• Peter Gwiazda

Fin-Jasper Langmack

Unternehmen in der Transitional Justice – Wege zur Verantwortlichkeit

Fin-Jasper Langmack
David Außerhofer

Fin-Jasper Langmack

Fellowship
Mercator Kolleg für internationale Aufgaben
Zeitraum des Fellowships
2019
Projekt
Unternehmen in der Transitional Justice – Wege zur Verantwortlichkeit
Beschreibung des Projektes

Das Mercator Kolleg für internationale Aufgaben fördert jährlich 25 engagierte, deutschsprachige Hochschulabsolvent*innen aller Fachrichtungen und junge Berufstätige, die für unsere Welt von morgen Verantwortung übernehmen wollen. Während des 12-monatigen Programms arbeiten die Kollegiat*innen in zwei bis drei internationalen Organisationen, in global tätigen Nichtregierungsorganisationen, Think Tanks oder Unternehmen. Eine von den Kollegiat*innen selbst entworfene praktische Fragestellung bestimmt als Projektvorhaben die Wahl der Arbeitsstationen weltweit. Seminare zu Themen internationalen Zusammenarbeit sowie Soft-Skills-Trainings runden das Programm ab.

Kurzbiografie

Fin-Jasper Langmack widmet sein Kollegjahr der Frage, wie Unternehmen und ihre Mitarbeiter*innen für ihre Beteiligung an systematischen Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung gezogen werden können. Im Fokus steht hierbei die Rolle internationaler Strafgerichte und nationaler Rechtssysteme sowie die Möglichkeit, Unternehmen in Entschädigungsprogramme und Wahrheitskommissionen einzubinden. Im Anschluss an sein Jurastudium an der Universität Heidelberg, promovierte er an der Universität Köln zu Entschädigungen in der Transitional Justice. Er berät verschiedene NGOs zu völkerrechtlichen Themen und publiziert regelmäßig zu Menschenrechten, Entschädigungen und anderen völkerrechtlichen Themen.