Mercator Salon

Der Mercator Salon bietet die Möglichkeit zum informellen Austausch mit Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Dabei steht der eingeladene Gast mit seiner Biografie und Lebensleistung im Zentrum der Veranstaltung. Durch den Blickwinkel des eingeladenen Gastes, der sich in einem moderierten Sofa-Gespräch den Fragen des Publikums stellt, ergeben sich neue Zugänge zu den thematischen Schwerpunkten der Stiftung Mercator. Lesungen oder auch Film-Screenings können ebenso Bestandteil eines Mercator Salons sein wie Vernissagen oder Finissagen von stiftungsinternen Ausstellungen.

Nächster Termin

Mercator Salon mit Prof. Dr. Chr. Möllers und Dr. R. Müller

Persönlichkeiten und ihr Leben

Das Format Mercator Salon ist eine Gelegenheit für den Ideen- und Meinungsaustausch über aktuelle Themen aus Gesellschaft und Kultur, wobei der Gast mit seiner Lebensgeschichte und seinem Wirken zu den Themen der Stiftung Mercator im Mittelpunkt steht. Persönlichkeiten, die sich in den Clusterthemen der Stiftung hervorgetan haben, tragen durch ihren biografischen Zugang zu neuen Sichtweisen bei.

Eckpunkte zur Veranstaltungsreihe

  • Ort: ProjektZentrum Berlin, Stiftung Mercator Essen, Außenbüros Peking und Istanbul
  • Rhythmus: ca. zwei bis drei Mal pro Jahr und Standort
  • Teilnahme:

    öffentlich, bitte melden Sie sich per Mail an

Hinweis auf vergangene Veranstaltungen

  • 11. Januar 2018:
    Von der Kraft der Musik - ein Gespräch mit dem Geiger Daniel Hope
    Daniel Hope gehört zu den bekanntesten und besten Geigern der Welt und gilt als „Musiker mit Sinn und Gefühl für Außergewöhnliches“, der Gegenwartsmusik genauso beherrscht wie Alte Musik. Eine enge künstlerische Partnerschaft verband ihn mit Yehudi Menuhin, mit dem er über 60 Konzerte spielte. Vor allem aber ist Hope Musikvermittler: Durch eigene Projekte baut er Brücken zwischen den verschiedenen künstlerischen Welten sowie zwischen Generationen, Nationen und Religionen. Wichtig ist für ihn das Musizieren gegen das Vergessen. Er nahm Musik auf, die im Konzentrationslager Theresienstadt geschrieben wurde, gab im ehemaligen Flughafen Tempelhof sowie vor dem Brandenburger Tor Gedenkkonzerte für die Opfer des Holocaust und machte mit seiner Kampagne „Tu was!“ gegen Rassismus mobil.
    Im Gespräch mit der Moderatorin Gisela Steinhauer hat Daniel Hope uns mit in seine spannende Biographie genommen und uns damit Mut gemacht, über Grenzen hinaus zu gehen und Neues zu wagen.

  • 5. Dezember 2017:
    Kitchen on the run
    Wenn 25 Geflüchtete und Beheimatete für einen Abend zum gemeinsamen Kochen, Essen und sich Kennenlernen zusammen kommen, entstehen Freundschaften, kleine Momente der Hoffnung und des gegenseitigen Verständnisses. Das zeigt das Projekt „Kitchen on the run“, welches von März bis September 2016 mit einem mobilen Küchencontainer durch Europa gereist ist und täglich Kochabende organisiert hat. Im Rahmen eines Mercator Salons am 5. Dezember wurde der begleitende Dokumentarfilm zum Projekt gezeigt und mit Projektteilnehmern über ihre Erfahrungen diskutiert. Mehr Infos: www.kitchenontherun.org

  • 30. November 2017:
    Diversitätskritische Arbeit in der Kulturellen Bildung
    Prof. Carmen Mörsch stellte die Ergebnisse ihres Mercator Senior Fellowships zu diversitätskritischer Bildungsarbeit in künstlerischen Prozessen erstmals öffentlich vor. Im Rahmen eines Mercator Salons nahmen am 30.11. rund 70 Akteur*innen aus dem Kontext diversitätsorientierter Arbeit im Kunst-, Kultur- und Sozialbereich teil. Anhand praktischen Materials diskutierten sie über ihre Motivation, Vorgehensweise und die daraus resultierenden Notwendigkeiten für die Praxis der kulturellen Bildung.

  • 21. November 2017:
    China nach dem 19. Parteitag
    Der 19. Parteitag der kommunistischen Partei Chinas hat im Herbst 2017 wichtige Weichenstellungen für die Partei wie für das ganze Land mit sich gebracht. China musste wichtige politische und wirtschaftliche Reformen erfolgreich umsetzen und seine Rolle als Weltmacht neu definieren. Dabei vereint Staats- und Parteichef Xi Jinping bereits jetzt mehr Macht auf sich als alle anderen Staats- und Parteichefs vor ihm. Was heißt das für China? Was heißt das für die Zusammenarbeit zwischen China und Europa und welche Rolle wird Deutschland dabei spielen?

  • 9. November 2017:
    Grundgesetz in stürmischen Zeiten
    Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird bald 70 Jahre alt und prägt die demokratische Kultur und Praxis in einer beeindruckenden Kontinuität. Gegenwärtig aber haben wir eine intensive Debatte, ob unsere Verfassung dem Zeitgeist unterliegen sollte - oder eben nicht. Die Stiftung Mercator hat junge Fotografen der Folkwang Universität der Künste gebeten, sich aus ihrer persönlichen Sicht mit der deutschen Verfassung auseinanderzusetzen. Wir diskutierten die spannenden Ergebnisse aus stürmischen Zeiten und stellen sie in unserem Haus aus.

  • 25. Oktober 2017:
    „Als Paul über das Meer kam“: Filmaufführung und Publikumsgespräch mit Regisseur Jakob Preuss
    Im Rahmen einer Filmsonderaufführung im Filmstudio Glückauf mit anschließendem Publikumsgespräch widmete sich der Mercator Salon den Personen und persönlichen Schicksalen hinter der sogenannten „Flüchtlingskrise“ und erzählt die Geschichte einer Begegnung zwischen Kamerun, Mittelmeer, Europa und Deutschland. Mehr Infos: http://www.paulueberdasmeer.de/

  • 17. Oktober 2017:
    "Die Getriebenen" mit dem Journalisten und Autor Robin Alexander und Professor Dr. Jörg Bogumil von der Ruhruniversität Bochum
    Die Themen Flucht, Migration und Asyl gehören zur deutschen Wirklichkeit. Spätestens seit der so genannten „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015 kommen Deutsche und Europäer nicht mehr darum herum, sich ernsthaft mit dieser Herausforderung auseinander zu setzen. Der "Welt"-Chefkorrespondent und Autor Robin Alexander hat mit seinem Buch "Die Getriebenen" das Handeln der Bundesregierung seziert, während Prof. Dr. Jörg Bogumil in einer Studie für die Stiftung Mercator die Verfahren und Prozesse in Städten und Kommunen untersucht hat. Die Ergebnisse der Autoren unterscheiden sich, münden aber eine gemeinsame Schlussfolgerung: Es bedarf notwendiger Korrekturen im gesamten Verwaltungshandeln.

  • 12. September 2017:
    Kulturelle Bildung und Gesellschaftlicher Zusammenhalt
    Was passiert in Prozessen der kulturellen Bildung? Was leisten die Künste für die Fragen nach gesellschaftlichen Zusammenhalt und wie werden junge Menschen durch kulturelle Praxis gebildet? Bei diesem Mercator Salon spricht die Stiftung Mercator mit Praktikern aus der Kunst und der kulturellen Bildung über ihre Praxisprojekte, sie geben uns Eindrücke in ihre Arbeit und zeigen was sie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

  • 15. Mai 2017: 
    Buchvorstellung:
    "Klimapolitik. Ziele, Konflikte, Lösungen"
    Die wachsende Ungleichheit zwischen den Ländern und Einkommen ist die vielleicht größte Herausforderung für die Klimapolitik – das ist eine zentrale These des neuen Buches von Ottmar Edenhofer, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), und Michael Jakob, leitender Wissenschaftler am MCC, das sie am Montag, den 15. Mai im Rahmen eines Mercator Salons im ProjektZentrum Berlin vorstellten. Um Klimaschutz und Armutsbekämpfung gleichzeitig zu bewältigen, plädierten die Autoren für eine CO2-Bepreisung. In Deutschland gäben immer noch die sozial Schwächeren relativ gesehen einen hohen Anteil ihres Einkommens für CO2-intensive Güter aus – obwohl absolut gesehen die Reicheren mehr CO2 konsumieren. Das verschärfe soziale Ungleichheit und verringere die gesellschaftliche Akzeptanz von CO2-Preisen. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, und Caio Koch-Weser, Aufsichtsratsvorsitzender der European Climate Foundation und Staatssekretär a.D. im Bundesfinanzministerium, kommentierten das Buch und hoben besonders die Rolle des Privatsektors in der Klimapolitik hervor. Ohne das Engagement des Privatsektors sei ein weltweiter Klimaschutz nicht möglich. Die Moderation der Podiumsdiskussion übernahm Dagmar Dehmer vom „Tagesspiegel“.

  • 27. April 2017:
    Erzählsalon "Frausein im Exil" mit Yasmine Merei, Dima Albitar Kalaji und Lina Al Haddad

  • 04. April 2017:
    "Europäische Demokratien und der Populismus Der notwendige Streit um unsere Demokratie."
    Eine Diskussion mit Dr. Gerald Knaus und Prof. Dr. Hans Vorländer mehr auf Youtube

  • 01. März 2017:
    Vernissage "EBENSO – Wenn Bilder Brücken bauen by Soufeina Hamed"
    Ein moderiertes Gespräch mit der Künstlerin Soufeina Hamed

Geschichten aus dem Projekt

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