65 Prozent Erneuerbare bis 2030 und ein schrittweiser Kohleausstieg

Auswirkungen der Vorgaben des Koalitionsvertrags auf Strompreise, CO2-Emissionen und Stromhandel

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ soll bis Ende 2018 einen Ausstiegspfad für die Kohle vorlegen, damit das im Klimaschutzplan für das Jahr 2030 gesetzte Sektorziel der Energiewirtschaft erreicht werden kann. Zwei Befürchtungen werden in der Diskussion rund um den Kohleausstieg dabei besonders häufig geäußert: Ein signifikanter Anstieg der Strompreise, und steigende Stromimporte aus dem Ausland. Dabei wird häufig übersehen, dass der aktuelle Koalitionsvertrag noch weitere, konkrete Maßnahmen für den Stromsektor vorsieht – insbesondere sollen die Erneuerbare Energien im Jahr 2030 nicht mehr nur 50 bis 55 Prozent, sondern 65 Prozent des Stromverbrauchs liefern.

Agora Energiewende hat daher das Beratungsunternehmen Aurora Energy Research damit beauftragt, die energiewirtschaftlichen Effekte einer kombinierten Umsetzung aus 65 Prozent Erneuerbaren Energien und einem schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung näher zu untersuchen. Die Ergebnisse sind durchaus überraschend, denn es handelt sich um gegenläufige Effekte.

Details zur Publikation

Herausgeber: Agora Energiewende und Aurora Energy Research Seiten: 20 Veröffentlichung: Oktober 2018 Sprache: Deutsch