Pressemitteilung
13.05.2011

Wie werden erneuerbare Energien in China genutzt? Wie in Deutschland? Mit dieser Fragestellung hatten sich die Schüler der Realschule Traunreut und der Mittelschule Nr. 1 in Zhangjiakou, China im Rahmen des deutsch-chinesischen Schüler-Umwelt-Projekts „(in) Zukunft mitdenken” in den letzten Monaten beschäftigt.

Am 9. Mai lud Frau Krögel-Schaefer, Frau des deutschen Botschafters in Peking und Schirmherrin des von der Stiftung Mercator geförderten und in Kooperation mit dem Goethe-Institut und der Zentralstelle für Auslandsschulwesen durchgeführten Umweltprojektes die Projektbeteiligten zum inhaltlichen Austausch über erneuerbare Energien an die deutsche Botschaft ein.

Das Programm begann mit zwei Expertenvorträgen zu erneuerbaren Energien. Wolfgang Jussen, CEO China der REPower Wind Systems Trading Co. Ltd. skizzierte in seinem Vortrag die Zukunft von Windenergie in China und Europa. Gary Yang, International Sales Director der Yingli Green Energy Holding Co. Ltd. zeigte in seiner Präsentation die Potentiale der Solarenergie auf.

Fazit der anschliessenden Präsentation der deutsch-chinesischen Schülergruppe aus Traunreut und Zhangjiakou war: China und Deutschland können im Bereich erneuerbare Energien viel voneinander lernen. Von der Realschule Traunreut mitgebrachte energiesparende deutsche Osram-Lampen tragen nun zur Energieersparnis in der Mittelschule in Zhangjiakou bei. Die deutschen Schüler freuen sich darauf, ihre Mopeds durch umweltfreundlichere chinesische Elektrobikes der Partnerschule zu ersetzen.

Die im Anschluss an die Präsentation der Schüler folgende Rede von Botschafter Dr. Michael Schaefer thematisierte die Bedeutung der Jugend für den Klimaschutz und ging auf die politische Kooperation im Energiebereich zwischen Deutschland und China ein. In der Fragerunde und beim informellen Empfang in der Botschaftsresidenz wurden dann die Fragen der Schüler intensiv diskutiert. Welche Nachteile haben Solar- und Windenergie?  Wird irgendwann jede Familie ein Windrad zur Stromversorgung im Garten stehen haben? Das letzte Highlight für die Schüler bei diesem sehr spannenden Austausch für alle Beteiligten: Eine Probefahrt im Elektroauto der deutschen Botschaft.

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
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