Hier finden Sie eine Auswahl unserer Projekte zur Kulturellen Bildung


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Campus migrans
Bewilligte Summe
50.000 €
Laufzeit
2015-2016
Ziel des Projekts war es, anhand einer Untersuchung von Best-Practice-Beispielen ein übertragbares Konzept zur Öffnung der deutschen Hochschulen für studieninteressierte Flüchtlinge zu entwickeln. Die publizierte Studie "Studium nach der Flucht?" stellt empirische Befunde und Handlungsempfehlungen anhand von neun Fallbeispielen praxisnah dar und bildet die Grundlage für weitere qualitative Erhebungen. Sie hatte ein großes Presseecho, wurde mehrere tausendmal heruntergeladen und mündete in zahlreiche Einladungen der Autoren zu Konferenzen im Themenfeld Flucht und Integration. Die Stiftung Mercator hat infolge der Studie das Praxisprojekt "Perspektive Studium" zur individuellen Beratung und Begleitung Geflüchteter beim Studieneinstieg entwickelt.
Projektmanager: Larissa Dickhaut
Europäisch-chinesischer Klima-NGO-Austausch
Bewilligte Summe
805.000 €
Laufzeit
2012-2020
Ziel des Projektes war es, durch intensiven Austausch von Projektmanagern die Kooperation europäischer und chinesischer NGOs zu fördern und die internationale Zusammenarbeit bei der Adressierung von Klimafragen zu erleichtern. Das NGO Twinning Programm hat in den Jahren 2013-2016 Mitarbeitern von über 72 europäischen und chinesischen NGOs die Möglichkeit zu einer Teilnahme an Workshops, Recherchen und Hospitationen in Partner-NGOs gegeben. Die Stiftung Mercator hat die Fortsetzung des Projekts bis 2019 beschlossen.
Projektmanager: Caspar Welbergen
Forschungsfonds kulturelle Bildung I
Bewilligte Summe
150.000 €
Laufzeit
2013-2015
Ziel des Projekts war es, die Wirkungen kultureller Bildung empirisch zu belegen und wissenschaftlich überzeugende Argumente für deren Anerkennung als gleichwertigen Teil allgemeiner Bildung zu gewinnen. Im Forschungsfonds wurden zwischen 2015 und 2017 sechs empirische Studien renommierter Forschungsinstitute gefördert. Die Resultate zeigen, dass Musik, bildende Kunst, Theater, Literatur, Tanz und andere Aktivitäten kultureller Bildung Heranwachsende wirksam in ihrer Entwicklung unterstützen können. Bildungsbenachteiligte Kinder, so die Ergebnisse, profitieren dabei in besonderem Maße. Die Stiftung Mercator hat die Fortsetzung des Projekts bis 2020 beschlossen.
Projektmanager: Dr. Fabian Krahe
SammLehr - an Projekten lehren und lernen
Bewilligte Summe
948.000 €
Laufzeit
2012-2015
Ziel des Projektes war es, wissenschaftliche Sammlungen in die Hochschullehre zu integrieren und für Studierende besser nutzbar zu machen. In den Jahren 2013 bis 2016 wurden dafür an neun Universitäten unterschiedliche Konzepte einer objektbezogenen Lehre umgesetzt. Im Rahmen der Arbeitstagung "Objekte wissenschaftlicher Sammlungen in der universitären Lehre: Praxis, Erfahrungen, Perspektiven " wurden im Mai 2015 die geförderten Projekte und das Engagement der beteiligten Universitäten vorgestellt und mit weiteren Experten aus dem Bereich der universitären Sammlungen diskutiert. Das Projekt ist abgeschlossen. 
Projektmanager: Jeannine Hausmann
Blickwechsel I
Bewilligte Summe
1.500.000 €
Laufzeit
2012-2016
Ziel des Rahmenprogramms war es, das akademische Interesse an der zeitgenössischen Türkei in Deutschland disziplin- und standortübergreifend zu stärken, deutsche und türkische Wissenschaftler zu vernetzen und zu einem differenzierten Türkeibild in der deutschen Öffentlichkeit beizutragen. Im Rahmen von Blickwechsel I haben fünf deutsch-türkische Forschungsprojekte über drei Jahre zu verschiedenen Aspekten der zeitgenössischen Türkei (Film, Kindheit und Erziehung, Frauenbewegungen, Verfassungspolitik und Energiesicherheit) gearbeitet und ihre Ergebnisse über zahlreiche Publikationen, Veranstaltungen und mediale Beiträge mit der Öffentlichkeit geteilt.  Die Stiftung Mercator hat die Fortsetzung des Projekts bis 2019 beschlossen und fördert von 2017 bis 2019 wieder fünf Forschungsprojekte zur zeitgenössischen Türkei.
Projektmanager: Dr. Markus Hesse
Jamtruck
Projektname
jamtruck
Bewilligte Summe
1.831.000 €
Laufzeit
2007-2017
Ziel des Projektes war es einen geschützten und mobilen Ort der musikalischen Bildung an Essener Schulen zu etablieren, in dem Jugendliche ihrer Kreativität gemeinsam mit professionellen Künstlern Ausdruck verleihen können. Der Jamtruck hat dabei seit August 2008 340 Bands hervorgebracht und mit mehr als 2.000 Schülern aktiv musiziert. Als mobiles Bandstudio tourt er seit 2008 an 21 Essener Schulen und 15 Jugendeinrichtungen und hat damit über 30.000 Schüler erreicht. 2013 erschien „Musik machen im Jamtruck - Evaluation eines mobilen Musikprojekts für Jugendliche“ im kopaed verlag.  Ab Herbst 2017 übernimmt die Stadt Essen die Weiterfinanzierung des Jamtrucks.
Projektmanager: Viola Hilbing
Schultheater der Länder II
Bewilligte Summe
150.000 €
Laufzeit
2012-2013
Ziel des Schultheater der Länder (SDL) ist die Stärkung der Position und der Qualität der ästhetisch-kreativen Fächer in Schulen, im Besonderen des Theatersspiels als Teil Kultureller Bildung in Schule. Das 31-jährige bundesweite Festival wird seit 2011 von der Stiftung Mercator und den Kultusministerien der Länder gefördert. Das Festival hat seit 2011 96 Theatergruppen aus 85 Schulen aller Bundesländer auf dem jährlichen Festival eine Bühne geboten und so direkt und indirekt mehr als 3.000 Schülerinnen gefördert. Die Positionen und Ergebnisse des SDL fanden seitdem in rund 50 Veröffentlichungen in Fachmagazinen oder Publikationen Verbreitung und werden vor allem durch die eigens organisierte größte Fachtagung für Lehrer und Theaterpädagogen Deutschlands öffentlich zugänglich. Die Stiftung Mercator hat die Fortsetzung des Projekts bis 2019 beschlossen. 
Projektmanager: Viola Hilbing
Dialogreihe Klima- und Energiepolitik
Bewilligte Summe
21.000 €
Laufzeit
2016-2017
Ziel der Veranstaltungsreihe war es, einer Fachöffentlichkeit ein Forum zur Diskussion unterschiedlicher Positionen, Annahmen und Schlussfolgerungen zu aktuellen klimapolitischen Themen, wie etwa der Verkehrswende, der Rolle der EU in der globalen Klimapolitik etc., zu geben. Das Ecologic Institut hat im Zeitraum zwischen Juli 2016 und Juni 2017 fünf Veranstaltungen durchgeführt, die vom ehemaligen Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium, Franzjosef Schafhausen, moderiert wurden. Eine Fortsetzung des Projektes ist nicht geplant.
Projektmanager: Charlotte Ruhbaum
Kreativpotentiale Bremen
Bewilligte Summe
500.000 €
Laufzeit
2014-2017
Als Teil des Rahmenprogramms Kreativpotentiale war es Ziel des Projekts, kultureller Bildung besser im Bremer Schulsystem zu verankern und Schulen bei der Entwicklung eines kulturellen Profils zu unterstützen. Im Projekt Kreativpotentiale Bremen wurden zwischen 2014 und 2017 an sechs Schulen innovative Formate zur kulturellen Bildung und Zusammenarbeit von Schulen und Kulturinstitutionen erarbeitet. Zugleich wurden durch das Landesinstitut für Schule (LIS) Qualifizierungs- und Beratungsangebote zu kultureller Bildung für alle staatlichen Schulen im Land Bremen entwickelt und durchgeführt. Eine Fortsetzung des Projekts bis 2020 ist vorgesehen. 
Projektmanager: Dr. Fabian Krahe
Kreativpotentiale im Dialog I
Bewilligte Summe
502.500 €
Laufzeit
2015-2017
Ziel des Projekts war es, Expertenwissen zur kulturellen Schulentwicklung systematisch aufzubereiten, weiterzuvermitteln und Synergien zwischen Länderprogrammen im Bereich kultureller Bildung zu befördern. Zwischen 2015 und 2017 wurden Workshops, Werkstatt-Treffen und Konferenzen organisiert; eine digitale Austauschplattform für Praxismaterialien entwickelt und Filme produziert. Auf diese Weise hat „Kreativpotentiale im Dialog“ über 250 Verantwortliche in Schulverwaltung und Praxis aus neun Bundesländern erreicht. Die Stiftung Mercator hat die Fortsetzung des Projekts bis 2020 beschlossen.
Projektmanager: Anke Troschke
Verankerung klimapolitischer Elemente während der chinesischen G20-Präsidentschaft
Bewilligte Summe
150.000 €
Laufzeit
2016-2016
Ziel des Projektes war es, den G20-Prozess 2016 in China zu nutzen, um Impulse für die Umsetzung eines konsequenten Klimaschutzes im Sinne des Pariser Klimaabkommens zu setzen. Der Projektpartner Germanwatch hat dazu zahlreiche Workshops mit Vertretern von internationalen NGOs organisiert, Fachgespräche mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft geführt und inhaltliche Hintergrundpapiere veröffentlicht. In dem Papier „Shifting the Trillions“ werden beispielsweise verschiedene Ansätze diskutiert, mit denen die G20 internationale Finanzflüsse in Richtung einer treibhausgasarmen und klimaresilienten Entwicklung lenken können.  Die Stiftung Mercator hat ein Folgeprojekt, welches den Blick auf die deutsche G20-Präsidentschaft 2017 richtet, beschlossen.
Projektmanager: Philipp Wesemann