Pressemitteilung
24.06.2004

Die Stiftung Mercator GmbH aus Essen stellt bis zu 6,6 Millionen Euro bereit für Projekte, die sprachliche und fachliche Fähigkeiten von Schülern mit Migrationshintergrund durch systematischen, außerschulischen Unterricht verbessern. Gleichzeitig sollen sich die Studierenden, die den Förderunterricht erteilen, für ihre spätere Berufstätigkeit zusätzlich qualifizieren. 
Um Begabungsreserven zu entfalten und möglichst hohe Schulabschlüsse zu ermöglichen, werden Schülerinnen und Schüler nicht-deutscher Herkunft gezielt in Kleingruppen gefördert.  Der Unterricht ist für die Schüler kostenlos. 
Unterstützt werden Initiativen von Universitäten und anderen öffentlichen und privaten Institutionen durch die Finanzierung der Honorare der Lehrkräfte mit maximal 180.000 Euro pro Standort für die Dauer von jeweils drei Jahren. 
Derzeit fördert die Stiftung Mercator fünf Förderunterricht-Projekte in Essen, Duisburg, Köln, Bielefeld und Dortmund. Der Essener Förderunterricht für Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft wurde 2002 vom Bundespräsidenten mit einem ersten Preis beim Wettbewerb zur Integration von Zuwanderern ausgezeichnet.

Nun soll das erfolgreiche Modell bundesweit auf bis zu 35 Standorte ausgeweitet werden. Die pädagogische Betreuung der Lehrkräfte und die wissenschaftliche Begleitung des Projektes durch eine Hochschule ist Voraussetzung der Förderung durch die Stiftung Mercator.

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
@