Pressemitteilung
28.02.2012

Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten haben das Magazin zenith – Zeitschrift für den Orient und die Stiftung Mercator bundesweit dazu aufgerufen, im Rahmen einer Bilderstrecke ein ganz persönliches Bild vom Islam in Deutschland zu zeigen. 
84 professionelle Fotografen, Studierende und junge Foto-Amateure haben daran teilgenommen und einen exklusiven Zugang zu Motiven und Protagonisten gefunden – tiefer gehend als es der tagesaktuellen Berichterstattung der Massenmedien, aber auch den Entscheidungsträgern in der Politik gelingen kann. 
"Oft wird bemängelt, dass die Diskussion um den Islam in Deutschland ohne die Menschen geführt werde, die selbst in diesem Spannungsfeld leben", sagt Daniel Gerlach, Mitherausgeber des Magazins zenith. "Wir wollen – ergebnisoffen – Beiträge zu diesem Thema zeigen und die Islam-Debatte mit der Lebensrealität dieser Menschen abgleichen", so Daniel Gerlach. „Der Fotowettbewerb schafft eine Grundlage für Diskussionen, zeigt die Vielfalt der Bilder und hinterfragt damit kritisch die Deutungshoheit im Islam-Diskurs“, sagt Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, durch die das Projekt gefördert wurde. "Darüber hinaus lädt er diejenigen ein, auf kreative Weise über das Bild des Islams in Deutschland mitzudiskutieren, die vom Streit um den Islam tatsächlich betroffen sind."
Jörg Schäffer, Verlagsgeschäftsführer beim Deutschen Levante Verlag und Initiator des Fotopreises, betont: Einzelne Bilder können ganze Geschichten erzählen – ohne dass dabei ein Wort verloren wird. »Fotos sind daher ein mächtiges Instrument, unsere Meinung und damit verbundene Gefühle zu steuern. Heute kann jeder Fotos machen und damit einen Teil seiner Realität abbilden.« Der Fotopreis sei also auch ein Bild dessen, was Menschen in Deutschland über den Islam denken.
Die Jury des zenith-Fotopreises: Ruth Eichhorn (GEO), Andreas Trampe (Stern), Bernd von Jutrczenka (dpa), Sonja Streit (Brigitte), Thomas Höpker (Magnum Fotos), Margot Klingsporn (Agentur Focus) Rolf Nobel (Lumix Festival) und zenith-Bildchef Marcel Mettelsiefen wählten die Gewinner des mit 4500 Euro dotierten Fotopreises, die am 29. Februar bekannt gegeben werden. 
Die Siegerstrecken erscheinen in einem zenith-Fotobuch, darüber hinaus werden die Strecken auch in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift zenith sowie auf Spiegel Online veröffentlicht. Medien, die ebenfalls an einer Veröffentlichung interessiert sind, können sich an den Deutschen Levante Verlag wenden. 
Feierliche Preisverleihung am 29. Februar 2012 
im ProjektZentrum der Stiftung Mercator, Neue Promenade 6, 10178 Berlin. Beginn: 18.30 Uhr 
www.zenithonline.de 

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