• Bettina Ausserhofer

AufRuhr Magazin

House Musik, Kulturfeste und politische Debatten – wie der Student und DJ Wisam Hero gegen Stereotype von Deutschen und Syrer*innen kämpft. Mercator Fellow Kristin Helberg stellt ihn vor.

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Erklärung zu COVID-19

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein einschneidendes Ereignis mit noch unabsehbaren Auswirkungen auf uns alle; auch auf Organisationen der Zivilgesellschaft und NGOs in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir gute Partner und zuverlässige Unterstützer sein möchten als Teil unserer Gesellschaft, die sich nun auf die Eindämmung und Bekämpfung der Folgen der Pandemie konzentrieren muss. Wir wollen außerdem flexibel sein bei notwendigen Anpassungen innerhalb der von uns geförderten Aktivitäten. Wir wollen keinen zusätzlichen Druck ausüben und als Förderer anpassungsfähig sein. Wir werden auch weiterhin Bewilligungen aussprechen und stehen weiterhin vollumfänglich für Anfragen zur Verfügung.

Projekte

Unseren Partner*innen wollen wir mitteilen, dass natürlich alle zugesagten Bewilligungen abgesichert sind und auch weiterhin unter diesen außergewöhnlichen Umständen wie vereinbart ausgezahlt werden. Darüber hinaus möchten wir noch folgende Hinweise geben:

  • Projektbestandteile, die aktuell nicht stattfinden können, können durch unkomplizierte kostenneutrale Verlängerung des Förderzeitraums von bis zu einem Jahr im Bezug zum Bewilligungszeitraum verschoben werden. Das gilt insbesondere für Veranstaltungen, Reisen und Stipendienaufenthalte.

  • Kosten, z.B. für Stornierungen von Reisen, Veranstaltungen, etc., die dem Projekt durch die Corona-Pandemie entstehen, dürfen aus den bewilligten Finanzmitteln finanziert werden.

  • Budgetverschiebungen und Umwidmungen, die sich aus den genannten Kosten heraus ergeben, werden unkompliziert und kurzfristig bearbeitet.

  • Abgabefristen für einzureichende Unterlagen wie den Mittelverwendungsnachweis können nach individueller Rücksprache verschoben werden.

Bitte sprechen Sie unsere Projektmanager*innen bei individuellen Anliegen direkt an.

Im Interesse der öffentlichen Gesundheit ergreifen wir Maßnahmen zum Schutz des Wohlergehens unserer Mitarbeiter*innen, Partner*innen, Besucher*innen und Teilnehmenden an unseren Veranstaltungen sowie Programmen. Wir möchten zudem dazu beitragen, die Ausbreitung der Viruserkrankung so weit wie möglich zu verlangsamen.

Spendenfonds „Wir im Revier“

Wir wollen denen helfen, die jetzt dringend Hilfe benötigen. Wir beteiligen uns an der Aktion „Wir im Revier“: Schauen Sie genau hin und sagen Sie, wer in Ihrer Nachbarschaft oder Umgebung durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht. Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

Bleiben Sie gesund!

Das Team der Stiftung Mercator

Veranstaltungen

Digitale Veranstaltung | | 17:00 Uhr | nicht öffentlich

"Visionen von Morgen" - Digitaler Alumni-Talk zu Teilhabe und Vielfalt

Liebe Alumni, Fellows, Freund*innen,
wir haben Alumnae*i, Fellows, Partner*innen und Freund*innen mit wichtigen Fragestellungen und spannenden Ideen eingeladen, mit uns zu ihren Herzensthemen ins Gespräch zu kommen – digital! Dabei geht es vordergründig nicht (nur) um fachlichen Input, sondern vielmehr um Erfahrungsaustausch und persönliche Geschichten aus unserem Netzwerk.

Für den Start unserer digitalen Gesprächsreihe haben wir uns mit der SWANS Initiative zusammengetan. Für unsere beiden Netzwerke ist der gesellschaftliche Umgang mit Vielfalt eines von vielen Schlüsselthemen. Wie steht es um diese in verschiedenen Berufsfeldern und warum lohnt es sich, dort genauer hinzuschauen? Hierzu wollen wir uns mit euch und unseren Gesprächspartner*innen austauschen.

“Visionen für Morgen” - Digitaler Alumni-Talk mit Maria Blöcher, Sahra Saaed und Mina Saidze | 2.12.2020
Die Technologiebranche hat sich in den letzten Jahren als Zukunftsmarkt und attraktiver Arbeitgeber etabliert. Gleichzeitig nehmen wir deutlich wahr, wie digitale Technologien und Plattformen immer stärker unser Alltagsleben und -verhalten beeinflussen. Doch wie diese gestaltet, programmiert und normiert werden, liegt häufig immer noch in den Händen einiger weniger. Wieso ist es problematisch, wenn bei Softwareentwicklung oder algorithmen-basierten Entscheidungen die Teilhabe unausgewogen und wenig divers ist? Was ist notwendig, um Technologien, die gesamtgesellschaftlich genutzt und benötigt werden, in einem diversen Arbeitsfeld zu entwickeln und zu verbessern? Und welche Chancen und Vorteile ergeben sich daraus?

Mit dabei sind:
  • Maria Blöcher leitet das Programm Work4Germany, das innovative Talente aus der Privatwirtschaft und dem Non-Profit Sektor mit der Verwaltung vernetzt. Das Programm zielt darauf ab, die Voraussetzungen für agile Arbeitsmethoden und -prozesse in den Bundesministerien zu schaffen, den Aufbau von relevanten Zukunftskompetenzen zu unterstützen, und damit letztlich einen Kulturwandel voranzutreiben. Zuvor arbeitete die Alumna des Mercator Kollegs für Internationale Aufgaben im Bereich Produktentwicklung für das Bildungs-Start-Up Kiron Open Higher Education.
  • Sahra Saaed hat 2018 ihr Studium der Wirtschaftsinformatik in Berlin abgeschlossen und arbeitet nun im Bankensektor. Als Product Ownerin im Bereich Transformation bringt sie, technisch und kulturell, die digitale Transformation im Bankenwesen voran und setzt sich mit der Frage auseinander wie das Banking der Zukunft aussieht. Mit ihrer Arbeit möchte sie zudem Frauen in ihrer Community Tech-Themen näherbringen und den Mythos widerlegen, dass Technologie eine reine Männer-Welt sei.
  • Mina Saidze ist Gründerin und Direktorin des Europa-Standorts von "Women in Data", einer Organisation mit mehr als 12.000 Mitgliedern und der Mission, die Vielfalt in den neuen Datenberufen und der Künstlichen Intelligenz zu fördern. Aktuell entwickelt sie als Data Analyst datenbasierte Produkte bei einem international führenden Digitalunternehmen. Darüber hinaus berät sie den Vorstand von Axel Springer zu Strategie, Innovation und Kultur als Mitglied des Youth Councils und verfasst Gastbeiträge, u.a. für Business Punk und t3n.
Moderiert wird das Gespräch von: Reena James (Alumni Managerin, Stiftung Mercator)

ANMELDUNG: Loggt euch mit eurem Mitgliederprofil ein im Netzwerk unter www.mercatorglobe.de und sagt der Veranstaltung zu. Die Veranstaltung findet über Zoom statt. Nach der Zusage werden euch die Einwahldaten am Vortag der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.

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Digitale Veranstaltung | | 09:00 Uhr | nicht öffentlich

Mercatora Alumni-Seminar: Konflikt- und Durchsetzungsstrategien & Mikropolitik & Führungsstile


Seminar für weibliche Alumni der Stiftung Mercator

AKTUELLES: Das Seminar wird aufgrund der aktuellen Corona-bezogenen Entwicklungen nicht im Präsenzformat, sondern digital stattfinden.
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Im Rahmen ihrer Alumniarbeit fördert die Stiftung Mercator das Seminarprogramm "Mercatora" für Stiftungs-Alumnae, die sich bewusst mit den Strukturen der „gläsernen Decke“ befassen, sich entsprechende Handlungsstrategien aneignen, und erfolgreiche Beratungsmodelle erproben und anwenden wollen.
Im zweiten Seminarmodul unserer Reihe Mercatora lernen die Teilnehmerinnen wie sie professionell auf vielfältige Kommunikationsstile (z.B. zwischen den Geschlechtern) reagieren und Machtspiele souverän meistern können. Die Teilnehmerinnen setzen sich mit theoretischen und praktischen Grundlagen der Kommunikation auseinander sowie mit dem eigenen Kommunikationsverhalten. Sie lernen verschiedene Techniken und Werkzeuge der Konfliktlösung kennen, die im Berufsalltag eingesetzt werden können. Dabei wird das Thema Kommunikation auch mit Führungsstil verbunden und sowohl die Perspektive als Führungskraft wie auch als Mitarbeiterin eingenommen. In der Gruppe werden Lösungsansätze zu eigenen Praxisfällen erarbeitet. Die Teilnehmerinnen erhalten dadurch praktische Anhaltspunkte, wie sie Ihre Kommunikationskompetenz und Rhetorik verbessern und mit schwierigen Situationen souverän umgehen können.

Optional berichten Expert/innen aus der Stiftung oder ihrem Umfeld im Rahmen des Seminars von ihren Erfahrungen und geben Hinweise für erfolgreiche Karriereverläufe. Das Alumni-Seminar bietet Ihnen daher eine hervorragende Gelegenheit sowohl zum fachlichen Gedankenaustausch als auch zum Networking mit anderen Mercator Alumnae und berufserfahrenen Expertinnen aus dem Netzwerk der Stiftung Mercator.

Teilnahmebedingungen: Die Seminarreihe richtet sich exklusiv an weibliche Mitglieder des Alumni-Netzwerks der Stiftung Mercator, die erfolgreich am Bewerbungsverfahren teilgenommen haben. Weitere Informationen zum Programm und Bewerbungsverfahren finden Sie auf unserer Webseite und "Aktuelle Ausschreibungen".

Das Seminar ist gemäß § 11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt.

Seminardurchführung: Die Seminarreihe wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik ( EAF) Berlin.

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Digitale Veranstaltung | Essen | 17:30 Uhr | öffentlich

Mercator Salon "Welche Grenzen brauchen wir?"

Kaum ein anderes Thema hat den öffentlichen Diskurs der letzten Jahre in Europa so sehr bestimmt wie die Debatte um Geflüchtete, Migration und Asyl. Sowohl die europäische Politik als auch Europas Zivilgesellschaft muss sich dabei mit der Frage auseinandersetzen, wie Europa mit Geflüchteten und den eigenen Grenzen umgehen soll und welche praxistauglichen Lösungsansätze es für die herausfordernde Situation gibt. Auch wenn die weltweite Corona-Pandemie die öffentliche Debatte zur europäischen Flüchtlingspolitik in letzter Zeit nebensächlich erschienen ließ, hat spätestens der Brand im Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos die Dringlichkeit eines gemeinsamen Handelns der EU gezeigt.

Wie lässt sich die öffentlich Migrationsdebatte gestalten, ohne dass diese auf Halbwahrheiten und gegenseitigen Anschuldigungen beruht? Wie kann Europa den Schutz der eigenen Grenzen garantieren, ohne dass dabei die Menschenrechte von Geflüchteten verletzt werden? In seinem neuen Buch "Welche Grenzen brauchen wir?" beschäftigt sich Gerald Knaus, Migrationsexperte und Gründungsdirektor des Think Tanks European Stability Initiative (ESI) mit diesen und vielen weiteren Fragen. Zentraler Bestandteil seiner Arbeit ist dabei, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Grenzwahrung Europas und Empathie mit Menschen in Not in Einklang gebracht werden können. Über diese relevanten Fragestellungen, ebenso wie über mögliche Antworten wollen wir im Rahmen unseres Mercator Salons mit Gerald Knaus ins Gespräch kommen. Wir laden Sie herzlich ein zu unserem digitalen Mercator Salon am 15. Dezember und freuen uns auf einen intensiven Austausch und anregende Diskussionen mit Ihnen und unserem Gast.

17.30 - 17.35 Uhr Einlass und Begrüßung
17:35 - 18.15 Uhr Moderiertes Gespräch mit Gerald Knaus
18.15 - 18.45 Uhr Moderierte Fragerunde

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 11.12.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Gerald Knaus handelt.

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Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragstellende finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.