CO2-Minderung bei Pkw – die Rolle der Steuerpolitik

Ein europäischer Vergleich

Der Verkehrssektor nimmt eine Schlüsselrolle angesichts des sich beschleunigenden Klimawandels ein. Knapp ein Viertel der weltweiten Kohlendioxid (CO2)-Emissionen wird allein durch den Verkehrssektor verursacht. 11 In Deutschland sind es knapp 20 Prozent. Darüber hinaus sind die verkehrsbedingten CO2-Emissionen in Deutschland weiter steigend, hautpsächlich bedingt durch den stetig wachsenden Bestand an motorisierten Fahrzeugen. Allein die CO2-Emissionen im motorisierten Individual-verkehr – Personenkraftwagen (Pkw) und Krafträder – machen einen Anteil von etwa 60 Prozent aus.

Um die CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren, setzen Regierungen verschiedener Länder auf weitreichende Maßnahmenpakete, zu denen auch der Einsatz fiskalischer Instrumente zählt. Die Besteuerung von Pkw in Abhängigkeit bestimmter Umweltmerkmale kann dabei helfen, die Kaufentscheidungen von Kunden zugunsten bestimmter Fahrzeugtypen und -spezifikationen zu beeinflussen. Je nach Ausgestaltung kann die Steuerpolitik dazu beitragen, den Übergang hin zu einer elektrisch betriebenen Fahrzeugflotte mit geringen CO2-Emissionen zu beschleunigen.

Vor diesem Hintergrund stellen sich zwei Fragen: Wie kann das deutsche Steuersysstem besser in den Dienst des Klimaschutzes gestellt werden? Und: Welche fis-kalischen Instrumente können Kunden zum Kauf von Fahrzeugen mit vergleichsweise geringen CO2-Emis-sionen veranlassen – und zwar volkswirtschaftlich effizient?

Details zur Publikation

Herausgeber: Agora Verkehrswende Seiten: 64 Veröffentlichung: Dezember 2018 Sprache: Deutsch