• Bettina Ausserhofer

AufRuhr Magazin

Es ist nicht einfach für junge Neuzugewanderte: Viele irren in den EU-Ländern durch ein Labyrinth von berufs­vorbereitenden Angeboten mit komplexen Anforderungen. Zum Teil so komplex und mit langen Warte­zeiten, dass sie eher einen Job im Niedrig­lohn­sektor annehmen, statt eine Ausbildung zu beginnen. Eine gerade erschienene Studie aus [...]

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Erklärung zu COVID-19

Der Ausbruch von COVID-19 ist ein einschneidendes Ereignis mit noch unabsehbaren Auswirkungen auf uns alle; auch auf Organisationen der Zivilgesellschaft und NGOs in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Wir möchten Ihnen versichern, dass wir gute Partner und zuverlässige Unterstützer sein möchten als Teil unserer Gesellschaft, die sich nun auf die Eindämmung und Bekämpfung der Folgen der Pandemie konzentrieren muss. Wir wollen außerdem flexibel sein bei notwendigen Anpassungen innerhalb der von uns geförderten Aktivitäten. Wir wollen keinen zusätzlichen Druck ausüben und als Förderer anpassungsfähig sein. Wir werden auch weiterhin Bewilligungen aussprechen und stehen weiterhin vollumfänglich für Anfragen zur Verfügung.

Projekte

Unseren Partner*innen wollen wir mitteilen, dass natürlich alle zugesagten Bewilligungen abgesichert sind und auch weiterhin unter diesen außergewöhnlichen Umständen wie vereinbart ausgezahlt werden. Darüber hinaus möchten wir noch folgende Hinweise geben:

  • Projektbestandteile, die aktuell nicht stattfinden können, können durch unkomplizierte kostenneutrale Verlängerung des Förderzeitraums von bis zu einem Jahr im Bezug zum Bewilligungszeitraum verschoben werden. Das gilt insbesondere für Veranstaltungen, Reisen und Stipendienaufenthalte.

  • Kosten, z.B. für Stornierungen von Reisen, Veranstaltungen, etc., die dem Projekt durch die Corona-Pandemie entstehen, dürfen aus den bewilligten Finanzmitteln finanziert werden.

  • Budgetverschiebungen und Umwidmungen, die sich aus den genannten Kosten heraus ergeben, werden unkompliziert und kurzfristig bearbeitet.

  • Abgabefristen für einzureichende Unterlagen wie den Mittelverwendungsnachweis können nach individueller Rücksprache verschoben werden.

Bitte sprechen Sie unsere Projektmanager*innen bei individuellen Anliegen direkt an.

Im Interesse der öffentlichen Gesundheit ergreifen wir Maßnahmen zum Schutz des Wohlergehens unserer Mitarbeiter*innen, Partner*innen, Besucher*innen und Teilnehmenden an unseren Veranstaltungen sowie Programmen. Wir möchten zudem dazu beitragen, die Ausbreitung der Viruserkrankung so weit wie möglich zu verlangsamen.

Spendenfonds „Wir im Revier“

Wir wollen denen helfen, die jetzt dringend Hilfe benötigen. Wir beteiligen uns an der Aktion „Wir im Revier“: Schauen Sie genau hin und sagen Sie, wer in Ihrer Nachbarschaft oder Umgebung durch Corona in Not geraten ist und dringend Hilfe braucht. Mehr Informationen finden Sie auf der Website.

Bleiben Sie gesund!

Das Team der Stiftung Mercator

Veranstaltungen

Digitale Veranstaltung | Essen | 17:00 Uhr | öffentlich

Mehr Respekt für Vielfalt – durch Engagement der Zivilgesellschaft? Facetten des Rassismus in Deutschland: Digitaler Mercator Salon mit Ali Can

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd im Mai 2020 wurde nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland öffentlich intensiv über Rassismus und strukturelle Benachteiligung diskutiert.
Deutlich wurde dabei, dass Rassismus vielschichtig ist: BIPoC (Black, Indigenous and People of Color) erleben ihn in alltäglichen Begegnungen, aber auch auf struktureller Ebene, etwa im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt. Im Rahmen einer Mercator Salonreihe möchten wir mit unseren Gästen verschiedene Perspektiven auf das Thema aufnehmen und gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, wie Rassismus entgegengewirkt werden kann.

Den Auftakt bildet ein digitaler Mercator Salon mit Ali Can, Sozialaktivist, Mitbegründer und Leiter des Essener VielRespektZentrums. Mit dem von ihm initiierten Hashtag #MeTwo wurden im Sommer 2018 in den sozialen Medien Tausende von alltäglichen Rassismuserfahrungen sicht- und hörbar. Wie wirken sich diese auf das Zugehörigkeitsgefühl und die Identität vieler Betroffener aus, die Deutschland eigentlich als ihre Heimat betrachten? Braucht es neue Definitionen von Heimat und Deutschsein, die weniger ausgrenzen? Und wie kann sich Jeder und Jede individuell für Vielfalt und Respekt und gegen (Alltags-)Rassismus engagieren? Dazu wollen wir mit Ali Can und Ihnen ins Gespräch kommen. Wir freuen uns darauf, die Gesprächsreihe über Rassismus in Deutschland im kommenden Jahr mit Aminata Touré, Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtags, und Gerald Asamoah, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler, fortzusetzen.

Durch die Reihe führt die Moderatorin und Journalistin Shelly Kupferberg. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit über 20 Jahren verschiedene Kultur-, Gesellschafts- und Buchmagazine und arbeitet als freie Redakteurin für Deutschlandradio Kultur.

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem digitalen Mercator Salon am 26. November und freuen uns auf einen intensiven Austausch und anregende Diskussionen mit Ihnen und unseren Gästen.

17:00 - 17:05 Uhr Begrüßung
17:05 - 17:45 Uhr Moderiertes Gespräch zwischen Shelly Kupferberg und Ali Can
17:45 - 18:15 Uhr Moderierte Fragerunde über den Chat

Der Salon wird als Videokonferenz über Microsoft Teams und als Stream über facebook angeboten. Einen Link mit entsprechender Anleitung senden wir Ihnen nach Anmeldung und kurz vor der Veranstaltung zu.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Bitte senden Sie uns hierzu bis zum 23.11.2020 eine E-Mail an MercatorSalonEssen@stiftung-mercator.de und geben in der Betreffzeile an, dass es sich um den Salon mit Ali Can handelt.


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Digitale Veranstaltung | Digital | 17:00 Uhr | öffentlich

Digitale Inforunde zur Bewerbung im Mercator Kolleg für internationale Aufgaben

Die Stiftung Mercator und Studienstiftung des deutschen Volkes vergeben aktuell Stipendien für das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben. Am 26.11. informieren wir in einer digitalen Informationsveranstaltung über das Programm und das Bewerbungsverfahren. Im Anschluss ist Zeit für Ihre Fragen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15.12.2020.

Für eine Anmeldung bitte an Jana Liebenow (Studienstiftung) schreiben: liebenow@studienstiftung.de. Sie erhalten die Zugangsdaten für die Veranstaltung am 26.11.2020 per E-Mail.

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Digitale Veranstaltung | | 09:00 Uhr | nicht öffentlich

Mercatora Alumni-Seminar: Konflikt- und Durchsetzungsstrategien & Mikropolitik & Führungsstile


Seminar für weibliche Alumni der Stiftung Mercator

AKTUELLES: Das Seminar wird aufgrund der aktuellen Corona-bezogenen Entwicklungen nicht im Präsenzformat, sondern digital stattfinden.
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Im Rahmen ihrer Alumniarbeit fördert die Stiftung Mercator das Seminarprogramm "Mercatora" für Stiftungs-Alumnae, die sich bewusst mit den Strukturen der „gläsernen Decke“ befassen, sich entsprechende Handlungsstrategien aneignen, und erfolgreiche Beratungsmodelle erproben und anwenden wollen.
Im zweiten Seminarmodul unserer Reihe Mercatora lernen die Teilnehmerinnen wie sie professionell auf vielfältige Kommunikationsstile (z.B. zwischen den Geschlechtern) reagieren und Machtspiele souverän meistern können. Die Teilnehmerinnen setzen sich mit theoretischen und praktischen Grundlagen der Kommunikation auseinander sowie mit dem eigenen Kommunikationsverhalten. Sie lernen verschiedene Techniken und Werkzeuge der Konfliktlösung kennen, die im Berufsalltag eingesetzt werden können. Dabei wird das Thema Kommunikation auch mit Führungsstil verbunden und sowohl die Perspektive als Führungskraft wie auch als Mitarbeiterin eingenommen. In der Gruppe werden Lösungsansätze zu eigenen Praxisfällen erarbeitet. Die Teilnehmerinnen erhalten dadurch praktische Anhaltspunkte, wie sie Ihre Kommunikationskompetenz und Rhetorik verbessern und mit schwierigen Situationen souverän umgehen können.

Optional berichten Expert/innen aus der Stiftung oder ihrem Umfeld im Rahmen des Seminars von ihren Erfahrungen und geben Hinweise für erfolgreiche Karriereverläufe. Das Alumni-Seminar bietet Ihnen daher eine hervorragende Gelegenheit sowohl zum fachlichen Gedankenaustausch als auch zum Networking mit anderen Mercator Alumnae und berufserfahrenen Expertinnen aus dem Netzwerk der Stiftung Mercator.

Teilnahmebedingungen: Die Seminarreihe richtet sich exklusiv an weibliche Mitglieder des Alumni-Netzwerks der Stiftung Mercator, die erfolgreich am Bewerbungsverfahren teilgenommen haben. Weitere Informationen zum Programm und Bewerbungsverfahren finden Sie auf unserer Webseite und "Aktuelle Ausschreibungen".

Das Seminar ist gemäß § 11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz (BiUrlG) als Weiterbildungsveranstaltung anerkannt.

Seminardurchführung: Die Seminarreihe wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Frauen in Wirtschaft und Politik ( EAF) Berlin.

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Was wir Fördern

Sie suchen nach Fördermitteln? In unseren FAQ für Antragstellende finden Sie die wichtigsten Antworten, um herauszufinden, ob Ihr Vorhaben unseren Kriterien entspricht.