Pressemitteilung
06.06.2012

Berlin, 6. Juni 2012 – Die neue Ausgabe der ad hoc international thematisiert Bürger- und Freiheitsbewegungen, die ins Stocken geraten sind oder nicht zum Umbruch geführt haben. Die Gründe dafür sind vielfältig – manche sind ins Leere gelaufen, andere von der Bewegung selbst beendet worden. Zum Beispiel musste sich in Indien die Regierung den Kritikern stellen – ihr Versprechen, die Forderungen der Anti-Korruptionsbewegung in konkrete Politik umzusetzen, ist danach aber in weite Ferne gerückt. In Thailand hat der Aufstand vor drei Jahren, entgegen vieler Hoffnungen, keine nachhaltige Veränderung der Politik bewirkt. Der Kontext der Fallstudien ist jeweils ein völlig anderer, trotzdem entsteht der Eindruck, dass die Protestbewegungen, egal ob erfolgreich oder nicht, zu einem Erstarken des Selbstbewusstseins der Bürger beitragen und Freiräume für politisches Engagement und freie Meinungsäußerung schaffen. 
Kenneth Roth, Executive Director von Human Rights Watch, erläutert im Interview, wie sich die Protestbewegungen in der arabischen Welt auf andere Länder ausgewirkt haben. Seiner Meinung nach wurden „Menschen in der ganzen Welt durch das Beispiel des Arabischen Frühlings inspiriert – durch das Bild von Menschen, die oft unter großem persönlichen Risiko auf die Straßen gehen, um mehr Respekt für Demokratie und Menschenrechte zu fordern.“ 
Die aktuelle sowie frühere Ausgaben der Zeitschrift ad hoc international stehen als Download zur Verfügung unter http://www.nefia.org/publikation-ad-hoc.“>info@nefia.org bestellt werden.
Über ad hoc international
Die Zeitschrift ad hoc international wird seit 2007 herausgegeben vom Netzwerk für internationale Aufgaben – Stiftungskolleg und Mercator Kolleg Alumni e.V. (www.nefia.org)“>www.csp-network.org). Dies sind die aktiven Alumninetzwerke des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben und des Carlo-Schmid-Programms für Praktika in Internationalen Organisationen und EU-Institutionen (CSP).
Das Mercator Kolleg und das CSP sind internationale Qualifizierungsprogramme. 
Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben ist ein Programm der Stiftung Mercator und der Studienstiftung des deutschen Volkes in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt sowie der Stiftung Mercator Schweiz und der Schweizerischen Studienstiftung. www.mercator-kolleg.de
Das Carlo-Schmid-Programm ist ein Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Studienstiftung des deutschen Volkes in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung www.daad.de/csp 
Ansprechpartnerin für die Medien:
Christina Hübers, 
nefia Geschäftsstelle, 
www.nefia.org

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
@