Pressemitteilung
25.03.2011

Am 2. April 2011 ist der Auftakt zu der einjährigen Veranstaltungsreihe „Aufklärung im Dialog“, die von der deutschen Stiftung Mercator gemeinsam mit ihrem Partner, dem National Museum of China, organisiert wird. Eröffnet wird der Dialog zwischen europäischen und chinesischen Wissenschaftlern in Peking von dem deutschen Außenminister Guido Westerwelle in Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus Deutschland und China. Thema der ersten Veranstaltung ist „Die Kunst der Aufklärung -Die Geschichte einer Ausstellung“.
Die Reihe „Aufklärung im Dialog“ veranstaltet die Stiftung Mercator gemeinsam mit ihrem Partner, dem National Museum of China, auf Initiative des deutschen Botschafters in China und mit Unterstützung des chinesischen Kulturministeriums, als Begleitprogramm der Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“. Das Programm besteht aus fünf Dialogblöcken und umfasst die gesamte Dauer der Ausstellung von Frühling 2011 bis Frühling 2012. Chinesische und europäische Wissenschaftler treffen sich zu den Dialogblöcken im National Museum of China und diskutieren über verschiedene Facetten der Aufklärung. Jeder Dialog besteht aus einer öffentlichen Vorlesung mit anschließender Podiumsdiskussion.

Eröffnung der Veranstaltungsreihe und erster
Dialogblock „Die Kunst der Aufklärung – Die Geschichte einer Ausstellung“
Samstag, 2. April 2011, 9 bis 12 Uhr
im National Museum of China, Peking


Nach der Begrüßung durch Lü Zhangshen, Direktor des National Museum of China, und einer Eröffnungsrede durch den chinesischen Kulturminister Cai Wu und Außenminister Guido Westerwelle, sprechen die Macher der Ausstellung in einer Podiumsdiskussion über die Genese der Ausstellung, die Orte der Sammlungen, aus denen die ausgestellten Kunstwerke stammen und thematisieren die Gründe, die zur Wahl des Ausstellungsthemas geführt haben. Zudem wird die Bedeutung des Begriffs Aufklärung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erörtert und darauf eingegangen, in welcher Beziehung die Kunst zu diesem Begriff steht.
Stimmen zum ersten Dialog:

Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator
„Mit der Veranstaltungsreihe ‚Aufklärung im Dialog‘ möchte die Stiftung Mercator den Dialog zwischen China und Europa zu zukunftsrelevanten Themen fördern – für ein noch besseres Kennenlernen und gegenseitiges Verständnis.“

Botschafter Dr. Michael Schaefer, Deutsche Botschaft Peking
„ ‚Aufklärung im Dialog‘ begleitet die wichtigste Ausstellung, die Deutschland je im Ausland präsentiert hat: ‚Kunst der Aufklärung‘. Im Rahmen des ‚Aufklärungsdialogs‘ diskutieren wir mit unseren chinesischen Partnern und Freunden die Werte und Ideale der europäischen Aufklärung. Die europäischen Aufklärer waren schon damals eng verknüpft mit der chinesischen Gesellschaft und inspiriert durch die reiche Tradition, Philosophie und Literatur Chinas. Dies wollen wir für einen fruchtbaren interkulturellen Dialog nutzen.“ 
Lü Zhangshen, Direktor, National Museum of China
„Den Blick auf die Menschheitsgeschichte gerichtet, ist  das Ziel dieser Veranstaltung, unterschiedliche Zivilisationen zu erfahren, voneinander zu lernen und gemeinsam zum Erfolg zu gelangen.“
Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
„ ‚Aufklärung im Dialog‘ schlägt als Begleitprogramm der Ausstellung ‚Die Kunst der Aufklärung‘ eine wichtige Brücke zwischen der kunsthistorischen und der zeitgenössischen Interpretation des Begriffes Aufklärung. So erreicht die Thematik einen weiteren Kreis von Interessierten aus unterschiedlichen Bereichen.“
Über „Aufklärung im Dialog“
Als Begleitprogramm veranstaltet die Stiftung Mercator gemeinsam mit ihrem Partner, dem National Museum of China, die Reihe „Aufklärung im Dialog“. Die Stiftung Mercator stellt dafür insgesamt rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm besteht aus fünf Dialogblöcken und umfasst die gesamte Dauer – Frühling 2011 bis Frühling 2012 – von „Die Kunst der Aufklärung“, einer Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit dem National Museum of China. Die Ausstellung wird ermöglicht durch das Auswärtige Amt und gefördert durch die BMW Group.
Jeder Dialog besteht aus einer öffentlichen Vorlesung und Podiumsdiskussion. Neben dem Programm im National Museum of China führt die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit verschiedenen chinesischen Partnern eine Reihe von Salons zum Thema durch, in denen deutsche und chinesische Intellektuelle sich über philosophische, gesellschaftliche und künstlerische Aspekte austauschen. Die Veranstaltungsreihe, die von einer deutsch-chinesischen Expertengruppe entwickelt wurde, wird die Grundlagen der europäischen und chinesischen Aufklärung beschreiben. Mitglieder der Expertengruppe sind u. a. der Publizist und Historiker Tilman Spengler, der Soziologe Wolf Lepenies sowie Huang Ping, Professor an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, und der Direktor der Zentralakademie der bildenden Künste, Pan Gongkai.
www.aufklaerung-im-dialog.de/participation zu akkreditieren.
Sprache: Die Veranstaltung wird deutsch-chinesisch in die jeweilige Zielsprache simultan übersetzt.

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
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