RuhrFutur: Startschuss für die Bildungsnetzwerke

Gremium aus Vertretern von Landesregierung, Kommunen und Hochschulen benennt Schulübergänge und Sprachbildung als erste Themenschwerpunkte der Bildungsinitiative

Pressemitteilung

Essen, 03.07.2014

Die Fachliche Steuerungsgruppe von RuhrFutur hat gestern in ihrer ersten Sitzung den inhaltlichen Rahmen für die Arbeit der Bildungsinitiative festgelegt. Das Gremium, bestehend aus Vertretern der beteiligten Kommunen, Hochschulen und der Landesregierung, definierte erste Themen, auf die sich die Arbeit der RuhrFutur-Netzwerke in den kommenden Wochen und Monaten vor allem konzentrieren wird. Ziel von RuhrFutur ist es, das Bildungssystem im Ruhrgebiet nachhaltig zu verbessern.

Mit der Festlegung dieser Themenschwerpunkte gab die Fachliche Steuerungsgruppe zugleich den Startschuss für die Netzwerke. Diese werden nach den Sommerferien ihre Arbeit aufnehmen und zu den Themenschwerpunkten erste Konzepte erarbeiten sowie konkrete Maßnahmen entwickeln. Zu Beginn wird sich die Bildungsinitiative vor allem dem Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule und der Einführung einer durchgängigen Sprachbildung widmen, die von der Kita bis zur Hochschule reicht. Die Fachliche Steuerungsgruppe besteht aus Vertretern der an RuhrFutur beteiligten Kommunen, Hochschulen und der Landesregierung, die von den jeweiligen Oberbürgermeistern, Rektoren bzw. Landesministerien entsandt werden. Sie tagt dreimal im Jahr.

„Die Mitglieder der fachlichen Steuerungsgruppe haben die aus ihrer Sicht zentralen Herausforderungen definiert, die es in den beteiligten Ruhrgebietskommunen und Hochschulen im Bildungsbereich gegenwärtig zu bewältigen gilt“, erklärt die Geschäftsführerin von RuhrFutur Ulrike Sommer. „Die vier RuhrFutur-Netzwerke werden nun Lösungsvorschläge erarbeiten und anschließend deren Umsetzung in den RuhrFutur-Kommunen und -Hochschulen in die Wege leiten.“

Über RuhrFutur
RuhrFutur ist eine gemeinsame Bildungsinitiative von Stiftung Mercator, dem Land Nordrhein-Westfalen, der Städte Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten und Mülheim an der Ruhr sowie der Ruhr-Universität Bochum, der Fachhochschule Dortmund, der Technischen Universität Dortmund, der Universität Duisburg-Essen und der Westfälischen Hochschule. Ihr Ziel ist eine Verbesserung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr, um allen Kindern und Jugendlichen im Ruhrgebiet Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen. Als zentrale Plattform bindet RuhrFutur bereits bestehende Bildungsinitiativen ein und vernetzt diese miteinander. So werden vor allem der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen den einzelnen Kommunen und den Hochschulen verbessert und daraus resultierende Erkenntnisse allgemein zugänglich gemacht.

Weitere Informationen und Fotomaterial unter www.ruhrfutur.de

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 Julia Heer
Julia Heer
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