Pressemitteilung
15.11.2012

Berlin, 15.11.2012 – Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) feierte am 15.11.2012 seine Eröffnung auf dem EUREF-Campus in Berlin Schöneberg. Mehr als 200 internationale Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft nahmen am feierlichen Festakt teil. Hauptredner waren Professor Robert Stavins von der Harvard University, Professor Ottmar Edenhofer vom MCC und Professor Bernhard Lorentz von der Stiftung Mercator. Die Eröffnungsveranstaltung fand in der neu eingeweihten Elinor Ostrom Hall statt.
Das MCC ist eine gemeinsame Gründung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Es verfügt über ein Kernbudget von 17 Mio. EUR über 8 Jahre. Gründungsdirektor des MCC ist Herr Prof. Dr. Ottmar Edenhofer.
Das MCC wird die Forschung zur nachhaltigen Governance globaler Gemeinschaftsgüter vorantreiben. Derzeit sind bereits 18 Mitarbeiter, davon 13 Forscher, am MCC tätig. Mittelfristig sollen über 30 Wissenschaftler zu den folgenden Schwerpunktthemen des Instituts arbeiten:  Wirtschaftswachstum;  Ressourcen und internationaler Handel;  Landnutzung, Urbanisierung und Infrastruktur;  Governance;  Assessment und wissenschaftliche Politikberatung.
Eine Besonderheit des MCC ist, dass es seine Forschung um die Erstellung von Assessment Reports organisieren wird. Diese Berichte werden alternative Zukunftspfade zur Governance globaler Gemeinschaftsgüter analysieren und zentrale Bausteine wissenschaftlich fundierter Politikberatung sein.
Ein hochrangig und mehrheitlich mit internationalen Wissenschaftlern besetzter Expertenbeirat wird die Arbeit des MCC unterstützen und seine Entwicklung in jährlichen Treffen beraten und bewerten.
Weitere Informationen:
www.mcc-berlin.net
Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung.
www.stiftung-mercator.de
Über das PIK:
Naturwissenschaftler und Sozialwissenschaftler aus aller Welt arbeiten im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung eng zusammen, um den globalen Klimawandel und seine ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen zu untersuchen. Mit diesem interdisziplinäre Ansatz ist es auf seinem Gebiet eines der weltweit führenden Institute. Die Wissenschaftler erforschen die Belastbarkeit des Erdsystems und entwerfen auf dieser Grundlage Strategien und Optionen für eine zukunftsfähige Entwicklung von Mensch und Natur. Dieser lösungsorientierte Ansatz unterscheidet das PIK von vielen anderen Instituten. Vor allem durch Datenanalysen und Computersimulationen der dynamischen Prozesse im Erdsystem, aber auch in unserer Gesellschaft, schafft das PIK Wissensgrundlagen für eine nachhaltige Entwicklung. Die Mitarbeiter veröffentlichen einerseits ihre Forschungsergebnisse für die ‚scientific community’ in internationalen Fachzeitschriften, sie beraten andererseits vielfach direkt hochrangige Entscheidungsträger im In- und Ausland. Das PIK ist Teil eines globalen Netzwerks von Spitzenforschungseinrichtungen zu Fragen der globalen Umweltveränderungen. Vielfach ist es an den Schnittstellen zu Wirtschaft und Politik tätig, etwa als führender Partner im deutschen Climate-Knowledge and Innovation Centre des European Institute of Innovation and Technology.
www.pik-potsdam.de
Pressekontakt:
Marek Wallenfels
Generalsekretär
Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC)
Tel.: 030 – 338 5537 200
E-Mail: wallenfels@mcc-berlin.net

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
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