• Bettina Ausserhofer

AufRuhr Magazin

Seit Monaten hat Corona die Welt im Griff. Das wirkt sich auch auf den deutsch-chinesischen Schüler- und Jugendaustausch aus: Dieser sei momentan wie eingefroren, sagt Caspar Welbergen, Geschäftsführer des Bildungsnetzwerks China, im Interview. Neue Wege seien eine Chance: „Virtuelle Formate werden den Austausch der Zukunft bereichern.“

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Erklärung zu COVID-19

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein einschneidendes Ereignis mit noch unabsehbaren Auswirkungen auf uns alle; auch auf Organisationen der Zivilgesellschaft und NGOs in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir gute Partner und zuverlässige Unterstützer sein möchten als Teil unserer Gesellschaft, die sich nun auf die Eindämmung und Bekämpfung der Folgen der Pandemie konzentrieren muss. Wir wollen außerdem flexibel sein bei notwendigen Anpassungen innerhalb der von uns geförderten Aktivitäten. Wir wollen keinen zusätzlichen Druck ausüben und als Förderer anpassungsfähig sein. Wir werden auch weiterhin Bewilligungen aussprechen und stehen weiterhin vollumfänglich für Anfragen zur Verfügung.

Projekte

Unseren Partner*innen wollen wir mitteilen, dass natürlich alle zugesagten Bewilligungen abgesichert sind und auch weiterhin unter diesen außergewöhnlichen Umständen wie vereinbart ausgezahlt werden. Darüber hinaus möchten wir noch folgende Hinweise geben:

  • Projektbestandteile, die aktuell nicht stattfinden können, können durch unkomplizierte kostenneutrale Verlängerung des Förderzeitraums von bis zu einem Jahr im Bezug zum Bewilligungszeitraum verschoben werden. Das gilt insbesondere für Veranstaltungen, Reisen und Stipendienaufenthalte.

  • Kosten, z.B. für Stornierungen von Reisen, Veranstaltungen, etc., die dem Projekt durch die Corona-Pandemie entstehen, dürfen aus den bewilligten Finanzmitteln finanziert werden.

  • Budgetverschiebungen und Umwidmungen, die sich aus den genannten Kosten heraus ergeben, werden unkompliziert und kurzfristig bearbeitet.

  • Abgabefristen für einzureichende Unterlagen wie den Mittelverwendungsnachweis können nach individueller Rücksprache verschoben werden.

Bitte sprechen Sie unsere Projektmanager*innen bei individuellen Anliegen direkt an.

Im Interesse der öffentlichen Gesundheit ergreifen wir Maßnahmen zum Schutz des Wohlergehens unserer Mitarbeiter*innen, Partner*innen, Besucher*innen und Teilnehmenden an unseren Veranstaltungen sowie Programmen. Wir möchten zudem dazu beitragen, die Ausbreitung der Viruserkrankung so weit wie möglich zu verlangsamen.

Spendenfonds „Wir im Revier“

Wir wollen denen helfen, die jetzt dringend Hilfe benötigen. Wir beteiligen uns an der Aktion „Wir im Revier“: Schauen Sie genau hin und sagen Sie, wer in Ihrer Nachbarschaft oder Umgebung durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht. Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

Bleiben Sie gesund!

Das Team der Stiftung Mercator

Veranstaltungen

Digitale Veranstaltung | | 17:30 Uhr | nicht öffentlich

"Visionen von Morgen" - Digitaler Alumni-Talk zu Teilhabe und Vielfalt


Liebe Alumni, Fellows, Freund*innen,

wir haben Alumnae*i, Fellows, Partner*innen und Freund*innen mit wichtigen Fragestellungen und spannenden Ideen eingeladen, mit uns zu ihren Herzensthemen ins Gespräch zu kommen – digital!  Dabei geht es vordergründig nicht (nur) um fachlichen Input, sondern vielmehr um Erfahrungsaustausch und persönliche Geschichten aus unserem Netzwerk.

Für den Start unserer digitalen Gesprächsreihe haben wir uns mit der SWANS Initiative zusammengetan. Für unsere beiden Netzwerke ist der gesellschaftliche Umgang mit  Vielfalt eines von vielen Schlüsselthemen. Wie steht es um diese in verschiedenen Berufsfeldern und warum lohnt es sich, dort genauer hinzuschauen?

“Visionen für Morgen” - Digitaler Alumni-Talk mit Tabea Grzeszyk und Nermin Ismail | 25.11.2020

Gesellschaftliche Vielfalt ist Realität in Deutschland und andernorts, doch in vielen Fällen ist sie gar nicht oder sehr einseitig in den Medien oder der Berichterstattung abgebildet. Das hat unter anderem mit schwierigen Zugängen zur Medienbranche, homogen zusammengesetzten Redaktionen und fehlendem Bewusstsein für Vielfalt in den Medien zu tun. Was braucht es, um Meinungspluralität und diverse Ansichten auf die Gegenwart und das Weltgeschehen in den Medien zu vermitteln?
Mit dabei sind:
Tabea Grzeszyk ist Mitgründerin und Geschäftsführerin von Hostwriter.org, einem preisgekrönten Netzwerk, das Journalist*innen dabei hilft, einfach über Ländergrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Mit Hostwriter.org veröffentlichte sie 2019 "Unbias the News - Warum Journalismus Vielfalt braucht" und gibt regelmäßig Workshops zu Themen rund um Cross-border Journalismus und Diversity. Die Alumna des Programms Advocate Europe arbeitet als freie Journalistin, u.a. für Deutschlandfunk Kultur, und gehört zum ersten Jahrgang des Entrepreneurial Journalism Creators Program an der Craig Newmark Graduate School of Journalism in New York.
Nermin Ismail ist freie Journalistin und Autorin aus Wien und arbeitet in Österreich und Deutschland. Für ZEIT Online produziert sie das Videoformat “represent”, dass die Zusammenhänge politischer Entscheidungen im Bundestag mit dem Alltag junger Menschen aufzeigt und wie Themen, die diesen wichtig sind, im Bundestag diskutiert und umgesetzt werden.
Moderiert wird das Gespräch von: Luisa Elsig (Bereich Europa, Stiftung Mercator)

ANMELDUNG: Loggt euch mit eurem Mitgliederprofil ein im Netzwerk unter www.mercatorglobe.de und sagt der Veranstaltung zu.
Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Nach der Zusage werden euch die Einwahldaten am Vortag der Veranstaltung zugesendet.

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Digitale Veranstaltung | Essen | 17:00 Uhr | öffentlich

Mehr Respekt für Vielfalt – durch Engagement der Zivilgesellschaft? Facetten des Rassismus in Deutschland: Digitaler Mercator Salon mit Ali Can

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert.
Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Den Auftakt bildet ein digitaler Mercator Salon mit Ali Can, Sozialaktivist, Mitbegründer und Leiter des Essener VielRespektZentrums. Mit dem von ihm initiierten Hashtag #MeTwo wurden im Sommer 2018 in den sozialen Medien Tausende von alltäglichen Rassismuserfahrungen sicht- und hörbar. Wie wirken sich diese auf das Zugehörigkeitsgefühl und die Identität vieler Betroffener aus, die Deutschland eigentlich als ihre Heimat betrachten? Braucht es neue Definitionen von Heimat und Deutschsein, die weniger ausgrenzen? Und wie kann sich Jeder und Jede individuell für Vielfalt und Respekt und gegen (Alltags-)Rassismus engagieren? Dazu wollen wir mit Ali Can und Ihnen ins Gespräch kommen. Wir freuen uns darauf, die Gesprächsreihe über Rassismus in Deutschland im kommenden Jahr mit Aminata Touré, Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtags, und Gerald Asamoah, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler, fortzusetzen.

Durch die Reihe führt die Moderatorin und Journalistin Shelly Kupferberg. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit über 20 Jahren verschiedene Kultur-, Gesellschafts- und Buchmagazine und arbeitet als freie Redakteurin für Deutschlandradio Kultur.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem digitalen Mercator Salon am 26. November und freuen uns auf einen intensiven Austausch und anregende Diskussionen mit Ihnen und unseren Gästen.

17:00 - 17:05 Uhr Begrüßung
17:05 - 17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Shelly Kupferberg und Ali Can
17:45 - 18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 23.11.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Ali Can handelt.


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Digitale Veranstaltung | Digital | 17:00 Uhr | öffentlich

Digitale Inforunde zur Bewerbung im Mercator Kolleg für internationale Aufgaben

Die Stiftung Mercator und Studienstiftung des deutschen Volkes vergeben aktuell Stipendien für das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben. Am 26.11. informieren wir in einer digitalen Informationsveranstaltung über das Programm und das Bewerbungsverfahren. Im Anschluss ist Zeit für Ihre Fragen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15.12.2020.

Für eine Anmeldung bitte an Jana Liebenow (Studienstiftung) schreiben: liebenow@studienstiftung.de. Sie erhalten die Zugangsdaten für die Veranstaltung am 26.11.2020 per E-Mail.

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Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragstellende finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.