Pressemitteilung
07.07.2011

Peking/Essen, 7. Juli 2011. Im April 2011 war die Veranstaltungsreihe „Aufklärung im Dialog“ von Bundesaußenminister Guido Westerwelle, hochrangigen Vertretern aus China und Deutschland und mit mehr als 500 Besuchern feierlich eröffnet worden. Jetzt widmet sich die Reihe in ihrem zweiten Dialogblock dem Thema „Aufklärung und Kunst“. 

Als wissenschaftliches Begleitprogramm der Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ veranstaltet die Stiftung Mercator 2011 und 2012 gemeinsam mit ihrem Partner, dem National Museum of China, auf Initiative des deutschen Botschafters in China und mit Unterstützung des chinesischen Kulturministeriums, die Reihe „Aufklärung im Dialog”. Das Programm besteht aus fünf Dialogblöcken und umfasst die gesamte Dauer der Ausstellung von Frühling 2011 bis Frühling 2012. Im Abstand von rund zwei Monaten diskutieren chinesische und europäische Wissenschaftler im National Museum of China über verschiedene Facetten der Aufklärung. Die Dialoge im National Museum of China bestehen aus einer öffentlichen Vorlesung mit anschließender Podiumsdiskussion.

Zum zweiten Dialog laden wir Sie herzlich ein:
„Aufklärung und Kunst“
Donnerstag, 14. Juli 2011, 9.00 bis 12.00 Uhr
im National Museum of China, Peking

Dieser Dialog widmet sich der Aufklärung und ihrem Verhältnis zur Kunst, sowohl aus europäischer als auch chinesischer Perspektive. Dabei werden besondere Aspekte der Aufklärung, ihre Brüche und Kontinuitäten im Verhältnis zur Vergangenheit ebenso im Zentrum stehen wie die Rolle der Öffentlichkeit im Prozess der Kunst dieser Zeit. Darüber hinaus werden die Referenten Pan Gongkai, Präsident der Zentralen Hochschule für Bildende Kunst Peking, Prof. Zhu Qingsheng, Direktor des Han-Art Instituts der Peking Universität, und Chen Lusheng, Vizedirektor des National Museum of China, zusammen mit Dr. Joachim Kaak, Bayerische Staatsgemäldesammlungen München, und Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch, Freie Universität Berlin, anhand von Beispielen eine Einordnung der europäischen Aufklärung aus kunsthistorischer Sicht und die Beschreibung der Merkmale einer asiatischen Kunst der Aufklärung versuchen.
Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, über „Aufklärung im Dialog“
„Die Veranstaltungsreihe ‚Aufklärung im Dialog‘ schafft eine Plattform für deutsche und chinesische Intellektuelle, um sich über die europäische und die chinesische Aufklärung auszutauschen und gleichzeitig über die heutige Bedeutung von Aufklärung zu debattieren. Ziel der Stiftung Mercator ist es dabei, unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen in diesen Dialog mit einzubeziehen.“
Über „Aufklärung im Dialog“
Die Stiftung Mercator führt die Veranstaltungsreihe „Aufklärung im Dialog“ als wissenschaftliches Begleitprogramm zur Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ in Peking durch. Die offiziellen Foren der Reihe veranstaltet die Stiftung in Partnerschaft mit dem National Museum of China. Davon unabhängig hat sie in eigener Verantwortung eine Reihe von Salons zum Thema initiiert, in denen sich deutsche und chinesische Intellektuelle in den kommenden Monaten über philosophische, gesellschaftliche und künstlerische Aspekte der Aufklärung austauschen. Die Stiftung Mercator stellt dafür insgesamt rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm besteht aus fünf Dialogblöcken und umfasst die gesamte Dauer – Frühling 2011 bis Frühling 2012 – von „Die Kunst der Aufklärung“, einer Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit dem National Museum of China. Die Ausstellung wird ermöglicht durch das Auswärtige Amt und gefördert durch die BMW Group.
www.aufklaerung-im-dialog.de
Über „Die Kunst der Aufklärung“
Am 1. April 2011 wurde „Die Kunst der Aufklärung”, eine Ausstellung der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit dem National Museum of China, feierlich in Peking eröffnet. Die umfassende Ausstellung zur Kunst der Aufklärung ist die erste internationale Gastausstellung im wieder zu eröffnenden National Museum of China, das zum größten Museumsgebäude der Welt umgebaut und erweitert wurde. Unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Staatspräsident Hu Jintao und Bundespräsident Christian Wulff ist sie für zwölf Monate in Peking zu sehen. Mehr Informationen unter www.kunstderaufklaerung.de
Presseakkreditierung: Aus Sicherheits- und Platzgründen ist eine Akkreditierung notwendig. Interessierte Medienvertreter, die an den Gesprächen teilnehmen wollen, werden gebeten, sich bis zum 12. Juli 2011 unter www.aufklaerung-im-dialog.de/participationzu akkreditieren. Gerne vermitteln wir Ihnen Interview-Partner.
Sprache: Die Veranstaltung wird deutsch-chinesisch-englisch in die jeweilige Zielsprache simultan übersetzt.
Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:
Nora Neuwinger
Stiftung Mercator      
Kommunikationsmanagerin
Tel.: +49 201 245 22-840
nora.neuwinger@stiftung-mercator.de

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
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