Pressemitteilung
Peking/Essen, 14.06.2013

Die europäisch-chinesische Veranstaltungsreihe Mercator Salon startet in die zweite Runde: Am Wochenende diskutieren chinesische und europäische Gäste im Ullens Center for Contemporary Art (UCCA) in Peking das Thema „Geld und Glück“. Die Mercator Salons bieten als Diskussionsplattform einen Raum für den Dialog zwischen Chinesen und Europäern über aktuelle Themen aus Kultur und Gesellschaft. Die ersten beiden Mercator Salons fanden im Oktober 2012 zum Themenkomplex „Kulturmetropolen – Metropolenkultur“ statt.

„Mit dem Mercator Salon setzen wir unser Engagement für den direkten interkulturellen Ideen- und Meinungsaustausch zwischen Chinesen und Europäern fort“, erläutert Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Das internationale Engagement der Stiftung Mercator steht unter dem Motto ‚Einander verstehen, voneinander lernen, gemeinsam internationale Herausforderungen meistern‘. Wir sind überzeugt, dass mehr Dialog notwendig ist, um Vertrauen und gegenseitiges Verständnis zwischen China und Europa zu stärken.“

Unter dem Titel „Macht BIP-Zuwachs glücklich? Über den Zusammenhang von Wirtschaftswachstum und Glück“ diskutieren internationale Experten im ersten Salon über den Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Glück. Auf dem Podium sitzen Ole von Uexküll, Executive Director der Right Livelihood Award Foundation, und Liang Jie, Wirtschaftswissenschaftler an der Fudan Universität und Herausgeber des Magazins „Dupin“.  

In der zweiten Veranstaltung wird das Thema „Macht Geben glücklich? Zur Rolle von Stiftungen in China und Europa“ diskutiert. Wang Zhenyao, Dekan des China Philanthropy Research Institute, und Gerry Salole, Executive Director des European Foundation Centre, tauschen sich gemeinsam mit dem Publikum über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Stiftungssektor in China und Europa aus. Michael Kahn-Ackermann, Special Representative  der Stiftung Mercator in China, moderiert beide Veranstaltungen.

Der Mercator Salon knüpft an die Veranstaltungsreihe „Aufklärung im Dialog“ an. Die Stiftung Mercator führte „Aufklärung im Dialog“ von 2011 bis 2012 als wissenschaftliches Begleitprogramm zur Ausstellung „Die Kunst der Aufklärung“ in Peking durch. Die offiziellen Foren der Reihe veranstaltete die Stiftung in Partnerschaft mit dem National Museum of China. Davon unabhängig initiierte die Stiftung in eigener Verantwortung eine Reihe von Salons, bei denen sich deutsche und chinesische Intellektuelle über philosophische, gesellschaftliche und künstlerische Aspekte der Aufklärung austauschten. Mit der Salonreihe wird dieses Format mit einem breiteren Themenspektrum fortgesetzt.

Über den Mercator Salon:
Der Mercator Salon ist eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Mercator in Peking. Die Salons bieten eine interkulturelle und interdisziplinäre Diskussionsplattform für den Austausch zwischen Chinesen und Europäern. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Fragen Chinas und Europas im direkten Dialog zwischen Experten und der interessierten Öffentlichkeit erörtert. Akteure aus Wissenschaft, Kunst und Kultur, Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft bekommen so die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und sich miteinander zu vernetzen. Im Oktober 2012 fanden die ersten beiden Salons zum Thema Kulturmetropolen – Metropolenkultur statt. 2013 wird außer den zwei Salons im Juni zum Thema Geld und Glück noch ein Salonblock im November zur Rolle von Intellektuellen und Wissenschaft in China und Europa stattfinden.
www.mercator-salon.de

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

In China:

Zijuan Zaft
Öffentlichkeitsarbeit Mercator Salon

Email: christine.ehrig@stiftung-mercator.de
Telefon: +49 201 245 22-840

Pressekontakt

Jochen Heimberg
Pressesprecher
+49 201 24522-841
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