• Bettina Ausserhofer

AufRuhr Magazin

Ein Erbe des Mauerfalls vor 30 Jahren sei die Abwanderung aus Osteuropa, sagt Mercator Fellow Ivan Krastev im Interview. „Das Paradoxe an Mittel- und Osteuropa: Keiner will die Europäische Union verlassen. Aber ein Großteil fühlt sich alleingelassen, weil zu viele andere Menschen ihren eigenen Ländern den Rücken gekehrt haben.“

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Veranstaltungen

Vortrag, Podiumsdiskussion | Essen | 16:00 Uhr | öffentlich

Going Public: Informationsveranstaltung "Stipendien für internationale Praxiserfahrung"

Sie möchten Praxiserfahrung im Ausland sammeln? Sie interessieren sich für ein Praktikum bei einer Internationalen Organisation oder NGO? Sie wollen Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen? Sie planen Ihre Ausbildung im Ausland fortzusetzen?

Dann sind die gemeinsamen Programme des Deutschen Akademischen Austauschdiensts, der Stiftung Mercator und der Studienstiftung des deutschen Volkes genau das Richtige für Sie! Das Carlo-Schmid-Programm, das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben sowie die Stipendienprogramme ERP und McCloy haben zum Ziel, junge, engagierte Menschen für den öffentlichen Sektor im In- und Ausland auszubilden.

Am 12. November von 16.00 - 18.00 Uhr laden wir Sie zu einer Informationsveranstaltung zu den vier Programmen ein.

Ort: Stiftung Mercator, Karl-Schmidt-Saal, Huyssenallee 40 45128 Essen

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis spätestens 08. November per E-Mail bei Wiebke Hamel (wiebke.hamel@stiftung-mercator.de) an.

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Vortrag, Podiumsdiskussion | PZB Berlin | 18:00 Uhr | öffentlich

Mercator Salon: 30 Jahre Mauerfall – Diktatur verstehen, Demokratie gestalten mit Roland Jahn

der Fall der Berliner Mauer jährt sich am 9. November 2019 zum 30. Mal und gibt Anlass für zahlreiche Feierlichkeiten. Die friedliche Revolution von 1989 brachte die SED-Diktatur zu Fall und bereitete den Weg zur deutschen Einheit. Doch wie steht es heute um die Einheit Deutschlands? Noch immer ist von der Mauer in den Köpfen die Rede und jüngste Bevölkerungsumfragen zeigen ein gespaltenes Land, Errungenschaften werden in Frage gestellt. In einer Studie im Auftrag der ZEIT geben 2019 nur noch 52 Prozent der Ostdeutschen an, dass sich ihre Hoffnungen der Einheit im Großen und Ganzen erfüllt hätten. Eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent der Ostdeutschen hat gar das Gefühl, heute nicht besser vor staatlicher Willkür geschützt zu sein als in der DDR.

Welche Bilanz lässt sich also ziehen? Wie können wir Demokratieverdruss und Enttäuschungen begegnen und wie können wir im ganzen Land die Erinnerung an die deutsche Teilung bewahren? Welche Lehren ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft?

Diese und andere Fragen diskutieren wir gemeinsam mit dem ehemaligen Bürgerrechtler und heutigem Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde Roland Jahn. Wir möchten mit Roland Jahn über seine Zeit und Erfahrungen in der DDR sprechen und seine Pläne, die ehemalige Stasi-Zentrale zu einem Campus für Demokratie umzubauen – einem Ort der Reflektion über die gesellschaftliche Dynamik zwischen Diktatur und Demokratie. Moderiert wird der Abend von der TV-Journalistin Astrid Frohloff.

Im Anschluss an die Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit, an einer Führung durch unsere aktuelle Fotoausstellung von Kai Wiedenhöfer teilzunehmen, der für sein Projekt „CONFRONTIER“ Grenzmauern und -zäune weltweit fotografiert hat. Wir freuen uns auf Sie!

Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 7. November 2019 eine E-Mail an folgende Adresse: MercatorSalonBerlin@stiftung-mercator.de

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Workshop, Seminar | Berlin | 11:30 Uhr | nicht öffentlich

Mercator Roundtable „Forschung à la carte"

Der „Mercator Roundtable: Forschung à la carte“ ist ein Fachgespräch zur Vernetzung von Politik und Wissenschaft, zu dem wir die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen aller FachpolitikerInnen des Bundestags sowie die FachreferentInnen der Fraktionen einladen. Das Thema des kommenden Roundtables steht noch nicht fest.

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Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragsteller finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.