Aktuelle Veranstaltungen

20 Aug. 2021
Sonstige Veranstaltung | Essen | 15:45 | nicht öffentlich

Mercator Alumni-Treffen Ruhr

Das nächste Alumnitreffen im Ruhrgebiet führt uns in die aktuelle Sonderausstellung auf dem UNESCO Welterbe Zollverein - wir laden herzlich ein zu einer gemeinsamen Erkundung der Fotoausstellung "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay" und einem anschließenden Get-Together!

Anlässlich des 60. Jahrestags des Anwerbeabkommens zwischen Bonn und Ankara zeigt das Ruhr Museum auf Zollverein die 120 beeindruckendsten Bilder des renommierten türkischen Fotografen Ergun Çağatay. Sie ist die umfangreichste Reportage zur türkeistämmigen Einwanderung der ersten und zweiten Generation der sogenannten Gastarbeiter*innen aus dem Jahre 1990.

Anmeldung
Mit den eingehenden Lockerungen der Kontaktbeschränkungen freuen wir uns über eure Teilnahme und das erste Live-Wiedersehen nach langer Zeit! Die Plätze sind limitiert und werden daher vergeben nach verbindlicher Anmeldung und dem Prinzip „First Come, First Serve“.

Weitere Details und Anmeldeinformationen gibt es im Alumniportal unter www.mercatorglobe.de.

23 Aug. 2021
Digitale Veranstaltung | Digital | 17:00 | öffentlich

Zwischen Erwartungsdruck und eigenen Träumen: Chinas junge Generation sucht ihren Weg - Digitaler Mercator Salon mit YANG Xifan

die Volksrepublik China drängt mit Nachdruck an die Weltspitze. Politik, Wirtschaft, technische Innovationen und Umweltschutz – China möchte international den Takt angeben. Während Berichte über diese Ambitionen in Europa eine breite Öffentlichkeit erreichen, bleiben Einblicke in die gesellschaftlichen Entwicklungen und das Leben der Menschen in China oft außen vor.

Die Journalistin und Autorin YANG Xifan eröffnet durch ihre Beiträge genau diese seltenen Einblicke. In China geboren und in Süddeutschland aufgewachsen berichtet sie seit 2018 als China-Korrespondentin der ZEIT aus Peking. Ihre Arbeiten zu gesellschaftspolitischen Themen in China erhielten zahlreiche Auszeichnungen: Sie ist Trägerin des Deutschen Reporterpreises und erhielt 2021 den Egon Erwin Kisch-Preis für ihre Reportage „Die Gesandte des Konfuzius“.

Im Gespräch mit YANG Xifan möchten wir mehr über die junge Generation in China erfahren. Wie gehen junge Menschen in China mit dem zunehmenden Druck auf dem Arbeitsmarkt um? Wie verorten sie sich zwischen traditionellen Familienmodellen und den eigenen Erwartungen an ein modernes Leben? Wie sehen sie das eigene Land und wie das westliche Ausland? Und was sind ihre größten Zukunftsängste und -wünsche?

Wir laden Sie herzlich ein, in unserem digitalen Mercator Salon mit Frau YANG Xifan über Chinas junge Generation und die Arbeit vor Ort als Journalistin zu sprechen.

Durch die Veranstaltung führt der Moderator und Schauspieler Louis Klamroth.


PROGRAMM
17:00-17:05 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Louis Klamroth und YANG Xifan
17:45-18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ANMELDUNG
Bitte senden Sie uns bis zum 20.8.21 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit YANG Xifan handelt.

Den Veranstaltungslink senden wir Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung zu.

03 Sep. 2021
Sonstige Veranstaltung | Berlin | 16:00 | nicht öffentlich

Save the Date: Mercator Alumni-Treffen Berlin

Liebe Alumni in Berlin, Zeit für ein Wiedersehen! 

Wir freuen uns auf das nächste Alumni-Treffen mit kleinem Programm und anschließendem Get-Together.  Bei einem Besuch und geführten Rundgang in der Freiluftausstellung ZU/FLUCHT am Anhalter Bahnhof erfahren wir mehr zum dort geplanten Exil-Museum und der Geschichte des Ortes als Ausgangspunkt für den Exodus vieler vom Nationalsozialismus Verfolgter zwischen 1933-1945. Die Ausstellung lädt aber auch dazu ein, sich mit den Themen Exil und Flucht, damals und heute, auseinanderzusetzen und auszutauschen.

Im Anschluss lassen wir den Tag  in einem nahegelegenen Restaurant  bei einem gemeinsamen Essen und Gesprächen ausklingen.

Anmeldung
Mit den eingehenden Lockerungen der Kontaktbeschränkungen freuen wir uns über eure Teilnahme und das erste Live-Wiedersehen nach langer Zeit! Die Plätze sind limitiert und werden daher vergeben nach verbindlicher Anmeldung und dem Prinzip „First Come, First Serve“.

Weitere Details und Anmeldeinformationen gibt es in Kürze im Alumniportal unter www.mercatorglobe.de.

11 Sep. 2021
Workshop, Seminar | Berlin | 16:30 | nicht öffentlich

Einführungsseminar 13. Jahrgang Mercator Kolleg in Berlin

Das Einführungsseminar des Mercator Kollegs findet vom 8.-21. September in Essen (8.-11.09) und Berlin (11.-21.09) statt. In den zwei Wochen geht es für die 25 Stipendiatinnen und Stipendiaten um die inhaltliche Einführung und Vertiefung zentraler Themen internationaler Politik sowie die Vorbereitung für ihr beginnendes 12-monatiges Kollegjahr. Das Einführungsseminar wird gemeinsam mit der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Stiftung Mercator Schweiz und der Schweizerischen Studienstiftung durchgeführt.

15 Sep. 2021
Workshop, Seminar | Berlin | 16:30 | nicht öffentlich

Abschlussseminar 12. Jahrgang Mercator Kolleg

Für Stipendiatinnen und Stipendiaten des 12. Jahrgangs des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben. Der 12. Jahrgang des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben kehrt nach 12 Monaten Arbeitseinsatz in verschiedenenen internationalen Organisationen, NGOs und Think Tanks weltweit aus ihrem Kollegjahr zum Abschlussseminar zurück. Neben der Reflexion des Kollegjahres stehen vertiefenden Kompetenztrainings auf dem Seminarprogramm. Das Abschlussseminar findet vom 15.-21. September in Berlin statt. Der Abschlussabend ist am 21.9.

16 Sep. 2021
Digitale Veranstaltung | Digital | 09:00 | nicht öffentlich

MERCATORA: Strategic Career Building and Professional Networking (Alumni Seminar)

Welcome to the first seminar module of the 2021/22 edition of our Mercator Alumnae Careerbuilding program Mercatora!

This seminar will focus on teambuilding, networking and personal career analysis. What are my career goals? How to build my career with a strategic plan? What are my success criteria? This module works with the personal experiences, ideas and requirements of the participating alumnae; no standardized program is carried out. Participants will be instructed and encouraged to get in touch with role models and to use methods of peer coaching.

The seminar takes place via Zoom. Participation is limited to alumnae who have successfully passed the application process. Please note: application closes on May 30, 2021.

For further information and how to apply as alumna of Stiftung Mercator see our alumniportal MercatorGlobe.

05 Okt. 2021
Vortrag, Podiumsdiskussion | Digital | 16:30 | öffentlich

Was soll zurück? Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie Buchpräsentation und Podiumsdiskussion

Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Welche Schwierigkeiten birgt die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit, die aus der Gegenwart konstruiert wird?

Sophie Schönbergers Buch „Was soll zurück?“ erscheint in der neuen Reihe Edition Mercator bei C.H.Beck

Moderation: Patrick Bahners (Köln) Beteiligte: Sophie Schönberger (Düsseldorf), Andreas Eckert (Berlin), Constantin Goschler (Bochum)

https://www.historikertag.de/Muenchen2021/programm/was-soll-zurueck-zu-den-restitutionsdebatten/

09 Dez. 2021
Digitale Veranstaltung | 09:00 | nicht öffentlich

MERCATORA: Gender Competency, Unconscious Bias and Leadership Skills (Alumni Seminar)

Welcome to the second seminar module of the 2021/22 edition of our Alumnae Careerbuilding program Mercatora!

Women in management positions are often exposed to the "double-bind" problem - they must be considered neither too feminine nor too masculine. Women therefore have to deal with their gender identity and develop career-related strategies in a different way than it is the case for men. In addition, unconscious thought patterns (unconscious bias) influence thinking, behavior and decisions, especially in an intercultural context, and require not only knowledge, but also above all sensitivity and reflection. Building on this, self-management and leadership skills are on the agenda. “Inclusive Leadership” will be presented in a practice-oriented manner and discussed in relation to the intercultural and personal experiences of the participants.

The seminar takes place via Zoom. Participation is limited to those alumnae who have successfully passed the application process.
Please note: application closes on May 30, 2021.

For further information and how to apply as alumna of Stiftung Mercator see our alumniportal MercatorGlobe.

10 Feb. 2022
Digitale Veranstaltung | digital | 09:00 | nicht öffentlich

MERCATORA: Courage and Leadership, Resilience and Lifetime-Management (Alumni Seminar)

Welcome to our final seminar module of the 2021/22 edition of our Alumnae Careerbuilding program Mercatora! 

Courage and leadership are closely related and key competencies for managers. Is courage something that can be trained? The participating alumnae get to know the method of “competent and courageous behavior” at workplaces. Besides the challenge of everyday courage, the intensity and speed of everyday work are constantly increasing, but private life also holds many new challenges, depending on the phase of life, especially for women. How do I get all my goals and needs under one roof? How can I better prioritize and achieve a life balance between work, family, friends and my own personal needs? What can we learn from people who master their lives in a particularly healthy and resilient manner? The aim of the training is to strengthen the participants' resilience, to provide them with tools and practical methods for active self-management and to support them in developing clear goals and strategies for more life balance and satisfaction.

The seminar takes place via Zoom. Participation is limited to those alumnae who have successfully passed the application process.  Please note: application closes on May 30, 2021.

For further information and how to apply as alumna of Stiftung Mercator see our alumniportal MercatorGlobe.

Vergangene Veranstaltungen

15 Jul. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Ein Abschluss, kein Schlussstrich: Der Versöhnungsdialog zwischen Deutschland und Namibia - Digitaler Mercator Salon mit Ruprecht Polenz

Vor mehr als 100 Jahren beging die deutsche Kolonialmacht den Völkermord an den Herero und Nama im heutigen Namibia. Erst in diesem Jahr konnten sich die Regierungen Deutschlands und Namibias auf ein Abkommen zur Anerkennung des Völkermords einigen.

Das Abkommen ist das Ergebnis von fast sechs Jahren Verhandlungen, die in der namibischen und der deutschen Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden. Während manche die Einigung als einen wichtigen Schritt hin zu einer umfassenden Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte sehen, lehnen einige Vertreter*innen der Herero und Nama das Abkommen als unzureichend ab. Nicht zuletzt die Frage nach Reparationszahlungen spielt eine zentrale Rolle.

Der deutsche Politiker Ruprecht Polenz, ehemaliger Generalsekretär der CDU und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages, hat als Sonderbeauftragter der Bundesregierung für den Dialog mit Namibia den Verhandlungsprozess geführt und weiß, dass dessen Abschluss kein Schlussstrich sein kann. Wird die Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama einen Teil der Wunden der kolonialen Vergangenheit heilen können? Welche Rolle spielt die Erinnerungskultur in Deutschland? Und wie kann echte Versöhnung gelingen?

Wir laden Sie ein, diese Fragen gemeinsam mit Ruprecht Polenz zu diskutieren und von seinen persönlichen Eindrücken aus den Verhandlungen mit Namibia zu erfahren. Der Mercator Salon wird moderiert von der Berliner Journalistin Salwa Houmsi.

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten.

17:00-17:05 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-18:00 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Salwa Humsi und Ruprecht Polenz
18:00-18:30 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

ANMELDUNG
Bitte senden Sie uns bis zum 14.07.2021 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um Salon mit Ruprecht Polenz handelt.

Den Veranstaltungslink senden wir Ihnen kurz vor der Veranstaltung zu.
13 Jul. 2021
Workshop, Seminar | Löwenberg | 09:00 | nicht öffentlich

Vorbereitungsseminar 13. Jahrgang Mercator Kolleg

Das Vorbereitungsseminar dient der Vorbereitung der Kollegiatinnen und Kollegiaten des 13. Jahrgangs für das im September beginnende Kollegjahr. Die persönliche (Kompetenz-)entwicklung, die individuelle Beratung zur Organisation des Stipendienjahres und die Planung der Arbeitsstationen stehen im Vordergrund der vier Tage. Das Seminar wird gemeinsam mit der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Stiftung Mercator Schweiz und der Schweizerischen Studienstiftung durchgeführt.

10 Jun. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Kübra Gümüşay

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Zum Abschluss der Salonreihe begrüßen wir die Journalistin und Netz-Aktivistin Kübra Gümüşay. Seit 2008 bestimmt sie den Diskurs über Rassismus und Integration mit und lenkte in ihrem Buch „Sprache und Sein“ den Blick auf die Bedeutung von Sprache für unser Denken und Handeln. Kübra Gümüşay möchte Brücken bauen und gesellschaftlichen Dialog vorantreiben. In hitzigen Debatten über Rassismus sollte es deshalb Fehlertoleranz geben: „Wir müssen uns als lernende Gesellschaft auffassen, die Fehler machen muss, um aus ihnen zu lernen.“

Wir laden Sie herzlich ein zum digitalen Mercator Salon mit Kübra Gümüşay und freuen uns auf einen intensiven Austausch über Rassismus und Sprache, Debattenkultur in den digitalen Medien und ihre Vision einer Gesellschaft, die sich auf Augenhöhe begegnet.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Shelly Kupferberg.


PROGRAMM
17:00-17:05 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Shelly Kupferberg und Kübra Gümüşay
17:45-18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ANMELDUNG
Bitte senden Sie uns bis zum 9.6.21 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Kübra Gümüşay handelt.

Den Veranstaltungslink senden wir Ihnen dann kurz vor der Veranstaltung zu.

26 Mai. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Rassismus in der Polizei - Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Blaise Francis El Mourabit

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Der Fall von George Floyd zeigt, dass Rassismus sich gerade in polizeilichen Strukturen gefährlich potenzieren kann: Rechtsextreme Chatgruppen und Polizeigewalt gegenüber BIPoC geben Anlass zur Diskussion über ein strukturelles Problem. Vermehrt rücken hierbei auch die Stimmen Betroffener in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte, die Opfer von Diskriminierung und Gewalt durch Polizeibeamt*innen wurden.

Diesen Betroffenen bot der Rechtsanwalt Blaise Francis El Mourabit 2020 seine Unterstützung an. Seitdem vertritt er neben seiner Arbeit in einem Unternehmen pro bono Rassismusfälle außergerichtlich und vor Gericht. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit setzt er sich auch für rechtliche Reformen ein, um besonders BIPoC besser vor polizeilichen Übergriffen zu schützen.

Zum Jahrestag des Mordes an George Floyd möchten wir mit Blaise Francis El Mourabit über seine Motivation im Engagement gegen Polizeigewalt sprechen und hören, welche Erfahrungen er und seine Klient*innen mit der Polizei machen. Außerdem möchten wir mit ihm diskutieren, wie Politik Rassismus und Diskriminierung in der Polizei auf struktureller Ebene entgegenwirken kann.

Wir laden Sie herzlich ein zum digitalen Mercator Salon mit Blaise Francis El Mourabit und freuen uns auf einen intensiven Austausch.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Shelly Kupferberg.

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

VERANSTALTUNG
17:00 - 18:15 Uhr

ANMELDUNG
Bitte senden Sie eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Blaise Francis El Mourabit handelt.

18 Mai. 2021
Digitale Veranstaltung | 18:00 | öffentlich

Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen - Digitaler Mercator Salon mit Jutta Allmendinger

Kommen wir einer Geschlechtergerechtigkeit näher? Die Corona-Krise verursacht einen dramatischen Rückfall in alte Rollenmuster, argumentiert die Soziologin Jutta Allmendinger und appelliert in ihrem neuen Buch an Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, der Re-Traditionalisierung von Frauen entgegenzuwirken.

Der Heiratsmarkt, so formuliert sie pointiert, lohne sich auch im Jahre 2021 für Frauen immer noch mehr als der Arbeitsmarkt.

Nach mehr als einem Jahr Pandemie droht nicht nur Stillstand in Sachen Gleichberechtigung, es droht Rückschritt. Home Office gerät zu einer überwiegend weiblichen Arbeitsform; die Präsenzkultur in Unternehmen wird nicht abgebaut; die Chancenungleichheit zwischen Kindern nach sozialer Herkunft wird größer.

Mit dem Moderator und Politikwissenschaftler Louis Klamroth diskutiert Jutta Allmendinger, warum wir uns von einer geschlechtergerechten Gesellschaft eher weiter entfernen. Ursachen und Folgen, aber auch Lösungsperspektiven sollen aufgezeigt werden.

18:00 Uhr Einlass und Begrüßung
18:05-18:50 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Jutta Allmendinger und Louis Klamroth
18:50-19:30 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat