Winfried Kneip, Dr. Wolfgang Rohe und Michael Schwarz werden neue Geschäftsführer der Stiftung Mercator

Prof. Dr. Bernhard Lorentz geht als Visiting Scholar an die Stanford University und bleibt der Stiftung als strategischer Berater verbunden

Pressemitteilung

Essen, 11.02.2014

Winfried Kneip (56), Dr. Wolfgang Rohe (53) und Michael Schwarz (36) werden gemeinsam mit der Kaufmännischen Geschäftsführerin Gabriele Geertz ab dem 15. Februar 2014 die Führung der Stiftung Mercator bilden. Sie haben bisher die Kompetenzzentren Bildung, Wissenschaft und Internationale Verständigung der Stiftung Mercator geleitet und als Mitglieder des Geschäftsleitungsteams die Umsetzung der Strategie „Mercator 2013“ und die Arbeit der Stiftung in den übergreifenden Themenclustern Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung mit geprägt. Prof. Dr. Bernhard Lorentz (42), der seit 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator ist, wird die Stiftung auf eigenen Wunsch zum 30. Juni 2014 verlassen. Bernhard Lorentz hat sich entschieden, mit erfolgreichem Abschluss der ersten sechseinhalbjährigen Phase des Aufbaus der Stiftung im Rahmen der von ihm maßgeblich entwickelten und verantworteten Strategie „Mercator 2013“ am 1. Juli 2014 als Visiting Scholar an die Stanford University zu wechseln. Lorentz wird der Stiftung als strategischer Berater weiterhin verbunden bleiben.

Dr. Michael Schmidt, langjähriger Sprecher der Stifterfamilie: „Ich bin Bernhard Lorentz sehr dankbar für alles, was wir durch ihn und mit ihm gemeinsam bewirken konnten. Vieles ist außergewöhnlich, was wir mit ihm geschafft haben. Es hat Spaß und Freude gemacht, die große Motivation und Begeisterung von Bernhard Lorentz für eine große Sache aus nächster Nähe miterleben zu dürfen.“
Rüdiger Frohn, Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator: „Bernhard Lorentz hat das Wachstum der Stiftung in den vergangenen sechs Jahren in idealer Weise planvoll gemanagt und die Stiftung geführt. Er hat Mercator strategisch aufgestellt, ein exzellentes Team gewonnen, ein beeindruckendes Netzwerk von Freunden und Partnern sowie eine hohe Reputation aufgebaut und die Stiftung mit ihren inhaltlichen Schwerpunkten etabliert. Der Beirat dankt Bernhard Lorentz für diese äußerst erfolgreiche Arbeit und bedauert seine Entscheidung sehr. Für die Zukunft wünschen wir ihm weiterhin alles erdenklich Gute. Winfried Kneip, Wolfgang Rohe und Michael Schwarz wünschen wir, dass sie ihre erfolgreiche Arbeit in ihrer neuen Funktion fortsetzen und die Entwicklung der Stiftung weiter vorantreiben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Bernhard Lorentz: „Ich danke der Stifterfamilie und den Gremien für das mir entgegengebrachte Vertrauen, das die Grundlage für die strategische Entwicklung seit 2008 gebildet hat. Den Aufbau und das Wachstum von Mercator zu gestalten, war eine Herausforderung, der ich mich mit großer Freude und meiner ganzen Kraft gewidmet habe. Mein ganz besonderer Dank gilt meinen Kolleginnen und Kollegen in der Stiftung und in unseren Partnergesellschaften, die mit ihrer engagierten und strategischen Arbeit ermöglicht haben, dass wir so viele der uns gesteckten Ziele erreichen und die intendierte Wirkung entfalten konnten. Ich wünsche der Stiftung auf dem weiteren Weg viel Wirkung im Sinne ihrer strategischen Ziele. Ich bin froh, dass Winfried Kneip, Wolfgang Rohe und Michael Schwarz, mit denen ich so herausragend zusammen arbeiten durfte, für die Geschäftsführung gewonnen wurden, und wünsche ihnen gutes Gelingen.“

Vor seinem Wechsel zur Stiftung Mercator verantwortete Lorentz seit 2005 die Bereiche Corporate Responsibility und Stiftungen bei Vodafone und war in dieser Funktion auch Geschäftsführer der Vodafone Stiftung. Zuvor war er Executive Director der Hertie School of Governance und Leiter des Berliner Büros der Hertie Stiftung. Seit 2007 lehrt er als Gastdozent am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin Stiftungsmanagement und Stiftungsstrategie und wurde 2011 zum Honorarprofessor bestellt. Bernhard Lorentz wird neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit am Center for Philantropy and Civil Society (PACS) in Stanford Senior Advisor des internationalen „Scholarly Knowledge Project“ als Visiting Scholar am Global Policy Institute der Columbia University und Visiting Fellow der New America Foundation in Washington D.C.

Die künftige Geschäftsführung wird wie geplant die Strategiephase Mercator 2020 vorbereiten. „Wir werden uns weiter für die Erreichung unserer Ziele in unseren Themenclustern Integration, Klimawandel und Kulturelle Bildung einsetzen“, sagt Winfried Kneip, der als erster die künftig rollierende Funktion des Sprechers der Geschäftsführung übernehmen wird. „Wir werden mit dem gesamten Team der Stiftung Mercator die erfolgreiche Arbeit von Bernhard Lorentz fortsetzen und freuen uns darauf, die Stiftung in die nächste strategische Phase zu führen.“
Winfried Kneip verantwortet künftig die Bereiche Bildung und Kulturelle Bildung, Dr. Wolfgang Rohe die Bereiche Wissenschaft und Klimawandel, Michael Schwarz die Bereiche Internationale Verständigung und Integration. Bisher haben sie die Kompetenzzentren der Stiftung Mercator geleitet.

Winfried Kneip leitete seit 2009 das Kompetenzzentrum Bildung der Stiftung Mercator. Davor hatte er sechs Jahre lang die Geschäftsführung der Yehudi Menuhin Stiftung Deutschland inne. Seit 2004 war er außerdem Vorstandsmitglied des Buddy-Projekts zur Förderung sozialer Kompetenz, das er initiiert und geleitet hatte. In früheren beruflichen Stationen war er als Chefredakteur beim Verlag an der Ruhr und als Inhaber der Agentur Menschenskinder tätig, die Projekte, Konzepte und Materialien zu pädagogischen Themenfeldern entwickelte.

Dr. Wolfgang Rohe leitete seit 2008 das Kompetenzzentrum Wissenschaft der Stiftung Mercator. Der promovierte Germanist hat zehn Jahre bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn gearbeitet, zunächst – von 1992 bis 2000 – in der Abteilung für Sonderforschungsbereiche und im Anschluss als Leiter der Vorstandsgruppe. 2002 wechselte Rohe als Leiter des Forschungsreferats in die Geschäftsstelle des Wissenschaftsrats und war dort ab 2005 zugleich stellvertretender Generalsekretär.

Michael Schwarz leitete seit 2011 das Kompetenzzentrum Internationale Verständigung der Stiftung Mercator. Im Stiftungswesen ist er seit 2005 tätig, als er nach einer Station als Berater bei der CNC AG, einer internationalen strategischen Kommunikationsberatung, zur Robert Bosch Stiftung wechselte. Dort arbeitete er zunächst als Projektleiter im Bereich Wissenschaft, anschließend als Assistent der Geschäftsführung und zuletzt als Leiter Kommunikation. Ein Studium der Verwaltungswissenschaft absolvierte er in Konstanz und in den USA.

Über die Stiftung Mercator:
Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen – gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft – ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.
www.stiftung-mercator.de

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Leiterin Kommunikation
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Tel.: 0201-24522-79
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