• Bettina Ausserhofer

AufRuhr Magazin

Zunächst verfolgten sie diese Ideologie gar nicht: Neue Nationalisten wie Trump, Putin oder Erdogan betraten die politische Bühne mit anderen politischen Programmen, sagt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der „Zeit“, im Interview. Doch an einem Kipppunkt ihrer Karriere habe sich das geändert.

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Erklärung zu COVID-19

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein einschneidendes Ereignis mit noch unabsehbaren Auswirkungen auf uns alle; auch auf Organisationen der Zivilgesellschaft und NGOs in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir gute Partner und zuverlässige Unterstützer sein möchten als Teil unserer Gesellschaft, die sich nun auf die Eindämmung und Bekämpfung der Folgen der Pandemie konzentrieren muss. Wir wollen außerdem flexibel sein bei notwendigen Anpassungen innerhalb der von uns geförderten Aktivitäten. Wir wollen keinen zusätzlichen Druck ausüben und als Förderer anpassungsfähig sein. Wir werden auch weiterhin Bewilligungen aussprechen und stehen weiterhin vollumfänglich für Anfragen zur Verfügung.

Projekte

Unseren Partner*innen wollen wir mitteilen, dass natürlich alle zugesagten Bewilligungen abgesichert sind und auch weiterhin unter diesen außergewöhnlichen Umständen wie vereinbart ausgezahlt werden. Darüber hinaus möchten wir noch folgende Hinweise geben:

  • Projektbestandteile, die aktuell nicht stattfinden können, können durch unkomplizierte kostenneutrale Verlängerung des Förderzeitraums von bis zu einem Jahr im Bezug zum Bewilligungszeitraum verschoben werden. Das gilt insbesondere für Veranstaltungen, Reisen und Stipendienaufenthalte.

  • Kosten, z.B. für Stornierungen von Reisen, Veranstaltungen, etc., die dem Projekt durch die Corona-Pandemie entstehen, dürfen aus den bewilligten Finanzmitteln finanziert werden.

  • Budgetverschiebungen und Umwidmungen, die sich aus den genannten Kosten heraus ergeben, werden unkompliziert und kurzfristig bearbeitet.

  • Abgabefristen für einzureichende Unterlagen wie den Mittelverwendungsnachweis können nach individueller Rücksprache verschoben werden.

Bitte sprechen Sie unsere Projektmanager*innen bei individuellen Anliegen direkt an.

Im Interesse der öffentlichen Gesundheit ergreifen wir Maßnahmen zum Schutz des Wohlergehens unserer Mitarbeiter*innen, Partner*innen, Besucher*innen und Teilnehmenden an unseren Veranstaltungen sowie Programmen. Wir möchten zudem dazu beitragen, die Ausbreitung der Viruserkrankung so weit wie möglich zu verlangsamen.

Spendenfonds „Wir im Revier“

Wir wollen denen helfen, die jetzt dringend Hilfe benötigen. Wir beteiligen uns an der Aktion „Wir im Revier“: Schauen Sie genau hin und sagen Sie, wer in Ihrer Nachbarschaft oder Umgebung durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht. Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

Bleiben Sie gesund!

Das Team der Stiftung Mercator

Veranstaltungen

Digitale Veranstaltung | | 17:00 Uhr | öffentlich

Der neue Nationalismus: Die Wiederkehr einer totgeglaubten Ideologie. Digitaler Mercator Salon mit Michael Thumann

Der Nationalismus hat Europa im 20. Jahrhundert gleich mehrfach zerstört und vielen Millionen Menschen das Leben gekostet. Trotzdem gewinnt der Nationalismus seit den 1990er-Jahren wieder an Zulauf. Welche Auswirkungen haben diese Tendenzen auf die liberalen Demokratien und wie kann man ihnen entgegenwirken? Bedroht der zunehmend gewalttätige und rassistische Nationalismus unsere moderne Zivilisation?

In unserem digitalen Mercator Salon bieten wir einen Einblick in das neue Werk von Michael Thumann und laden zur Diskussion über das Erstarken eines neuen Nationalismus ein. In seinem im September 2020 erschienenen Buch „Der neue Nationalismus – Die Wiederkehr einer totgeglaubten Ideologie“ untersucht der Autor historisch, in einer Gesamtschau auf Europa und die USA, die alt-neuen Muster des Nationalismus. Er hat nationalistische Herrscher wie Wladimir Putin, Tayyip Erdogan und Radovan Karadzic mehrfach getroffen und über viele Jahre beobachtet.  

Michael Thumann ist deutscher Journalist und Buchautor. Als außenpolitischer Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT widmet er sich Themen der internationalen Politik in Osteuropa und dem Mittleren Osten. Im Herbst 2019 war er Mercator-IPC Senior Fellow am Istanbul Policy Center in Istanbul.

Moderiert wird der Salon von Constanze Stelzenmüller. Die Expertin für Außen- und Sicherheitspolitik ist Senior Fellow an der Brookings Institution in Washington, D.C. Wir laden Sie herzlich ein zu unserem digitalen Mercator Salon und freuen uns auf einen informativen und unterhaltsamen Abend.

17:00-17:05 Uhr Einlass und Begrüßung
17:05-17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Constanze Stelzenmüller und Michael Thumann
17:45-18:30 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 28.09.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de. Bitte geben Sie in der Betreffzeile an, für welchen Salon Sie sich anmelden.

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Digitale Veranstaltung | | 17:00 Uhr | öffentlich

Eine neue WeltUNordnung? Die Zukunft der United Nations anlässlich ihres 75. Jubiläums. Digitaler Mercator Salon mit Fabrizio Hochschild-Drummond, UN-Untergeneralsekretär.

Im Jahr 2020 feiern die United Nations ihr 75-jähriges Bestehen. Doch für wen ist das heute noch ein wirklicher Grund zum Feiern?

Auf nationaler wie internationaler Ebene werden Kompromissfindung und friedliche Konfliktlösung von unterschiedlichen Seiten in Frage gestellt. Durch die vielen ungelösten gewaltsamen Konflikte entfremden sich die United Nations zunehmend von den Bürgerinnen und Bürgern. Das internationale System scheint aus den Fugen zu geraten.

Welche Herausforderungen sehen Bürgerinnen und Bürger weltweit als die entscheidenden Fragen unserer Zeit? Und was kann die UN tun, um den Austausch und das Miteinander über Grenzen hinaus zu fördern? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Fabrizio Hochschild-Drummond, UN-Untergeneralsekretär und Sonderberater für das 75-jährige Jubiläum der Vereinten Nationen, diskutieren. Durch den Abend führt Gisela Steinhauer, Moderatorin und Journalistin.

Wir laden Sie herzlich ein, sich bei unserem Digitalen Mercator Salon am Gespräch zur Zukunft der internationalen Zusammenarbeit zu beteiligen und dem UN-Repräsentanten Hochschild auch Ihre Wünsche und Botschaften an die UN mit auf den Weg zu geben.

17:00 Uhr Begrüßung
17:05-17:50 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Gisela Steinhauer und Fabrizio Hochschild-Drummond
17:50-18:30 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 2.10.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de. Bitte geben Sie in der Betreffzeile an, für welchen Salon Sie sich anmelden.

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Workshop, Seminar | Berlin | 09:00 Uhr | nicht öffentlich

Roundtable zur Studie „Forschen und Beraten in der Außen- und Sicherheitspolitik“: „Think Tanks in Zeiten außenpolitischer Umbrüche – die Perspektive der Nutzenden"

Die deutsche Außenpolitik befindet sich im Umbruch, der Bedarf nach unabhängiger Analyse steigt und mit ihm die Zahl der außen- und sicherheitspolitischen Forschungsinstitute. Ende September veröffentlichten die Stiftung Mercator und die Robert Bosch Stiftung die Studie „Forschen und Beraten in der Außen- und Sicherheitspolitik“. Im Roundtable mit Nutzer*innen von Think Tank Arbeit werden nun die Handlungsempfehlungen diskutiert.

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Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragstellende finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.