Pressemitteilung
11.06.2010

Essen, 11. Juni 2010 – Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat das erste bundesweite Stiftungs-Fußballturnier, den Ruhr Cup, in Essen gewonnen. Das gaben die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung am Freitag in Essen bekannt. Den zweiten Platz belegt die Stiftung Mercator. Die durch eine Startgebühr erspielte Summe von 10.000 Euro fließt als Spende an das Projekt „spin – sport interkulturell“ der Sportjugend NRW. „spin“ schafft sportliche Angebote für junge Migrantinnen und fördert so den interkulturellen Dialog.
„Durch die im Ruhr Cup erspielte Spende möchten wir uns mit großer Überzeugung, Freude und Stolz dafür einsetzen, mehr Kinder und Jugendliche insbesondere mit Zuwanderungsgeschichte für das bürgerschaftliche Engagement im und durch den organisierten Sport in der Gesellschaft zu gewinnen“, so Siggi Blum, Leiter des Projektteams von „spin“ bei der Scheckübergabe.
Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator, ergänzt: „Mit dem Ruhr Cup wollen wir das vorbildliche Projekt „spin – sport interkulturell“ unterstützen und bekannt machen. Zugleich schaffen wir mit dem Ruhr Cup eine kreative Möglichkeit für Stiftungen, sich abseits der üblichen Formate auszutauschen, zu vernetzen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu erkunden.“
„Stiftungsarbeit ist Mannschaftssport. Und Fußball zugleich mehr als nur Sport“, betont Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung. „Beim Fußball schärfen Jugendliche ebenso wie Erwachsene ihre sozialen Fähigkeiten. Miteinander lernen sie, im Team zu interagieren, Strategien zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen. Dieses integrative Potenzial des Fußballsports und von Stiftungen wollen wir auch in Essen zur Geltung bringen“, so Krull.
Hinter der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Stiftung Mercator belegen die Volkswagen Stiftung und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt den dritten und vierten Platz. Den sportlichen Wettkampf bestritten weiterhin: die Bertelsmann Stiftung, die Konrad-Adenauer Stiftung, die Robert-Bosch-Stiftung, die Stiftung Mercator Schweiz, die Software AG Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und die Vodafone Stiftung.
Über den Ruhr Cup:
Die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung haben am 10. und 11. Juni 2010 das erste überregionale Stiftungs-Fußballturnier ausgerichtet. Insgesamt zehn Teams aus dem gesamten Bundesgebiet haben an zwei Tagen in der Helmut-Rahn-Sportanlage in Essen um den Ruhr Cup gespielt.
Weitere Informationen:
www.stiftung-mercator.de/ruhrcup
 
Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So möchte sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.
Über die VolkswagenStiftung:
Die VolkswagenStiftung fördert Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre. Sie ermöglicht Forschungsvorhaben in zukunftsträchtigen Gebieten und hilft wissenschaftlichen Institutionen bei der Verbesserung der strukturellen Voraussetzungen für ihre Arbeit. Besondere Aufmerksamkeit widmet sie dem wissenschaftlichen Nachwuchs sowie der Zusammenarbeit von Forschern über disziplinäre und staatliche Grenzen hinweg. Die Stiftung verfügt heute über ein Kapital von rund 2,3 Milliarden Euro, das sie so ertragreich und nachhaltig wie möglich anlegt. Sie ist wirtschaftlich autark und in ihren Entscheidungen autonom. Sie kann Mittel für alle wissenschaftlichen Bereiche vergeben und fördert Geistes- und Gesellschaftswissenschaften ebenso wie die Natur- und Ingenieurwissenschaften und die Medizin. Die VolkswagenStiftung gibt der Wissenschaft Impulse, indem sie immer wieder neue Förderinitiativen entwickelt, mit denen sie einerseits auf neue Forschungsgebiete, -inhalte und -methoden aufmerksam macht und andererseits Anstöße gibt zur Verbesserung der strukturellen Voraussetzungen für Forschung und Lehre sowie der internationalen Zusammenarbeit.

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
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