Marie Schröter

Zeitraum des Fellowships

2019

Projekttitel

Potentiale und Limitierungen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz zum Aufdecken von atypischen Radikalisierungsprozesse in Demokratien

Beschreibung des Projektes

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben fördert jährlich 25 engagierte, deutschsprachige Hochschulabsolvent*innen aller Fachrichtungen und junge Berufstätige, die für unsere Welt von morgen Verantwortung übernehmen wollen. Während des 12-monatigen Programms arbeiten die Kollegiat*innen in zwei bis drei internationalen Organisationen, in global tätigen Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks oder Unternehmen. Eine von den Kollegiat*innen selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen weltweit. Seminare zu Themen der internationalen Zusammenarbeit sowie Soft-Skills-Trainings runden das Programm ab.

Kurzbiografie

Im Rahmen ihres Kollegjahres arbeitet Marie Schröter zu internationalen Lösungen für atypische Radikalisierungsverläufe und den Einsatz künstlicher Intelligenz, um diese frühzeitig zu erkennen, ohne die Privatsphäre zu verletzen. Sie erwarb ihren MA Politikwissenschaft/Sicherheitsstudien an der Universität Haifa, Israel, wo sie in ihrer Masterarbeit zur Twitter-Nutzung von deutschen militanten Islamisten forschte. Zuvor leistete sie einen Freiwilligendienst in Indien, bevor sie in Berlin und Canterbury, UK, BA Politikwissenschaft studierte. Neben langjähriger Tätigkeit bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in London, sammelte sie Arbeitserfahrungen im Deutschen Bundestag, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Delhi und einer Politikberatung.