Pressemitteilung
12.10.2011

Die Stiftung Mercator vergibt erstmalig Forschungsstipendien an Doktoranden der Ruhr Graduate School in Economics (RGS Econ), einem Programm zur strukturierten Doktorandenausbildung der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI). Für bis zu sieben Doktoranden stehen ab 2012 rund 335.000 Euro zur Verfügung, um sich mit dem Thema „Ökonomie von Migration und Integration“ zu beschäftigen. Hier sollen die Ursachen einer erfolgreichen sozialen und wirtschaftlichen Integration analysiert und die Wirksamkeit bereits bestehender Maßnahmen der Integrationspolitik unter Verwendung neuester Methoden der Evaluationsforschung untersucht werden. Das gaben Stiftung und RGS Econ bei der Begrüßung des neuen Doktoranden-Jahrgangs in Essen bekannt. Die Doktoranden des neuaufgenommenen Jahrgangs können sich im kommenden Jahr mit ihren Arbeiten für ein Forschungsstipendium in diesem Bereich bewerben.
„Wir wollen als Stiftung die Einwanderungsgesellschaft gestalten und die chancengleiche Teilhabe aller hier lebenden Menschen vorantreiben. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe an, die Forschung und vor allem die Nachwuchswissenschaftler in diesem Bereich zu fördern“, so Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Wir sind außerdem vom Konzept der Ruhr Graduate School überzeugt, die zeigt, wie funktionierende und gelebte Zusammenarbeit zwischen den Universitäten und den Forschungsinstituten in der Wissenschaftsregion Ruhr aussehen kann.“
An der RGS Econ werden jedes Jahr acht Doktorandinnen und Doktoranden aufgenommen und innerhalb von drei Jahren zur Promotion geführt. Das Doktorandenprogramm orientiert sich an hohen internationalen Standards. Es wurde im Jahr 2004 vom RWI initiiert und  seitdem gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund durchgeführt. Seit 2008 wird es unter anderem auch aus dem Landesprogramm der „NRW-Forschungsschulen“ finanziert.
Weitere Informationen:
www.rgs-econ.org

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Dr. Michael Kind
RGS Econ
0201-81 49 512michael.kind@rgs-econ.de

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Jochen Heimberg
Pressesprecher
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