Während seines Fellowships untersucht Michael Wrase das deutsche frühkindliche Bildungs- und Schulsystem. Der Fokus liegt dabei auf der Nicht-Diskriminierung und auf dem sozio-kulturellen Existenzminimum. Ziel ist es, Defizite im Bildungsrecht und damit Ansatzpunkte einer systemischen Veränderung hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit aufzuzeigen.
Verfassungsrecht, Bildungs- und Sozialrecht, Rechtssoziologie und -theorie, Antidiskriminierungsrecht und institutionelle Fragen der Wissensproduktion sind die Schwerpunkte von Michael Wrase. Er hat an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert, seit Januar 2013 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Michael Wrase ist in verschiedenen Projektgruppen und Arbeitskreisen aktiv, die sich interdisziplinär mit rechtssoziologischen und bildungswissenschaftlichen Fragen befassen, und besitzt umfangreiche Erfahrung in der Politikberatung.
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