Pressemitteilung
Essen, 21.03.2022

Die CORRECTIV Klimaredaktion erweitert sich und arbeitet ab sofort eng mit dem Lokaljournalismus-Netzwerk CORRECTIV.Lokal zusammen. Neben investigativen Recherchen sind besonders datengetriebene Veröffentlichungen zur Klimakrise mit lokalen Medienpartnern geplant. Zudem wird es zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland geben, die besonders Menschen erreichen sollen, die sich bisher wenig mit Klimathemen beschäftigt haben. Die Arbeit der CORREKTIV Klimaredaktion wird durch die Stiftung Mercator gefördert.

 Wo sinken die Grundwasserspiegel, wo leiden Wälder unter Hitzestress? Welche lokalen Akteure missbrauchen Macht – und bremsen so nötige Klimaschutzmaßnahmen? Und vor allem: Welche Lösungen und konstruktiven Ansätze können wirklich etwas bewegen? Das Recherchezentrum CORRECTIV wird zukünftig mit Lokalreporter*innen solchen Fragen nachgehen und im Netzwerk von CORRECTIV.Lokal gemeinsame Recherchen umsetzen. Ziel ist es sichtbar zu machen, wie sich das Leben der Menschen durch die Klimakrise verändert, welche Lösungen im lokalen Raum schon erfolgreich erprobt werden und dabei mit Bürger*innen ins Gespräch zu kommen.

Der neue Schwerpunkt auf lokalen Klimajournalismus wird gefördert und unterstützt durch die Stiftung Mercator. Alle Aktivitäten werden unter dem Namen CORRECTIV.Klima gebündelt und unter correctiv.org/klima veröffentlicht.

„Wir setzen schon seit Langem mit unserer Klimaredaktion einen besonderen Schwerpunkt. In Zukunft wollen wir den Klimawandel mit vielen Partnern auch vor Ort sichtbar machen, zeigen, wo lokale Politik versagt, aber auch Bürgerinnen und Bürgern Foren eröffnen, selbst über Ideen zu streiten, wie das Klima geschützt werden kann“, sagt Chefredakteur Justus von Daniels.

„Die Stiftung Mercator fördert eine faktenbasierte mediale Berichterstattung, um zu einem informierten öffentlichen Diskurs über Klimawandel und Klimaschutz beizutragen“, so Dr. Lars Grotewold, Leiter Klimaschutz der Stiftung Mercator. „Insbesondere der Lokaljournalismus übernimmt dabei eine wertvolle Übersetzungsleistung, in dem er die komplexe Klimaschutzdebatte in den lokalen Kontext einordnet und aufzeigt, was der Weg hin zu einer klimafreundlichen Zukunft für die Lebensrealitäten der Menschen vor Ort bedeutet.“

Eine zentrale Rolle im neuen Projekt wird die Zusammenarbeit zwischen der CORRECTIV Klimaredaktion und CORRECTIV.Lokal spielen. Das Netzwerk fördert Recherchen im Lokaljournalismus und arbeitet mittlerweile mit mehr als 1.200 Lokaljournalist*innen aus ganz Deutschland zusammen. Neben gemeinsamen Recherchen sind auch Fortbildungen zu Klimathemen geplant. Den Auftakt macht am 28. März 2022 Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Weitere Workshops sind in Kooperation mit der Plattform klimafakten.de geplant. Interessierte Lokaljournalist*innen können sich unter correctiv.org/lokal kostenlos im Netzwerk anmelden und an den Aktivitäten teilnehmen.

Zudem sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, die meist mit Lokalredaktionen umgesetzt werden. Als erstes Event findet bereits am 24. März in Berlin die Show „Gute Besserung – die Show für einen konstruktiven Journalismus“ statt. Am 27. August 2022 wird in Düsseldorf ein Klima-Barcamp von CORRECTIV.Klima stattfinden, das hunderte Lokalexpert*innen- und aktivist*innen mit Bürger*innen und der Politik zusammenbringen soll.

Mehr Details zum neuen Klima-Schwerpunkt mit Hinweisen zu Veranstaltungen finden Sie unter: https://correctiv.org/klima/

 

PRESSEKONTAKT

Maren Pfalzgraf  |  Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation CORREKTIV
presse@correctiv.org  |  0178 1831044
 

Über CORRECTIV.Lokal

Im Netzwerk von CORRECTIV.Lokal sind mehr als 1.000 Mitglieder.  Die Lokaljournalistinnen und -journalisten recherchieren gemeinsam Themen, die eine nationale Bedeutung haben und gleichzeitig für die Menschen vor Ort relevant sind. Neben den Recherchen und der Möglichkeit, sich zu vernetzten, werden monatlich kostenlose Fortbildungen für Mitglieder im Netzwerk angeboten.

Pressekontakt

Lothar Kuhn
Leiter Bereich Kommunikation
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