Schulleiter aus fünf Ruhrgebietskommunen tagten in Essen

RuhrFutur-Tagung zur Verbesserung der Schul- und Unterrichtsentwicklung an weiterführenden Schulen in Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim

Pressemitteilung

Essen, 10.12.2014

Rund 80 Schulleiter trafen sich am gestrigen Dienstag auf Einladung von RuhrFutur in Essen, um sich über die derzeit wichtigsten Fragen der Schul- und Unterrichtsentwicklung an weiterführenden Schulen im Ruhrgebiet auszutauschen. Die Bildungsinitiative wird anhand der Tagungsergebnisse konkrete Handlungsbedarfe ermitteln und anschließend entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten.

Welche Themen sind für die Schul- und Unterrichtsentwicklung an den weiterführenden Schulen im Ruhrgebiet momentan am drängendsten? Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Und welche konkrete Unterstützung benötigen die Schulen in den fünf RuhrFutur-Kommunen? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung, die gestern auf dem Gelände der Zeche Zollverein stattfand. „Wir wollten mit der Veranstaltung herausfinden, wo genau wir die Schulen bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung am besten unterstützen können“, erklärt die bei RuhrFutur für den Bereich Sekundarstufe verantwortliche Projektmanagerin Doreen Barzel. „Dabei war uns wichtig, von den Akteuren selbst zu erfahren, wie wir sie bei der Verbesserung ihrer schulischen Arbeit und ihres Unterrichts unterstützen können und welche Hilfe sie sich konkret wünschen. Aus diesem Grund haben wir die Schulleitungen der betreffenden Schulen zum Dialog eingeladen.“

Zentrale Diskussionspunkte waren vor allem die Themen Sprachbildung, individuelle Förderung, Fortbildung und Inklusion. „Die Herausforderungen, mit denen sich die weiterführenden Schulen konfrontiert sehen, haben in den letzten Jahren zugenommen“, berichtet Martin Tenhaven, Schulleiter am Leibniz-Gymnasium in Essen. „Das liegt sowohl an den Anforderungen seitens der Politik als auch an der zunehmenden Heterogenität der Klassen. Helfen würde uns Unterstützung etwa in Form von Austauschformaten, Qualifizierungsmaßnahmen und Beratungsangeboten.“

Wie die Maßnahmen konkret aussehen, entscheidet sich auf Basis der Tagungsergebnisse. Die Möglichkeiten reichen von Hospitationen und Lehrerfortbildungen über Coachings durch professionelle Schulentwicklungsberater und Fachveranstaltungen. Der Transfer von Methoden und Modellen, die sich an einigen Schulen bereits bewährt haben, wird dabei ebenfalls gezielt in den Blick genommen.

Über RuhrFutur

RuhrFutur ist eine gemeinsame Bildungsinitiative von Stiftung Mercator, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Städte Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr sowie der Ruhr-Universität Bochum, der Fachhochschule Dortmund, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Westfälischen Hochschule. Ihr Ziel ist eine Verbesserung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr, um allen Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen. Als zentrale Plattform bindet RuhrFutur bereits bestehende Bildungsinitiativen ein und vernetzt diese miteinander. So werden vor allem der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen den einzelnen Kommunen und den Hochschulen verbessert und daraus resultierende Erkenntnisse allgemein zugänglich gemacht.

Weitere Informationen unter www.ruhrfutur.de

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Tel. 0201-177878-12
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Pressekontakt

 Julia Heer
Julia Heer
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