Pressemitteilung
09.02.2009

Hier ist höchste Konzentration gefragt: Deutschlands größter Schülerwettbewerb freestyle-physics an der Universität Duisburg-Essen geht in eine neue Runde. Es gilt, einige kniffelige Aufgaben zu lösen und zum Beispiel eine Aschenputtelmaschine oder ein Tauchboot zu konstruieren – eine Herausforderung, die hunderte Schüler gerne annehmen. Ermöglicht wird freestyle-physics durch die Unterstützung der Stiftung Mercator.

Neben bewährten Aufgaben wie der Wasserrakete oder der Kettenreaktion gibt es neue wie den Sandantrieb: „Bei der Verbindung von Sand und Antrieb denkt man wohl zuerst an Sand im Getriebe. Doch ganz im Gegenteil: Es geht darum, wie man die potentielle Energie bzw. Höhenenergie von 500 g Sand nutzen kann, um ein Fahrzeug möglichst weit eine Steigung hinauf fahren zu lassen“, erklärt Andreas Reichert aus dem Organisationsteam. „Das ist kniffelig, lässt aber viele kreative Lösungen zu.“ Die wichtigste Frage für den Bau der Messstrecke sei: Wie weit werden die Fahrzeuge wohl kommen? Die Beantwortung sei aber auch für Physiker nicht so einfach.

Bei der zweiten neuen Aufgabe sollen tierische Aussichten durch einen raffinierten Apparat simuliert werden. Er macht das Sehverhalten eines Tieres für den Menschen erfahrbar. Die Lösungsmöglichkeiten sind bewusst offen gehalten, um dem Wettbewerbsnamen freestyle-physics wirklich gerecht zu werden. „Physikalische Raffinesse und Kreativität stehen im Mittelpunkt, phantasievolle Lösungen wie ein ,Drachenauge‘ sind aber nicht ausgeschlossen“, so Reichert.

Die neuen Aufgaben für den 8. Schülerwettbewerb freestyle-physics wurden jetzt im Internet veröffentlicht. Bis zum 23. Juni haben interessierte Schüler Zeit, an den Lösungen zu tüfteln. Präsentiert werden sie während des Wettbewerbs in einem riesigen Zelt auf dem Campus Duisburg. Dann steht vom 23. bis zum 25. Juni wieder die gesamte Physik an der UDE Kopf, um die genialsten Lösungen und die besten Nachwuchsforscher zu finden. In den vergangenen sieben Jahren haben schon 10.000 Schüler am Wettstreit teilgenommen. Dabei haben sie ihre Nase in die Labore der Physiker gesteckt und so einen Einblick in das naturwissenschaftliche Denken und Arbeiten gewonnen.

Die Stiftung Mercator fördert den Wettbewerb von 2008 bis 2012 mit 250.000 Euro. „Ziel der Stiftung Mercator ist es, mit dem Wettbewerb den naturwissenschaftlich technischen Nachwuchs zu fördern und Schüler für diese Fächer zu begeistern“, so Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Weitere Informationen: www.freestyle-physics.de
Kontakt
Universität Duisburg-Essen
Andreas Reichert
Tel.: 0203/379-2032
E-Mail: Andreas.Reichert(at)uni-due.de

Hinweis für die Redaktionen:Ein Foto vom Wettbewerb 2008 ist unter http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php für Sie hinterlegt.

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
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