Pressemitteilung
25.04.2010

Das zweite Humboldt-Streitgespräch geht der Frage nach, wie wir in Zukunft arbeiten sollen. Die Zahl der traditionellen Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland ist seit 2001 im internationalen Vergleich deutlich zurückgegangen. Zusätzlich arbeiten immer mehr Menschen in Teilzeit oder befristeten Arbeitsverhältnissen – insbesondere in der Wissenschaft. Ist das „Normalarbeitsverhältnis“ also ein Auslaufmodell?
Wie sollen wir arbeiten?
Die Zukunft der Wissenschaftsgesellschaft
II. Humboldt-Streitgespräch in Kooperation mit der Stiftung Mercator
Donnerstag, 29. April 2010 um 19 Uhr
Festsaal der Humboldt Graduate School
Luisenstraße 56
10117 Berlin

Auch die Art und Weise, in der wir arbeiten wollen und müssen, hat sich verändert. Eine in großem Maße vernetzte und wissensbasierte Gesellschaft erfordert Mobilität und Flexibilität. Doch nicht jeder ist bereit, sich auf diese neue Arbeitswelt einzulassen. Werden tatsächlich 20 Prozent der jungen Menschen an den neuen Herausforderungen scheitern? Brauchen Nachwuchswissenschaftler unbedingt bessere Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse?
Diesen Fragen stellen sich

  • Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin, Humboldt-Universität)
  • Peter Wippermann (Trendbüro Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel GmbH Hamburg)
  • Ulrich Herbert (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg Institute for Advanced Studies)
  • Georg Schütte (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
    unter der Moderation der Journalistin und Buchautorin Ursula Weidenfeld.

Die Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.
Die Serie von vier öffentlichen Humboldt-Streitgesprächen findet anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Berliner Universität noch an zwei weiteren Terminen statt. In feinen, konzentrierten und international hochkarätig besetzten Veranstaltungen diskutieren Wissenschaftler, Künstler, prominente Praktiker und Experten aus der ganzen Welt an besonderen Orten der Universität über die Perspektiven von Wissenschaft und Hochschule.
Anmeldungen werden erbeten unter: www.hu-berlin.de

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
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