschließen sich so unsere Verhaltensmuster für mathematische Hochrechnungen, die Gegenwart und Zukunft bestimmen. Längst entscheiden Algorithmen zum Beispiel darüber, wer zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, ob Menschen kreditwürdig oder in Gefahr sind, als Straftäter rückfällig zu werden. Manch einer träumt auch von den demokratischen Potenzialen der Technologie und den Möglichkeiten, das Stimmungsbild von Bevölkerungen immer präziser und quasi minütlich repräsentativ abbilden zu können. 

Werden Algorithmen bald auch das politische System immer stärker beeinflussen und schließlich das Wählen für uns Menschen übernehmen? Wohin führt die Entwicklung, wo sollte ihr ein Ende gesetzt werden und was können wir von den Erfahrungen anderer Länder lernen? 

Anmeldung nur auf Einladung.

16 Nov. 2022
Vortrag, Podiumsdiskussion | Berlin | 18:00 | öffentlich

Mercator Impuls: Mobilitätswende gerecht gestalten

Dr. Nari Kahle
Autorin & Mobilitätsexpertin

Dr. Maike Niedbal
Staatssekretärin, Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz des Landes Berlin

Astrid Schaffert
Deutscher Caritasverband

Moderation:

Sven Egenter
Clean Energy Wire

Das derzeitige Verkehrssystem hat nicht nur ein Klima-, sondern auch ein Gerechtigkeitsproblem. Denn die Zugänge zu unterschiedlichen Mobilitätsoptionen sowie die Lasten und Opportunitäten im Verkehrssektor sind sozial wie räumlich ungleich verteilt. 

Menschen mit einem höheren Einkommen legen rund doppelt so viel Personenkilometer zurück wie diejenigen in prekären Einkommenssituationen. Menschen mit niedrigem Einkommen besitzen oftmals kein Auto, wohnen aber häufiger an vielbefahrenen Straßen, müssen längere Strecken pendeln und leiden stärker unter den negativen Folgen einer hohen Verkehrsbelastung. Für Menschen mit Behinderungen und Ältere beginnt der eingeschränkte Zugang zur Mobilität oftmals schon am Ticketschalter.

Auch gibt es Unterschiede im Mobilitätsbedarf und Verkehrsverhalten zwischen den Geschlechtern: Frauen nutzen im Durchschnitt seltener das Auto und legen Wege häufiger zu Fuß und mit dem öffentlichen Verkehr zurück als Männer. Die Attraktivität, Sicherheit und Barrierefreiheit der Verkehrsinfrastruktur berücksichtigt die Bedarfe unterschiedlicher Nutzer*innengruppen allerdings nur unzureichend.

Der Anspruch einer erfolgreichen Mobilitätswende muss es daher sein, dass entsprechende Maßnahmen zum klimafreundlichen Umbau des Verkehrssektors sozial gerecht gestaltet werden und möglichst vielen Menschen eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Nur dann besteht die Chance, dass diese Transformation von einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit mitgetragen wird.

 Aber wo steht die Mobilitätswende in punkto Gerechtigkeit? Wenngleich das 9-Euro-Ticket die Fahrt mit Bus und Bahn erschwinglicher und einfacher gemacht hat, stockt der notwendige Ausbau und die Verfügbarkeit des ÖPNV vor allem in ländlichen Räumen weiterhin. Am Hochlauf der Elektromobilität partizipiert bislang nur ein kleiner Ausschnitt der Bevölkerung, mit einem überdurchschnittlichen hohen Anteil von jungen, einkommensstarken und gut ausgebildeten Männern, die v.a. in strukturstarken ländlichen Gebieten im Westen der Bundesrepublik wohnen. Und auch diejenigen, die neue, klimafreundliche Sharing-Angebote im urbanen Raum nutzen, sind überdurchschnittlich häufig junge Männer.

Im Rahmen unserer Mercator Impuls-Veranstaltung möchten wir daher mit herausragenden Mobilitätsexpert*innen diskutieren, was eigentlich Gerechtigkeit im Kontext der Mobilitätswende-Debatte bedeutet, welche Gerechtigkeitsdimensionen von Politik und Gesellschaft noch zu wenig gesehen und adressiert werden - und was man eigentlich tun kann, damit man möglichst vielen Menschen die Teilhabe an einer gerechten und klimafreundlichen Mobilität ermöglicht.

Informationen zur Anmeldung folgen zeitnah.

Vergangene Veranstaltungen

04 Okt. 2022
Vortrag, Podiumsdiskussion | Essen | 18:00 | öffentlich

Mercator Salon mit Annegret Kramp-Karrenbauer: Erfahrungen aus einem Leben in der Politik

Ministerpräsidentin, Verteidigungsministerin, CDU-Chefin:

Annegret Kramp-Karrenbauer zählte zu den einflussreichsten Frauen Deutschlands – bis sie sich entschied, die Politik zu verlassen.

Im Rahmen eines Live-Interviews am Essener Standort der Stiftung Mercator wollen wir von ihr erfahren, welche Lehren sie aus ihrer Zeit als Politikerin gezogen hat. Wir werden mit AKK, wie sie oft genannt wird, diskutieren, wie sich der Politikbetrieb während ihres Aufstiegs von der Stadträtin zur Bundesministerin verändert hat. Und wie sich angesichts dramatischer Krisen – von der Klimakatastrophe bis zum Ukrainekrieg – nicht nur kurzfristig reagieren, sondern auch langfristig agieren lässt.

Annegret Kramp-Karrenbauer wird im Rahmen ihrer Gastprofessur für Politikmanagement der Stiftung Mercator an der NRW School of Governance / Universität Duisburg-Essen bei uns sprechen.

Das Gespräch moderiert Tobias Häusler.

Wir laden Sie herzlich ein zum Mercator Salon am 4.10.2022 in den Räumen der Stiftung Mercator in Essen und freuen uns auf einen intensiven Austausch.

PROGRAMM
17:30–18:00 Uhr Einlass
18:00–19:00 Uhr Begrüßung und moderiertes Gespräch
19:00–20:30 Uhr Get together

ANMELDUNG

Bei Interesse senden Sie uns bis zum 4.10.202215 Uhr eine E-Mail an: 
MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de
mit dem Betreff:
Mercator Salon mit Annegret Kramp-Karrenbauer am 4.10.2022 in Essen

Die Veranstaltung findet unter 3G-Regeln statt. Sollte eine Veränderung des Pandemiegeschehens Planänderungen erfordern, geben wir Ihnen selbstverständlich rechtzeitig Bescheid.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass die Stiftung Mercator dabei entstandene Aufnahmen von Ihnen zum Zwecke der Außendarstellung unentgeltlich und unbeschränkt nutzen darf, dies schließt auch die Weitergabe an Dritte wie Social-Media-Plattformen und die Presse ein. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, steht Ihnen ein Widerspruchsrecht zu.

28 Sep. 2022
Konferenz, Tagung, Kongress | Leipzig | 15:30 | nicht öffentlich

Panel beim Deutschen Stiftungstag: The Rule of Law in the EU and Turkey

The rule of law as a fundamental value of the EU has been massively under attack in recent years, in the EU itself as well as in its neighbourhood. The state of human rights and the rule of law in Turkey have been deteriorating, with the recent verdict of the well-known philanthropist Osman Kavala for a lifelong prison sentence topping a shocking track record of rule of law violations in the country. In our panel, we will talk about the state of the rule of law in Turkey and the EU and possible instruments for civil society and foundations to counteract its dismantling.

Referierende:  Meltem Aslan Çelikkan, Hafıza Merkezi Turkey and former Director of Osman Kavala’s NGO Anadolu Kültür
Michael Meyer-Resende, Executive Director, Democracy Reporting International
Moderation: Anne Duncker, Director, Centre for Europe in the World, Stiftung Mercator GmbH

19 Sep. 2022
Festakt, Preisverleihung | Berlin | 17:00 | nicht öffentlich

Abschlussabend 13. Jahrgang Mercator Kolleg für internationale Aufgaben

Am 19. September 2022 verabschieden wir den 13. Jahrgang des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben und blicken auf ein erfolgreiches Kollegjahr 2021/22 zurück. Eingeladen sind die Familien und Freunde der 25 Stipendiat*innen, Wegbegleiter*innen aus den Stagenorten sowie - bei entsprechender Corona-Lage - Gäste aus dem außenpolitischen Berlin (Think Tanks, Auswärtiges Amt, Medien, NGOs, IOs).

17 Sep. 2022
Workshop, Seminar | Berlin | 21:18 | nicht öffentlich

meet!-Moment in Berlin

Nicht öffentliche Veranstaltung für den meet!-Jahrgang 2022

Der meet!-Moment in Berlin findet vom 17.-22. September 2022 statt. Der vierte meet!-Jahrgang wird während des meet!-Moment die Gelegenheit haben mit Expert*innen der internationalen Zusammenarbeit und Alumni der Stiftung Mercator in das Gespräch zu kommen. Neben Gesprächen zu Digitalisierung und Feministischer Außenpolitik stehen ein Besuch im Auswärtigen Amt, ein Rhetoriktraining sowie ein Diversity-Workshop auf dem Programm für die 20 Teilnehmenden.

Alle Infos zum Programm: www.meet-europa.de. Für Live Einblicke der meet!-Tour folgt uns auf Instagram meet_europa.

Die Bewerbungsphase für die meet!-Tour 2023 startet wieder im März 2023.

14 Sep. 2022
Konferenz, Tagung, Kongress | Essen | 17:00 | öffentlich

Mercator Forum Teilhabe statt Diskriminierung 14.+15.09.2022

Diversität und Vielfalt machen Gesellschaften in zahlreichen Hinsichten aus, ebenso zahlreich stehen ihrer Entfaltung aber auch Hemmnisse entgegen. Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag verankert: Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das setzt ein wichtiges Signal für Diversität. Auch die Gesellschaft nimmt Vielfalt heute mehrheitlich als Bereicherung wahr. Das allein aber verschafft noch nicht allen Menschen gleiche Chancen und Möglichkeiten zur Teilhabe. Marginalisierte Gruppen erleben weiter Benachteiligungen, zum Beispiel aufgrund ihrer kulturellen Herkunft oder ihres sozioökonomischen Hintergrunds.

Eine Gesellschaft wird nur dann gut zusammenhalten, wenn sie allen die Aussicht bietet, sich ihr zugehörig zu fühlen. Dazu muss jede Person gleichberechtigt an unserer Gesellschaft teilhaben können. Besonders kritisch für Zugang und Teilhabe sind machtsensible Bereiche wie die Justiz, Polizei, Bildung und das Gesundheitswesen. Wie kann hier echte Chancengleichheit erreicht werden?

Um dies mit Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft zu diskutieren, laden wir Sie herzlich zum Mercator Forum Teilhabe statt Diskriminierung ein.

Das Programm und die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Die Abendveranstaltung am 14. September beginnt um 17:00 Uhr und endet um 22:00 Uhr. Die Tagesveranstaltung am 15. September beginnt um 09:00 Uhr und endet um 16:30 Uhr.