Krisenzeiten sind immer Einfallstore für Unzufriedenheit und Protest. Der
Zweifel an der Handlungsfähigkeit der Regierung wächst, der Kontrollverlust

wird als Bedrohung des gesellschaftlichen und persönlichen Alltags wahr

genommen. Da haben politische Kräfte leichtes Spiel, Sorgen, Ängste und

Ressentiments zu schüren und Eliten, Institutionen oder ein ganzes System

an den Pranger zu stellen. So war es infolge der Migrationskrise. Aber sind

rechtpopulistische Gruppierungen auch Profiteure der Coronapandemie?

Die MIDEM Jahresstudie 2021 zeichnet kein einheitliches Bild. Es hängt davon

ab, ob Rechtspopulisten in der Regierungsverantwortung stehen oder ob sie

sich in der Opposition befinden.

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Heraus­geberProf. Dr. Hans Vorländer, Direktor Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM
Seiten226
Veröffentlichung 0
SpracheDeutsch

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