• Simon Bierwald © Stiftung Mercator
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Empfehlungen der Kommission zur Strategieüberprüfung der Stiftung Mercator

Prüfung der Methodik und Wirksamkeit durch unabhängige Kommission

Die Stiftung Mercator hat ihre strategische Ausrichtung, die Wirksamkeit sowie die Methodik ihres Arbeitens zum Ende der Strategiephase 2013 überprüfen lassen. Ein bewertendes und beratendes Feedback einzuholen, war aufgrund der hohen Dynamik in der Strategiephase 2008 bis 2013 naheliegend und ist getragen von dem Anspruch, unsere Arbeit als lernende Organisation regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen.

Eine unabhängige Kommission unter dem Vorsitz von Otfried Jarren, Prorektor der Universität Zürich, und dem stellvertretenden Vorsitz von Wolf Schmidt, PhiPolisConsult, nahm Ende Januar 2013 ihre Arbeit auf und hat der Stiftung ihren Bericht im Frühjahr 2014 vorgelegt. Der international besetzten Kommission gehörten neben dem Vorsitzenden auch folgende hochkarätige Experten an: Paul Brest, Stanford University, ehemaliger Präsident der Hewlett Foundation (USA); Ute Frevert, Direktorin Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin; Jürgen Kocka, ehemaliger Präsident des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung; Ratna Omidvar, Präsidentin der Maytree Foundation, Toronto (Kanada); Andreas Pinkwart, Rektor HHL Leipzig Graduate School of Management; André Schmitz, Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten, Senatskanzlei Berlin, sowie Burkhardt Schwenker, Vorsitzender des Aufsichtsrats Roland Berger Strategy Consultants, München.

Die Arbeit der Kommission richtete sich nicht auf das Erreichen einzelner inhaltlicher Ziele der Stiftung. Vielmehr war es Anliegen der Stiftung, Aufschluss über die Strategie als Ganzes, über das „Betriebssystem“ zu erhalten. Für die Analysen, Bewertungen, Hinweise, Empfehlungen, Fragen und Einwände, die im Kommissionsbericht formuliert wurden, danken wir der Kommission. Beirat und Leitungsteam sehen den Bericht als sehr ermutigend an. Die Ergebnisse sind in die Weiterentwicklung der Stiftungsstrategie „Mercator 2020 – Perspektiven öffnen, Chancen ermöglichen“ eingeflossen. Die Analysen der Kommission sind aber auch über ihren Bezug auf die Stiftung Mercator hinaus von Wert und Interesse, da sie sich unter anderem mit Fragen der Legitimation, Transparenz und Wirkung von Stiftungshandeln auseinander setzen. Die Veröffentlichung des Berichts in der von der Kommission verabschiedeten Form ist darum für uns nicht nur ein Gebot der Transparenz, sondern auch ein Angebot an andere Akteure in Stiftungen, Wissenschaft, Bildung und Politik, Gebrauch von den Empfehlungen zu machen.

Details zur Publikation

Autor: Paul Brest, Ute Frevert, Otfried Jarren et al. Herausgeber: Stiftung Mercator Seiten: 24 Veröffentlichung: Juli 2014 Sprache: Deutsch