Aktuelle Veranstaltungen

29 Apr. 2021
Digitale Veranstaltung | 15:30 | nicht öffentlich

Aktiv gegen Fake News und Hate Speech in der EU: Ein Planspiel für Alumni

Soziale Medien gehören mittlerweile zu den Hauptinformationsquellen im Internet und ermöglichen heute viel mehr Menschen einen schnellen Zugang zu Nachrichten und Informationen als früher. Doch mit der fortschreitenden Digitalisierung der Gesellschaft werden auch ihre Risiken und Gefahren sichtbarer.
Die letzten Präsidentschaftswahlen in den USA haben eindrucksvoll gezeigt, welch destruktive Kraft Fake News in Demokratien entfalten können. In digitalen Echokammern führen eine Mischung aus Desinformation und Verschwörungsideologie oft auch zu hasserfüllten Diskussionen.

Die EU-Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Trend zu stoppen und die Betreiber*innen sozialer Plattformen dabei stärker in die Pflicht zu nehmen durch eine neue Gesetzgebung innerhalb der Europäischen Union stärker in die Pflicht zu nehmen. Gleichzeitig gilt es, Rechte und Freiheiten von EU-Bürger*innen im Netz zu schützen. Was tun?

Wir laden Mercator Alumni zwischen 16-26 ein, sich mit dem Thema Debattenkultur im Netz und Mechanismen der EU-Gesetzgebung im Rahmen eines virtuellen Planspiels auseinanderzusetzen.


In diesem virtuellen Planspiel schlüpfst du gemeinsam mit anderen Alumnae*in, in die Rolle von Minister*innen aus den Mitgliedstaaten der EU und simulierst eine Sitzung des Ministerrats. Wie soll man in der EU mit Fake News und Hate Speech umgehen, welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, was gilt es zu beachten? Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Verhandlung zum „Digital Services Act“, einer neuen Verordnung zur Bekämpfung von Fake News und Hate Speech in der EU.

Anmeldeschluss ist der 20.April.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung findest du im Mitgliederbereich im Alumniportal MercatorGlobe.


18 Mai. 2021
Digitale Veranstaltung | 18:00 | öffentlich

Es geht nur gemeinsam! Wie wir endlich Geschlechtergerechtigkeit erreichen - Digitaler Mercator Salon mit Jutta Allmendinger

Die Soziologin Jutta Allmendinger ist mit ihrer Geduld am Ende. Seit über drei Jahrzehnten untersucht sie, wie Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern erreicht werden kann, und ihr ernüchterndes Fazit lautet: Wir bewegen uns rückwärts in die Zukunft. Corona hat die wahren gesellschaftlichen Verhältnisse wie unter einem Brennglas hervortreten lassen: Männer arbeiten, Frauen arbeiten auch - und versorgen die Kinder. Männer verdienen, Frauen verdienen auch – aber bloß etwas dazu. Teilzeit und Elternzeit sind fast immer noch Frauensache, Führungspositionen und hohe Gehälter Männersache.

18:00 Uhr Einlass und Begrüßung
18:05-18:50 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Jutta Allmendinger und Louis Klamroth
19:00-19:30 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

26 Mai. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Rassismus in der Polizei - Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Blaise Francis El Mourabit

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Der Fall von George Floyd zeigt, dass Rassismus sich gerade in polizeilichen Strukturen gefährlich potenzieren kann: Rechtsextreme Chatgruppen und Polizeigewalt gegenüber BIPoC geben Anlass zur Diskussion über ein strukturelles Problem. Vermehrt rücken hierbei auch die Stimmen Betroffener in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Debatte, die Opfer von Diskriminierung und Gewalt durch Polizeibeamt*innen wurden.

Diesen Betroffenen bot der Rechtsanwalt Blaise Francis El Mourabit 2020 seine Unterstützung an. Seitdem vertritt er neben seiner Arbeit in einem Unternehmen pro bono Rassismusfälle außergerichtlich und vor Gericht. Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit setzt er sich auch für rechtliche Reformen ein, um besonders BIPoC besser vor polizeilichen Übergriffen zu schützen.

Zum Jahrestag des Mordes an George Floyd möchten wir mit Blaise Francis El Mourabit über seine Motivation im Engagement gegen Polizeigewalt sprechen und hören, welche Erfahrungen er und seine Klient*innen mit der Polizei machen. Außerdem möchten wir mit ihm diskutieren, wie Politik Rassismus und Diskriminierung in der Polizei auf struktureller Ebene entgegenwirken kann.

Wir laden Sie herzlich ein zum digitalen Mercator Salon mit Blaise Francis El Mourabit und freuen uns auf einen intensiven Austausch.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Shelly Kupferberg.

17:00-17:05 Uhr
Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr
Moderiertes Gespräch zwischen Shelly Kupferberg und Blaise Francis El Mourabit
17:45-18:15 Uhr
Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ANMELDUNG
Bitte senden Sie uns bis zum 24.05.2021 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Blaise Francis El Mourabit handelt.

16 Sep. 2021
Digitale Veranstaltung | digital | 09:00 | nicht öffentlich

MERCATORA: Strategic Career Building and Professional Networking (Alumni Seminar)

Welcome to our first seminar module of the 2021/22 edition of our Mercator Alumnae Careerbuilding program Mercatora!

This seminar will focus on teambuilding, networking and personal career analysis. What are my career goals? How to build my career with a strategic plan? What are my success criteria? This module works with the personal experiences, ideas and requirements of the participating alumnae; no standardized program is carried out. Participants will be instructed and encouraged to get in touch with role models and to use methods of peer coaching.

The seminar takes place via Zoom. Participation is limited to alumnae who have successfully passed the application process. Please note: application closes on May 30, 2021.

For further information and how to apply as alumna of Stiftung Mercator see our alumniportal MercatorGlobe.

09 Dez. 2021
Digitale Veranstaltung | digital | 09:00 | nicht öffentlich

MERCATORA: Gender Competency, Unconscious Bias and Leadership Skills (Alumni Seminar)

Welcome to our second seminar module of the 2021/22 edition of our Alumnae Careerbuilding program Mercatora!

Women in management positions are often exposed to the "double-bind" problem - they must be considered neither too feminine nor too masculine. Women therefore have to deal with their gender identity and develop career-related strategies in a different way than it is the case for men. In addition, unconscious thought patterns (unconscious bias) influence thinking, behavior and decisions, especially in an intercultural context, and require not only knowledge, but also above all sensitivity and reflection. Building on this, self-management and leadership skills are on the agenda. “Inclusive Leadership” will be presented in a practice-oriented manner and discussed in relation to the intercultural and personal experiences of the participants.

The seminar takes place via Zoom. Participation is limited to those alumnae who have successfully passed the application process. Application closes on May 30, 2021.

For further information and how to apply as alumna of Stiftung Mercator see our alumniportal MercatorGlobe.

10 Feb. 2022
Digitale Veranstaltung | digital | 09:00 | nicht öffentlich

MERCATORA: Courage and Leadership, Resilience and Lifetime-Management (Alumni Seminar)

Welcome to our final seminar module of the 2021/22 edition of our Alumnae Careerbuilding program Mercatora! 

Courage and leadership are closely related and key competencies for managers. Is courage something that can be trained? The participating alumnae get to know the method of “competent and courageous behavior” at workplaces. Besides the challenge of everyday courage, the intensity and speed of everyday work are constantly increasing, but private life also holds many new challenges, depending on the phase of life, especially for women. How do I get all my goals and needs under one roof? How can I better prioritize and achieve a life balance between work, family, friends and my own personal needs? What can we learn from people who master their lives in a particularly healthy and resilient manner? The aim of the training is to strengthen the participants' resilience, to provide them with tools and practical methods for active self-management and to support them in developing clear goals and strategies for more life balance and satisfaction.

The seminar takes place via Zoom. Participation is limited to those alumnae who have successfully passed the application process.  Please note: application closes on May 30, 2021.

For further information and how to apply as alumna of Stiftung Mercator see our alumniportal MercatorGlobe.

Vergangene Veranstaltungen

19 Apr. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Die große Transformation – Wissenschaft meets kommunale Praxis - Digitaler Mercator Salon mit Uwe Schneidewind

Wie schaffen wir die große Transformation – von Energie über Mobilität bis zur Ernährung? Lange Zeit entwickelte Uwe Schneidewind als Nachhaltigkeitsforscher Konzepte und beriet Regierungen zu den technologischen, institutionellen und kulturellen Veränderungen, die nötig sind, um weiterhin gutes Leben im Rahmen der planetaren Grenzen ermöglichen zu können.

Mit seiner Wahl zum Oberbürgermeister von Wuppertal ist Uwe Schneidewind selbst in die politische Verantwortung gegangen – als gemeinsamer Kandidat von Grünen und CDU. Wie hat das seine Perspektive auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen verändert? Wie lässt sich Zukunft konkret vor Ort gestalten, welche Rolle spielt hierfür das Oberhaupt einer Stadtverwaltung – und welche Hürden oder gar Chancen für Veränderung liegen in Krisenzeiten wie der aktuellen Pandemie?

Diese und weitere Fragen wird die Moderatorin Ilka Groenewold mit Uwe Schneidewind im Rahmen unseres digitalen Mercator Salons besprechen. Hierzu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf einen informativen und unterhaltsamen Abend.

17:00-17:05 Uhr
Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr
Moderiertes Gespräch zwischen Ilka Groenewold und Uwe Schneidewind
17:45-18:30 Uhr
Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ANMELDUNG
Bitte senden Sie uns bis zum 16.04.2021 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Uwe Schneidewind handelt.

16 Mär. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Leben nach Zahlen – Digitaler Mercator Salon mit Steffen Mau über die zunehmende Macht von Daten und Zahlen

Auf den ersten Blick suggerieren Daten und Zahlen Objektivität, sie können jedoch auch verzerrend, einseitig oder lückenhaft sein. Ihre Fehlbarkeit und Deutungsbedürftigkeit wurde in der COVID-19 Pandemie immer wieder offensichtlich. Zahlen müssen nicht nur stimmen, sie müssen auch richtig gelesen und interpretiert werden.

Ganz neu ist die politische und gesellschaftliche Macht der Zahlen nicht. Zahlen und Daten bestimmen längst nicht nur über politisches Handeln in der Pandemie, sondern zunehmend auch über unseren sozialen Wert. Ob Schufa-Auskunft, Followerzahlen in sozialen Medien oder Matchingergebnisse auf Dating-Plattformen – Zahlen und Rankings bestimmen zunehmend unsere Position in der Welt, unsere Lebenschancen und Handlungsmöglichkeiten sowie die Art wie wir behandelt werden. Die scheinbare Objektivierung durch Vermessung bedeutet dabei immer auch eine Vereinseitigung und wirkt so mitunter Diversität entgegen.

Im Gespräch mit Steffen Mau, Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, möchten wir mehr über die Rolle von Zahlen für das Verständnis unserer Welt, aber auch der Risiken, die mit der Quantifizierung unserer Gesellschaft einhergehen, erfahren.

Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und erhielt 2020 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft für seine Analysen zu den vielfältigen gesellschaftlichen Transformationen unserer Gegenwart. Derzeit beschäftigt er sich im Rahmen seines Mercator Fellowships mit Grenzen, Territorialität und Kontrolle im 21. Jahrhundert. Moderiert wird der Mercator Salon von Gisela Steinhauer.

17:00 Uhr
Einlass und Begrüßung
17:05-17:50 Uhr
Moderiertes Gespräch zwischen Gisela Steinhauer und Steffen Mau
18:00-18:30 Uhr
Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook stattfinden. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.

ANMELDUNG:

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 15.3.2021 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de

Bitte geben Sie in der Betreffzeile an, für welchen Salon Sie sich anmelden.

18 Feb. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Was kann der Fußball gegen Rassismus tun? - Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Gerald Asamoah

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Ausgrenzung und Hass: Auch im Fußball kommt es immer wieder zu rassistischen Vorfällen. Gerald Asamoah kennt das aus eigenem Erleben. „2006, bei der WM in Deutschland, dem Sommermärchen, war ich Teil dieser Mannschaft. Die Leute haben mir zugejubelt. Nach der WM hast du ein Spiel in Rostock und wirst angefeindet. Das war bitter“, berichtete er einmal.

Der frühere deutsche Nationalspieler ist heute Manager der U23-Mannschaft des FC Schalke 04. Seit Jahren engagiert er sich gegen Rassismus und Diskriminierung. Wir möchten seine Perspektive kennenlernen: Was hat er erlebt, als Kind, als Profi, als Nationalspieler? Was kann der Sport aus seiner Sicht bewirken? Und wie schätzt er das Handeln der Akteure im Fußball ein?

Im Rahmen unserer Salonreihe „Facetten des Rassismus in Deutschland“ möchten wir über diese und andere Fragen am 18. Februar 2021 mit Ihnen diskutieren.

Wir laden Sie herzlich ein zum digitalen Mercator Salon mit Gerald Asamoah und freuen uns auf einen intensiven Austausch.

Moderiert wird die Veranstaltung von der Journalistin Shelly Kupferberg.

PROGRAMM

17:00-17:05 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Shelly Kupferberg und Gerald Asamoah
17:45-18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

ANMELDUNG:
Bitte senden Sie uns eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Gerald Asamoah handelt.

Sie erhalten dann umgehend den Link zur Veranstaltung.
14 Jan. 2021
Digitale Veranstaltung | 17:00 | öffentlich

Politik gegen Rassismus: was braucht es und wie kann es gehen? - Facetten des Rassismus in Deutschland - Digitaler Mercator Salon mit Aminata Touré

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert. Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Nach unserem ersten Salon mit dem Aktivisten Ali Can am 26. November 2020 freuen wir uns darauf, im zweiten Mercator Salon dieser Reihe, am 14. Januar 2021, Aminata Touré begrüßen zu können.

Sie ist Mitglied und Vizepräsidentin des schleswig-holsteinischen Landtages (Bündnis90/ DIE GRÜNEN) sowie Sprecherin für Migration & Flucht, Antirassismus, Frauen & Gleichstellung, Queer, Religion. Als jüngste und zugleich erste afrodeutsche Landtags-Vizepräsidentin setzte sie sich in den Verhandlungen des Schwarz-Gelb-Grünen Koalitionsvertrags der schleswig-holsteinischen Landesregierung erfolgreich für einen Landesaktionsplan gegen Rassismus ein, der im ersten Quartal 2021 vorgestellt werden soll. Daran anknüpfend wollen wir mit ihr diskutieren, inwiefern Politik und politische Entscheidungen auch von Rassismus geprägt sind. Außerdem fragen wir, wie Politik rassistischer Diskriminierung auf struktureller Ebene entgegenwirken kann. Dazu wollen wir mit Aminata Touré und Ihnen ins Gespräch kommen.

Schon jetzt weisen wir Sie auch gerne auf die dritte Veranstaltung dieser Reihe hin: Am 18. Februar 2021 sprechen wir mit Gerald Asamoah, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler, über seine Erfahrungen mit dem Thema Rassismus in Deutschland.

Durch die Reihe führt die Moderatorin und Journalistin Shelly Kupferberg. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit über 20 Jahren verschiedene Kultur-, Gesellschafts- und Buchmagazine und arbeitet als freie Redakteurin für Deutschlandradio Kultur.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem digitalen Mercator Salon am 14. Januar 2021 und freuen uns auf einen intensiven Austausch und anregende Diskussionen mit Ihnen und unseren Gästen.

PROGRAMM
17:00 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Aminata Touré und Shelly Kupferberg
17:45-18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 11.01.2021 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Aminata Touré handelt.

15 Dez. 2020
Digitale Veranstaltung | Essen | 17:30 | öffentlich

Welche Grenzen brauchen wir? - Digitaler Mercator Salon mit Gerald Knaus

Kaum ein anderes Thema hat den öffentlichen Diskurs der letzten Jahre in Europa so sehr bestimmt wie die Debatte um Geflüchtete, Migration und Asyl. Sowohl die europäische Politik als auch Europas Zivilgesellschaft muss sich dabei mit der Frage auseinandersetzen, wie Europa mit Geflüchteten und den eigenen Grenzen umgehen soll und welche praxistauglichen Lösungsansätze es für die herausfordernde Situation gibt. Auch wenn die weltweite Corona-Pandemie die öffentliche Debatte zur europäischen Flüchtlingspolitik in letzter Zeit nebensächlich erschienen ließ, hat spätestens der Brand im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos die Dringlichkeit eines gemeinsamen Handelns der EU gezeigt.

Wie lässt sich die öffentlich Migrationsdebatte gestalten, ohne dass diese auf Halbwahrheiten und gegenseitigen Anschuldigungen beruht? Wie kann Europa den Schutz der eigenen Grenzen garantieren, ohne dass dabei die Menschenrechte von Geflüchteten verletzt werden? In seinem neuen Buch "Welche Grenzen brauchen wir?" beschäftigt sich Gerald Knaus, Migrationsexperte und Gründungsdirektor des Think Tanks European Stability Initiative (ESI) mit diesen und vielen weiteren Fragen. Zentraler Bestandteil seiner Arbeit ist dabei, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Grenzwahrung Europas und Empathie mit Menschen in Not in Einklang gebracht werden können. Über diese relevanten Fragestellungen, ebenso wie über mögliche Antworten wollen wir im Rahmen unseres Mercator Salons mit Gerald Knaus ins Gespräch kommen.

Durch den Abend führt der Moderator, Schauspieler und Journalist Louis Klamroth.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem digitalen Mercator Salon am 15. Dezember und freuen uns auf einen intensiven Austausch und anregende Diskussionen mit Ihnen und unserem Gast.

17.30 - 17.35 Uhr Einlass und Begrüßung
17:35 - 18.15 Uhr Moderiertes Gespräch mit Gerald Knaus
18.15 - 18.45 Uhr Moderierte Fragerunde

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 11.12.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Gerald Knaus handelt.