Mercator Roundtable

 

Der Mercator Roundtable ist eine Plattform für Austausch und Dialog. Wissenschaftler, Politiker und Mitarbeiter von Think Tanks, Stiftungen und Ministerien diskutieren aktuelle Fragestellungen der Stiftung Mercator und erarbeiten gemeinsam Lösungsansätze.

Im Austausch neue Perspektiven entwickeln

Durch die interdisziplinäre Zusammensetzung der Teilnehmerschaft, werden gesellschaftspolitische Fragestellungen aus ganz verschiedenen Perspektiven betrachtet. Das Format bietet Menschen ganz unterschiedlicher Hintergründe  die Möglichkeit, komplexe Themen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und der Stiftung Mercator die Möglichkeit, explorativ zu wirken. Unter Chatham House Rule analysieren und diskutieren Wissenschaftler, Politiker, Mitarbeiter von Think Tanks, Stiftungen, Verbänden und Ministerien im Workshop-Charakter Fragestellungen in den Themenfeldern der Stiftung Mercator.

Eckpunkte zur Veranstaltungsreihe

  • Ort: Stiftung Mercator Essen und ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator
  • Rhythmus: mehrmals pro Jahr
  • Teilnahme:

    auf Einladung

Hinweis auf vergangene Veranstaltungen

  • 02. Juli 2018
    "Rahmenprogramm Kreativpotentiale: Bildungserfolg kreativer Lernkultur"
    Das Rahmenprogramm Kreativpotentiale der Stiftung Mercator fördert derzeit 9 der 16 Bundesländer mit eigenen Landesprojekten zur Stärkung kultureller Bildung als Teil der allgemeinen Bildung in Schulen. Diese positive Entwicklung setzt sich weiter fort, denn weitere Bundesländer planen die Implementierung kultureller Bildungsprogramme in den Lehrplänen von Schulen. Während des Roundtables berichteten Vertreter der Länder Hessen und Rheinland-Pflanz über ihre Erfahrungen der Umsetzung auf Landesebene und diskutierten Ziele, Herausforderungen, Programmstrukturen und mögliche Synergien mit Experten aus der Bundesregierung, der Verwaltung und mit MUTIK, der Partnergesellschaft der Stiftung Mercator.
  • 26./27. Juni 2018
    Europäisches Asylrecht
    Mercator Fellow Anna Lübbe und die TeilnehmerInnen des Roundtables diskutierten flüchtlings- und menschenrechtliche Maßgaben für die zwangsweise Zuordnung von Schutzsuchenden zu Schutzstaaten auf der Basis supra- und internationaler Allokationsabsprachen. Insbesondere wurde erörtert, welche Anforderungen an die Verhältnisse im Zielstaat zu stellen sind und ob bzw. wie sich das in Allokationsregimen mit gemeinsamen rechtlichen Standards (wie im Dublin-System) einerseits und Zuordnungen auf der Basis völkerrechtlicher Absprachen (wie bei „Migrationspartnerschaften“) andererseits unterscheidet. „Allokationsabsprachen sind mit der Genfer Flüchtlingskonvention grundsätzlich vereinbar“, so Anna Lübbe nach dem Roundtable, „aber nur zu dem Zweck, die gemeinsame Verantwortung für das Phänomen Flucht auf humane, effiziente und solidarische Weise wahrzunehmen. Das Zurückschieben Asylsuchender ohne Rücksicht auf die Standards der Flüchtlingskonvention und internationale Menschenrechtsstandards ist der falsche Weg.“
  • 13. Juni 2018
    Islamfeindlichkeit unter Jugendlichen
    Eine von der Stiftung Mercator geförderte Studie an der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich mit dem Phänomen der Islamfeindlichkeit bei Jugendlichen, fragt u.a. danach, wie sich diese äußert und wie verbreitet sie ist. Die Ergebnisse der ersten qualitativen Teilstudie wurden im Rahmen eines Mercator Roundtables im PZB von den Projektleiterinnen Lamya Kaddor und Prof. Nicolle Pfaff vorgestellt und mit Experten aus Bildungs- und Jugendarbeit, Verwaltung und Medien diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Erarbeitung erster Ansatzpunkte für den Umgang mit Islamfeindlichkeit bei jungen Menschen, insbesondere im Schulkontext.
  • 14. Mai 2018
    Die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit (PESCO) zwischen der EU und der Türkei
    Im Rahmen des Projekts “Global Turkey in Europe“ des Istanbul Policy Centers (IPC) und des Projekt-Partners, der Sabancı Universität, hat das Instituto Affari Internazionali zu einer ganztägigen Expertenbegegnung zum Thema Sicherheitskooperation zwischen der EU und der Türkei eingeladen. Die Teilnehmenden wurden zunächst von zwei Referierenden im Bundesministerium für Verteidigung (BMVg) in die Thematik eingeführt. Im Projektzentrum Berlin (PZB) der Stiftung Mercator konnten die Teilnehmenden anschließend bei einem Expertenworkshop Einzelaspekte der europäisch-türkischen Sicherheitskooperation vertiefend bearbeiten und sich zu Handlungsempfehlungen austauschen.
  • 25. April 2018
    Die Islampolitik der deutschen Innenministerien
    Prof. Dr. Werner Schiffauer, der seit Oktober letzten Jahres Mercator Senior Fellow ist hat während eines Mercator Roundtables erste Ergebnisse seiner bisherigen Auseinandersetzung mit dem Islambild und der Islampolitik der deutschen Innenministerien vorgestellt. Folgende Fragen hat er in seiner Präsentation adressiert: Wie hat sich das Islambild des Bundesinnenministeriums über die Jahre entwickelt? Wie „denkt“ das Ministerium als Institution? Wie wird in einer Bürokratie Wissen erzeugt und verarbeitet? Welchen Einfluss haben die Erwartungen der Politik? Wie ist die Rolle des Innenministeriums im „Konzert“ der anderen Ministerien.
    An dem Gespräch haben Mitarbeiter aus Ministerien von Bund und Ländern teilgenommen, welche sich in ihrer Arbeit mit islambezogenen Themen befassen. Ziel des Roundtables war es die ersten Forschungsergebnisse von „Betroffenen“ kritisch kommentieren zu lassen und zu eruieren, ob es Leerstellen gibt, die es im weiteren Verlauf des Forschungsprozesses zu berücksichtigen gilt. Es bestand Konsens darüber, dass die aufgeworfenen Fragen sehr relevant für den Integrationsprozess von Muslimen und ihren Gemeinden sind und in Zukunft der Austausch zwischen den Ressorts hierzu verstärkt geführt werden sollte. 
  • 24. April 2018
    En Marche l'Europe „Mit europäischen Bürgerkonsultationen zu mehr Transparenz und Bürgernähe?“
    Im Rahmen des Mercator Roundtables „En Marche l'Europe - Mit europäischen Bürgerkonsultationen zu mehr Transparenz und Bürgernähe?“, der am 24. April im Projektzentrum Berlin der Stiftung Mercator stattfand, haben sich die Teilnehmer über die Chancen und Herausforderungen im Zuge der europäischen Bürgerkonsultationen, die im Vorfeld der Europawahlen 2019 in 27 EU-Mitgliedsstaaten stattfinden werden, ausgetauscht. Die Diskussion gab Einblicke in die konkreten Vorhaben der Bundesregierung und der Europäischen Kommission im Rahmen dieses Prozesses. Zudem bot sich die Gelegenheit der kritischen Reflektion darüber, wie das Potential dieser Initiative voll ausgeschöpft werden kann. Dabei verfolgten die Teilnehmer unter anderem die Frage, wie möglichst viele europäische Bürgerinnen und Bürger zur Teilhabe bewegt werden können.
  • 15. Dezember 2017
    Neue Verantwortung – Teil II: Deutschland in einer globalen Welt
    Die künftige Bundesregierung steht vor enormen außenpolitischen Herausforderungen. Die Anzahl internationaler Krisenherde und interkultureller Konflikte nimmt ebenso zu, wie populistische Isolation und Nationalismus. Die Krise des Multilateralismus verschärft sich in Zeiten der „America First“-Politik der USA weiter und scheint trotz prosperierender wirtschaftlicher Entwicklungen auf einzelne europäische Staaten abzufärben. Wie geht Deutschland in der kommenden Legislaturperiode mit dieser komplexen Weltlage um? Vor allem in den Bereichen Klimaschutz, Sicherheitspolitik und globaler Entwicklungszusammenarbeit kann Deutschland nur mit Europa als Schutzmacht das Wirken von internationalen Akteuren kompensieren. Welche außenpolitischen Schritte und Strategien jetzt sinnvoll sein können, wurde am 15. Dezember bei dem zweiten Roundtable mit der Global Perspective Initiative zu „Deutschlands Verantwortung in einer globalen Welt“ beleuchtet. Die Aufgaben sind groß, ebenso wie die internationalen Erwartungen an Deutschland. Klar wurde aber auch: Deutschland schafft es nicht allein. Der künftige außenpolitische Kurs muss danach ausgerichtet werden. Deutschland braucht den europäischen Konsens, um handlungsfähig zu bleiben.
  • 28. November 2017
    Stronger now or eroding at its foundations? Democracy in Europe one year after Trump
    Am 28.November fand ein weiterer Mercator Roundtable in Kooperation mit Democracy Reporting International (DRI) zum Thema "Stronger now or eroding at its foundations? Democracy in Europe one year after Trump" im ProjektZentrum Berlin statt. Demokratieexperten aus verschiedenen europäischen Ländern berichteten über nationale Erfahrungen mit Populismus und diskutieren deren Ursachen und Wirkungen auf die nationalen Parlamente und die EU. In zwei Arbeitsgruppen wurden Handlungsempfehlungen für Betreiber und Nutzer sozialer Medien und für etablierte demokratische Parteien herausgearbeitet, die in die Arbeit von DRI und der Experten einfließen wird. Unter anderem erschien im Tagesspiegel am 12.02.2018 ein Artikel von unserem Partner Michael Meyer-Resende, Geschäftsführer DRI, zum Thema "Trump und die AfD - alles eins? Vergesst Populismus!".
  • 21. September 2017
    "Was war da los? Soziale Medien im Bundestagswahlkmapf"
    Am 21. September fand ein gemeinsamer Mercator Roundtable "Was war da los? Soziale Medien im Bundestagswahlkampf 2017" in Kooperation mit Democracy Reporting International (DRI) im Projektzentrum Berlin statt. Ray Serrato (Doktorand am John F. Kennedy Institute der Freien Universität) vertrat die Meinung, dass programmierte Bots in sozialen Medien im Bundestagswahlkampf 2017 häufig Nachrichten verbreiteten, die politisch motiviert sind und der AfD zugeordnet werden konnten. Alexander Sängerlaub (Projektleiter „Measuring Fake News“) vertrat die These, dass der tatsächliche Einfluss von Falschnachrichten im Bundestagswahlkampf relativ gering war. Prof. Dr. Stefan Stieglitz (Universitätsprofessor für Professionelle Kommunikation in elektronischen Medien & Social Media von der Universität Duisburg-Essen) stellte fest, dass die CDU die aktivste Partei und die Politiker Anja Hirschel (Piraten) und Christian Lindner (FDP) die aktivsten Politiker auf dem Kurznachrichtendienst Twitter während der Bundestagswahl waren. Dr. Kay Hinz (aus dem Fachbereich Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Düsseldorf) erläuterte, dass es Benutzern sozialer Medien möglich ist, sich in einer abgeschotteten digitalen Sphäre zu bewegen. Alle Akteure diskutierten im Anschluss, welche Rolle soziale Medien im Bundestagswahlkampf gespielt haben und in welchem Ausmaß politische Prozesse beeinflusst wurden.
  • 08. September 2017
    "Technology and Foreign Policy"
    Am 8. September fand ein gemeinsamer Mercator Roundtable "Technologie und Außenpolitik" mit dem Auswärtigen Amt und der Stiftung Neue Verantwortung im PZB Berlin statt. Führende internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, die sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigen, diskutierten den Einfluss künstlicher Intelligenz auf internationale Politik und entwickelten gemeinsam Handlungsempfehlungen, wie Außenpolitik auf diese Einflüsse rechtzeitig reagieren kann.

  • 06. Juli 2017
    "Europas Zukunft - Ziehen wir noch an einem Strang? Was Bevölkerung und Eliten wirklich über die EU denken"
    Die von der Stiftung Mercator und der Robert Bosch Stiftung geförderte und von Chatham House durchgeführte Studie zu Einstellungen von Europäerinnen und Europäern zu Themen wie Identität, Integration und ihre Sicht auf Europas Zukunft stellte die Diskussionsgrundlage für den Mercator Roundtable am 6. Juli dar. Thomas Raines, einer der Autoren der Studie, stellte die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zu Beginn des Roundtables dar. Demnach zeige die in zehn europäischen Ländern durchgeführte Befragung vor allem einen fehlenden Konsens der Eliten über die zukünftige EU-Integration sowie eine ausgeprägte Kluft innerhalb der übrigen Bevölkerung zu Fragen der Identität. Die Studie beleuchtet die gegensätzlichen Einstellungen von Eliten und übriger Bevölkerung zur Zukunft Europas. Sie weist aber auch auf die überraschende Einigkeit beider Gruppen in Sachen europäischer Solidarität und zu den Errungenschaften und Misserfolgen der EU hin. Diese und andere Ergebnisse der Studie kommentierte Josef Janning, Leiter des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations. Es folgte eine angeregte Diskussion über Möglichkeiten, die gefühlte und tatschliche Kluft zwischen Eliten und breiter Bevölkerung zu überwinden. Handlungsempfehlungen der Autoren sowie die gesamte Studie auf Deutsch und Englisch: www.chathamhouse.org/publication/future-europe-comparing-public-and-elite-attitudes

  • 13. Mai 2017
    Die AfD im Parlament, Fachgespräch über Rechtsextremismus, Klimawandel und parlamentarische Arbeit
    Vieles spricht dafür, dass die AfD im Herbst in den Bundestag einziehen und damit auch auf Bundesebene parlamentarische Rechte erhalten wird, mit denen sie auf die politische Agenda und die öffentliche Debatte Einfluss nehmen kann. Auch die Debatte über Klimawandel und Klimaschutz droht damit so polarisiert zu werden, wie das bei Themen wie Zuwanderung schon länger zu beobachten ist. Wie man dieser Herausforderung begegnen kann, möchten wir im Rahmen des Mercator Roundtables diskutieren.

  • 23. Mai 2017:
    "Forschung à la carte: Revolution im Werkzeugkasten der Gentechnik - Die Erbgut-Schere CRISPR"

  • 17. Mai 2017:
    "Beteiligungsformat Bürgerdialog - Erfahrungen, Empfehlungen, Stolpersteine"

    In Zeiten umgreifender Politikverdrossenheit stellt sich die Frage, wie der oft beklagten Kluft zwischen politisch Verantwortlichen und vermeintlich abgehängten Bürgerinnen und Bürgern entgegengewirkt werden kann. Als geeignetes Instrument zur Förderung von Transparenz und Beteiligung scheinen Bürgerdialoge und Online-Beteiligungsformate. Sie sind mittlerweile fester Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit von Bundesministerien. Mehr Menschen sollen so für politische Themen sensibilisiert und eine Rückmeldung zur eigenen Arbeit eingeholt werden.

    Doch neben der Begeisterung für Bürgerdialoge als vermeintliches Heilmittel für die Demokratie melden sich zunehmend kritische Stimmen aus Presse und Zivilgesellschaft zu Wort. Sie bemängeln, es handele sich um bloße PR-Aktionen, um Ministerinnen und Ministern Bürgernähe zu attestierten. Was sind also die Vor- und Nachteile von Bürgerbeteiligungsformaten? Wie müssen diese gestaltet sein, damit sie Wirkung erzielen? Dienen sie tatsächlich der Demokratieförderung oder handelt es sich letztlich eher um einen Partizipationsplacebo?
     Diesen und anderen Fragen sind wir im Rahmen eines Mercator Roundtables zum Thema „Beteiligungsformat Bürgerdialog - Erfahrungen, Empfehlungen und Stolpersteine“ gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus sieben Bundesministerien nachgegangen und haben geschaut, welche Beteiligungsformate von Bundesministerien es bereits gibt und wie diese genutzt werden. Wann haben sich tatsächlich Bürgerinnen und Bürger beteiligt, wann nur eine entsprechende Fach-Community? Welchen Beitrag können die Instrumente für die Demokratie leisten und welche Entwicklung zeichnet sich für die nähere Zukunft ab?

  • 04. Mai 2017:
    „Umwelt, Klima, Migration“ in Kooperation mit dem oekom Verlag

    Migrationsbewegungen stehen seit jeher in Verbindung mit Umweltfaktoren, jedoch ist das politische Bewusstsein für diesen Zusammenhang relativ neu. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass Phänomene wie der Klimawandel und seine Auswirkungen zu den Auslösern der aktuellen Migrationsbewegungengehören. Der „Atlas der Umweltmigration“, initiiert von der Internationalen Organisation für Migration (IOM), bündelt die wesentlichen Informationen und Daten zum Thema Umweltmigration mit dem Anspruch, seinen Lesern einen umfassenden und zugleich prägnanten Blick auf den Zusammenhang zwischen Umwelt und Migrationsbewegungen zu ermöglichen.

    Der Mercator Roundtable zur Vorstellung des Atlas der Umweltmigration zum Thema „Klima, Umwelt & Migration global verstehen“ bot Experten aus der Wissenschaft sowie VertreterInnen von NGOs und der Presse unter der Moderation von Camilla Bausch (Ecologic Institut) eine Plattform, um das Thema Umweltmigration vor dem Hintergrund der bestehenden internationalen klimapolitischen Architektur zu diskutieren und aktuelle Herausforderungen zu definieren. Hierbei wurde insbesondere auf die Problematik eines fehlenden internationalen Governance-Mechanismus speziell zum Schutz von Umweltflüchtlingen hingewiesen. Um einen solchen zu schaffen, braucht es aber zunächst eine klare Definition des Begriffs „Umweltflüchtling“ und einen damit verknüpften Kriterienkatalog. Mit einer konkreten Begriffsdefinition und der Etablierung eines neuen legalen Rahmenwerks ist jedoch auch die Übernahme von politischer und finanzieller Verantwortung verbunden. Deswegen mangele es den Industriestaaten dafür an politischem Willen, so der Grundtenor der Runde. Migration sei jedoch gerade im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine wichtige Anpassungsstrategie an längerfristige, vorauszusehende Phänomene wie Dürren und Anstieg des Meeresspiegels und solle von der Politik auch als solche verstanden werden. Der Atlas der Umweltmigration soll der Politik nun als Referenzbuch dienen, um effektive und langfristige Lösungen für die durch Klimawandel verursachte Migration zu finden.

  • 26. April 2017:
    "Deutschlands Rolle in der Welt" gemeinsam mit der Global Perspectives Initiative

  • 07. November 2016:
    "Liberal straightjacket or democratic rules of the game? The EU and conservative policies in member states" in Kooperation mit Democracy Reporting International

 

 

 

Geschichten aus dem Projekt

Roundtable zum Thema "Deutschlands Rolle in der Welt"

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