PERSPEKTIVEN ÖFFNEN – CHANCEN ERMÖGLICHEN

Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Wir wollen Europa stärken, Integration durch gleiche Bildungschancen für alle verbessern, die Energiewende als Motor für globalen Klimaschutz vorantreiben und kulturelle Bildung in Schulen verankern.

Unser Schwerpunktthema 2017/2018
Europäische Migrationspolitik
Mehr zum Thema


AKTUELLES

„Sprachunterricht für Zugewanderte muss Daueraufgabe werden“

Als im Spätsommer 2015 viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen, rückte das Thema in den Fokus: Deutschlernen ist die zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Es sei gut gelungen, die Kinder in den Schulen zu integrieren, sagt Michael Becker-Mrotzek, Direktor des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, im Interview. Die Stiftung Mercator fördert das Institut in einer zweiten Förderphase bis 2022 mit acht Millionen Euro. Eine wesentliche Aufgabe sei nun, den Sprachunterricht im Regelsystem zu verankern, erläutert Becker-Mrotzek: „In der Einwanderungsgesellschaft ist diese Aufgabe dauerhaft wichtig.“

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AKTUELLES

Überlegungen zur Einführung eines muslimischen Feiertags

Dr. Mounir Azzaoui, Projektmanager im Bereich Wissenschaft, erklärt dazu: „Ein Recht auf Freistellung am Fasten- und Opferfest wäre ein Signal der Anerkennung von Muslimen in Deutschland. Hierzu sollte der Anerkennungsprozess von muslimischen Organisationen auf der Landesebene weiter vorangetrieben werden. Ein landes- oder gar bundesweiter gesetzlicher Feiertag hingegen ist unrealistisch und auch praktisch nicht umsetzbar: Das Opfer- und Fastenbrechenfest berechnet sich nach dem Mondkalender und innermuslimisch werden unterschiedliche Berechnungsmethoden zu Grunde gelegt. Es gibt kalendarisch (bisher) keine einheitlichen islamischen Feiertage.“ 


Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragsteller finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.


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Pressemitteilungen

Pressemitteilung des Rates für kulturelle Bildung

Familienstudie: Kulturelle Bildung gut für ein erfolgreiches Leben

Kulturaktivitäten fördern Kindesentwicklung und Familienzusammenhalt Bildungsgrad der Eltern entscheidet über soziokulturelle Teilhabe der Kinder

Pressemitteilung des Mercator-­Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache

Mercator‐Institut erhält weitere 8 Millionen Euro Förderung für sprachliche Bildung

Die Stiftung Mercator fördert das Mercator-­‐Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln in einer zweiten Förderphase (2018 bis [...]

Pressemitteilung des Mercator Research Insititute on Global Commons and Climate Change (MCC) und der Univerity of Leeds

Jan Minx wird Professor in Leeds

Gruppenleiter übernimmt Lehrstuhl für “Climate Change and Public Policy” neben seiner Position am MCC

Pressemitteilung der RuhrFutur in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr (RVR)

Mehr als 4.000 Bildungsaktivitäten in der Metropole Ruhr

Neue Online-Anwendung von RuhrFutur und RVR macht Bildungsprojekte und Bildungsakteure im Ruhrgebiet sichtbar

Pressemitteilung des Mercator Research Center Ruhr (MERCUR)

Gemeinsam Ruhrpot(t)enziale entdecken!

Global Young Faculty vernetzt junge Nachwuchskräfte aus Wissenschaft und Wirtschaft

Pressemitteilung

Bildungsstandort Ruhrgebiet weiter stärken

Erfolgreiche Bildungsinitiative RuhrFutur erhält über 15 Millionen Euro von der Stiftung Mercator

Pressemitteilung der Jungen Islam Konferenz - Deutschland (JIK)

Junge Islam Konferenz startet in drei Bundesländern:

120 Teilnehmer*innen, 5 Tage, 1 Netzwerk

Pressemitteilung des Rates für kulturelle Bildung

Unterrichtsausfall hemmt Bildungserfolg der Kinder von Alleinerziehenden am stärksten

Rat für Kulturelle Bildung fordert umfassende Bildungsreformen zur Stärkung der künstlerischen Fächer/Kooperationsverbot muss erheblich gelockert werden

Pressemitteilung der Agora Verkehrswende

Elektromobilität setzt Strategien zur nachhaltigen Rohstoffversorgung voraus

Um die Rohstoffversorgung für die Elektromobilität zu sichern, sind Initiativen von Politik und Wirtschaft nötig.


Projektabschlüsse

Sprachsensible Schulentwicklung
Bewilligte Summe
1.226.500 €
Laufzeit
2012-2017
Das Projekt hatte zum Ziel, die sprachliche Bildung in Schulen zu stärken. Seit Februar 2014 sind 33 Schulen mit Sekundarstufe I aus Nordrhein-Westfalen in sechs regionalen Netzwerken, einem Schulleitungsnetzwerk und mehreren Fachnetzwerken dabei begleitet worden, eine Gesamtkonzeption durchgängiger sprachlicher Bildung zu entwickeln und in der Schule zu verankern. Die Erkenntnisse sind in einer Handreichung, in Lernlandkarten und weiterem Material so aufgearbeitet, dass weitere interessierte Schulen davon profitieren können. Sie werden unter anderem in der Schulentwicklungsberatung der Landesweiten Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) genutzt. Das Projekt ist abgeschlossen.
Projektmanager: Ina Bömelburg
Bildung braucht Sprache
Bewilligte Summe
1.510.000 €
Laufzeit
2013-2016
Ziel des Projekts war es, zu einer durchgängigen Sprachbildung in Nordrhein-Westfalen beizutragen.  In Bonn, Mühlheim, Herten und im Kreis Warendorf haben insgesamt 32 Kitas, Familienzentren und Grundschulen an ihren pädagogischen Konzepten und ihrer alltäglichen Praxis gearbeitet. Mit Unterstützung durch erfahrene Praxisbegleiterinnen wurde die kollegiale Beratung gestärkt und Entwicklungsprozesse in den Einrichtungen im Sinne einer durchgängigen Sprachförderung wurden vorangebracht.  Eine Handreichung für Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sowie zahlreiche weitere Praxismaterialien und ein Film stehen auf der Homepage des Projekts zur Verfügung. Das Projekt ist abgeschlossen.
Projektmanager: Ina Bömelburg
Transformationsprozesse für nachhaltige und wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Industriestrukturen in NRW (Energiewende)
Ziel des Projektes war die Erarbeitung von Strategien und Handlungslinien für eine zielgerichtete Gestaltung des Industriesektors in Nordrhein-Westfalen, die auf eine Vereinbarkeit der ambitionierten Klimaschutzziele des Landes mit dem Erhalt der industriellen Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet ist. Im Rahmen von drei Stakeholderworkshops und einer Konferenz wurden die Ergebnisse mit Vertretern aus der Praxis diskutiert und fanden Eingang in insgesamt fünf Arbeitspapiere. Zudem sind Fachpublikationen und Konferenzpapiere entstanden sowie eine zentrale Publikation mit strategischen Handlungslinien für Vertreter aus Wirtschaft und Politik, die Anfang Oktober 2017 veröffentlicht wird.  Die Stiftung Mercator fördert aktuell die Entwicklung von Folgeaktivitäten zur Rolle der NRW-Industrie im Kontext der Energiewende.
Projektmanager: Dr. Klaus Kordowski
Netzwerk Wissenschaftsmanagement
Bewilligte Summe
15.000 €
Laufzeit
2012-2017
Ziel des Projekts war es, den 2011 gegründeten Verein „Netzwerk Wissenschaftsmanagement e.V.“ bei der Professionalisierung des in Deutschland noch nicht fest etablierten Berufsbilds des Wissenschaftsmanagers zu unterstützen und den fachlichen Austausch von Wissenschaftsmanagern zu fördern. Im Jahr 2015 hat die Jahrestagung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement in Bochum stattgefunden. Insgesamt haben die Jahrestagungen von 2012 bis 2016 etwa 1.200 Wissenschaftsmanager aus Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und anderen Wissenschaftsinstitutionen vernetzt und zu aktuellen wissenschaftspolitischen Themen ins Gespräch gebracht. Während der fünfjährigen Anschubfinanzierung ist der Verein kontinuierlich gewachsen, sodass sein erfolgreicher Fortbestand gesichert ist. Das Projekt ist abgeschlossen.
Projektmanager: Anna Dieterle
Fellowship Carmen Mörsch
Bewilligte Summe
67.550 €
Laufzeit
2016-2017
Prof. Carmen Mörsch hat sich in ihrem Fellowship mit dem Konzept der „Critical Diversity Literacy“ an der Schnittstelle zur Kunst und Kultur befasst und durch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowohl theoretische Auseinandersetzungen als auch Material für die praktische Anwendung für Akteure in der kulturellen Bildung erarbeitet. Ihr Fellowship endet im September 2017. Prof. Carmen Mörsch wird ihre Ergebnisse darüber hinaus weiterentwickeln und das bislang erarbeitete Material erstmals am 30. November bei einem Mercator Salon in Berlin vorstellen und diskutieren.
Projektmanager: Viola Hilbing
Studie zur Untersuchung der Problemlagen von Studienabbrechern
Bewilligte Summe
150.000 €
Laufzeit
2013-2017
Ziel des Projekts war es, die Ursachen des Studienabbruchs bei Studierenden mit Migrationshintergrund erstmalig umfassend zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für einen größeren Studienerfolg derselben zu entwickeln. Die Studienergebnisse wurden am 1. Juni 2017 publiziert und auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Stiftung Mercator und Bundesministerium für Bildung und Forschung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Stiftung Mercator nutzt die Ergebnisse für neue Projektentwicklungen zur Erhöhung des Studienerfolgs und für Maßnahmen der politischen Kommunikation.
Projektmanager: Larissa Dickhaut
Deutsch-Chinesisches Bürgermeisterprogramm
Bewilligte Summe
300.000 €
Laufzeit
2015-2016
Ziel des Projektes war es, die Zusammenarbeit von Deutschland und China im Bereich nachhaltiger Stadtentwicklung durch den Aufbau eines tragfähigen Netzwerks zwischen Bürgermeistern und weiteren Entscheidungsträgern der kommunalen Ebene langfristig zu stärken. Das Bürgermeisterprogramm ermöglichte zwei Fachinformationsreisen für insgesamt 50 chinesische Bürgermeister und Experten nach Deutschland und etablierte ein Netzwerk von Bürgermeistern in China, welches sich zu den Themen weiterhin austauscht. Das Projekt wird im Anschluss an die Förderung durch die Stiftung Mercator nun durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) finanziert.
Projektmanager: Caspar Welbergen
Dahrendorf III
Bewilligte Summe
2.680.000 €
Laufzeit
2014-2017
Ziel des Projekts ist es, Wissenschaftler und politische Entscheider zusammenzubringen, um in der Verbindung von Forschung und prominent besetztem Symposium Ideen für die Zukunft Europas zu entwickeln und zu debattieren. Im Rahmen des dritten Forschungszyklus fanden ca. 90 Veranstaltungen mit über 6.000 Teilnehmern statt und wurden 24 Publikationen veröffentlicht. Die Stiftung Mercator setzt die Förderung des Dahrendorf Forums mit einem vierten Forschungszyklus von 2017 bis 2019 fort.
Projektmanager: Dr. Markus Hesse

Presseschau

Berliner Zeitung

Klimaziele: Bundesregierung hinkt Zusagen deutlich hinterher

Bereits im September hatte die Agora Energiewende ihre Berechnungen dazu vorgelegt.

WDR

"Auschwitz war der Ausgangspunkt der EU"

Buchpreisträger Robert Menasse im Interview

Handelsblatt

Energiewende: EEG-Umlage verharrt auf hohem Niveau

Die Agora Energiewende hat für die Umlage die korrekte Bandbreite zwischen 6,6 und 6,9 Cent vorausgesagt.

ZEIT online

Literatur: Deutscher Buchpreis für Österreicher Robert Menasse

Unser ehemaliger Mercator Senior Fellow, Robert Menasse, hat für seinen Europa-Roman "Die Hauptstadt" den Deutschen Buchpreis erhalten.

Deutschlandfunk

"Die Hauptstadt": Ein Europa-Bild als Hologramm

Europäische Politintrigen, eine europäische Liebesgeschichte, ein deutscher Querulant: Daraus ist Robert Menasses für den Deutschen Buchpreis nominierte Roman "Die [...]

WirtschaftsWoche

Energiewende in Europa: Wo der Netzausbau nach Plan läuft

Patrick Graichen, Direktor der Agora Energiewende, schätzt die Stromautobahn "Nordlink" ein: "Sie ist ein gutes Beispiel für die Vorzüge einer engen europäischen [...]

Süddeutsche Zeitung

Kobalt könnte knapp werden: Investoren horten Rohstoffe wegen Boom der Elektroautos

Eine Studie der Agora Verkehrswende hält fest: Vorkommen würden möglicherweise nicht rasch genug erschlossen, so dass das Angebot speziell an Lithium und Kobalt zeitweise [...]

Rheinische Post

Programm für Führungskräfte ausgezeichnet

Das "Mercator Science-Policy Fellowship-Programm" ist Hochschulperle des Monats.

Der Tagesspiegel

Der Bund finanziert eine Islam-Akademie

Gemeinsam mit dem Bundesforschungsministerium ruft die Stiftung Mercator eine Wissenschaftsakademie für islamische Theologie ins Leben.


Wo wir wirken

In unserer Arbeit konzentrieren wir uns auf ausgewählte Regionen. Essen und dem Ruhrgebiet fühlen wir uns als unserer Heimat besonders verpflichtet. Unsere Projekte wirken vielfach in ganz Deutschland, viele Gespräche werden in Berlin als wichtigem Ort politischer Kommunikation geführt. Darüber hinaus ist unser Engagement in Europa, in der Türkei und in China nach unserer Überzeugung von zentraler Bedeutung, um internationale Herausforderungen erfolgreich zu meistern.


Für Journalisten

Sie wollen sich umfassend oder gezielt über uns informieren? Gerne! Dafür haben wir eine Auswahl an Pressemappen für Sie vorbereitet, die einen guten Einblick in unsere Themen und Inhalte bieten.


Wir laden Sie ein

Veranstaltung auf Einladung der Stiftung Mercator

Mercator Briefing: Beeinflusst Religion den Bildungserfolg?

ProjektZentrum Berlin
Öffentliche Veranstaltung der Stiftung Mercaror

Mercator Salon: „Als Paul über das Meer kam“: Filmaufführung und...

Filmstudio Glückauf, Essen
Öffentliche Veranstaltung von Fleiß und Mut

Symposium des KartographenProgramms

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Berlin