Pressemitteilung
10.01.2013

Sie sind zwischen 24 und 49 Jahre alt, haben ihren Hochschulabschluss in 17 verschiedenen Nationen abgelegt und leben inzwischen als Zuwanderer in Deutschland. Ihre Zeugnisse haben hier jedoch nicht den gleichen Stellenwert wie in ihrer Heimat. Sie arbeiten deshalb in einem Beruf, der nicht ihrer Qualifikation entspricht – der typische Fall des promovierten Taxifahrers.
Mithilfe des ProSALAMANDER-Programms an den Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Regensburg (UR) haben jetzt die ersten 25 Stipendiaten die Chance, sich nachzuqualifizieren und einen Bachelor- oder Masterabschluss zu erwerben. Für das Pilotprojekt stellt die Stiftung Mercator über vier Jahre 2,5 Mio. Euro zur Verfügung.
Die offizielle Auftaktveranstaltung des ProSALAMANDER-Programms findet heute mit NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider in Essen statt.
ProSALAMANDER verfolgt einen Drei-Säulen-Ansatz, der neben der fachlichen Nachqualifizierung auch die Studier- und Arbeitsfähigkeit in akademischen Berufen in den Blick nimmt. Mögliche sprachliche und methodische Schwierigkeiten sollen festgestellt und behoben werden. Kernelemente des Programms sind intensive Beratung und Betreuung. Nach 12 bis 18 Monaten kann der deutsche Bachelor- oder Masterabschluss erworben werden.
Die zehn UDE-Stipendiaten konnten die Studienrichtungen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften belegen. Sie werden heute offiziell von der UDE und der Stiftung Mercator willkommen geheißen und erhalten ihre Förderurkunden.
Weitere Informationen: http://www.prosalamander.de/
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Jochen Heimberg
Pressesprecher
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