Leonie Harsch

Zeitraum des Fellowships

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Projekttitel

Lokale Antworten auf globale Fragen: Lokalisierung humanitärer Unterstützung für Geflüchtete

Beschreibung des Projektes

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben fördert jährlich 25 engagierte, deutschsprachige Hochschulabsolvent*innen aller Fachrichtungen und junge Berufstätige, die für unsere Welt von morgen Verantwortung übernehmen wollen. Während des 12-monatigen Programms arbeiten die Kollegiat*innen in zwei bis drei internationalen Organisationen, in global tätigen Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks oder Unternehmen. Eine von den Kollegiat*innen selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen weltweit. Seminare zu Themen internationalen Zusammenarbeit sowie Soft-Skills-Trainings runden das Programm ab.

Kurzbiografie

Als Mercator Kollegiatin arbeitet Leonie Harsch zur Stärkung der Rolle lokaler Akteure, z.B. lokaler NGOs oder Kirchen- und Moscheegemeinden, in der internationalen humanitären Zusammenarbeit. Hierbei kann sie ihre praktischen und konzeptionellen Erfahrungen aus zwei Jahren Feldforschung mit geflüchteten Menschen und Aufnahmegemeinschaften im Libanon und in Deutschland, der Mitarbeit in einer indischen Graswurzelorganisation sowie ihrer Tätigkeit für die UN-Regionalkommission für Westasien einbringen. Leonie Harsch erwarb einen MSc in Migration Studies an der University of Oxford. Zuvor studierte sie Internationale Literaturen und Nahoststudien in Tübingen, Aix-Marseille und am IFPO Beirut.