Mirka Fries

Zeitraum des Fellowships

2017

Projekttitel

Die strafrechtliche Verfolgung von ehemaligen Kindersoldaten im internationalen Strafrecht: Welche Strafe ist gerecht?

Beschreibung des Projektes

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben fördert jährlich 25 engagierte, deutschsprachige Hochschulabsolvent*innen aller Fachrichtungen und junge Berufstätige, die für unsere Welt von morgen Verantwortung übernehmen wollen. Während des 12-monatigen Programms arbeiten die Kollegiat*innen in zwei bis drei internationalen Organisationen, in global tätigen Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks oder Unternehmen. Eine von den Kollegiat*innen selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen weltweit. Seminare zu Themen internationalen Zusammenarbeit sowie Soft-Skills-Trainings runden das Programm ab.

Kurzbiografie

Mirka Fries absolvierte ihr Bachelorstudium in deutschem und internationalem Recht an den Universitäten Münster und Potsdam. Auslandspraktika führten sie nach Mailand und Edinburgh. Im Anschluss daran absolvierte sie ihren LL.M. in internationalem Strafrecht mit Auszeichnung an der Universität Amsterdam und der Columbia Law School in New York. Erste Arbeitserfahrungen sammelte sie am Internationalen Strafgerichtshof sowie in Menschenrechts-NGOs, die im Bereich der Kinderrechte tätig sind, und mit Opfern von sexueller Gewalt und Flüchtlingen arbeiten. Während ihres Kollegjahres beschäftigt sie sich mit rechtlichen und politischen Fragen, die sich im Kontext der Rekrutierung und des Einsatzes von Kindersoldaten stellen.

„Da passe ich nicht rein, gibt es quasi nicht – das Kolleg lebt auch ganz besonders von der Vielfalt der Kollegiatinnnen und Kollegiaten. Lass Deine Bewerbung also nicht an Zweifeln scheitern, sei mutig und glaub an Dich – und freu Dich auf eines der besten Jahre Deines Lebens!“

MPC-Voice Beiträge