• Krieg © Stiftung Mercator

Integration 2020:
Wir wollen gesellschaftliche Teilhabe und Integration durch bessere Bildungschancen für alle ermöglichen.

Unser Einsatz für Integration

Die Herausforderung

Herkunft bestimmt den Bildungserfolg

Bildungserfolg ist in Deutschland in erster Linie eine Frage sozialer Herkunft: Ob ein Kind eine erfolgreiche Bildungslaufbahn durchläuft, hängt wesentlich davon ab, in welche Familie es hineingeboren wurde. Kinder aus Nicht-Akademiker-Familien nehmen (bei gleicher Leistung) beispielsweise deutlich seltener ein Hochschulstudium auf als Kinder aus Beamtenfamilien. Das betrifft grundsätzlich Kinder mit und ohne Migrationshintergrund gleichermaßen. Doppelt benachteiligt sind junge Menschen mit Migrationshintergrund aus sozial benachteiligten Familien: Sie haben mit zuwanderungsbedingten Nachteilen zu kämpfen, etwa hinsichtlich ihrer Sprachkenntnisse oder auch der Vertrautheit ihrer Familien mit dem deutschen Bildungssystem.

Unsere Vision

Chancengleichheit für alle Kinder und Jugendlichen

Wir glauben daran, dass es eine Gesellschaft geben kann, in der jedes Kind die gleichen Chancen auf eine erfolgreiche Bildungslaufbahn hat, unabhängig von seiner Herkunft. Alle Menschen in Deutschland sollen die gleiche Chance haben, an zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilzuhaben. Die soziale und ethnische Herkunft darf keine Hürde für den Bildungserfolg sein.

Unser Ziel

Keine Unterschiede bei Bildungsabschlüssen

Ein Indikator für Chancengleichheit und Partizipation ist die Anzahl der Schul- und Hochschulabschlüsse von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Vergleich. Hier gibt es deutliche Unterschiede, die uns zeigen, dass unser Engagement wichtig ist. Es ist unser Ziel, bis 2025 die Bildungsungleichheit in Deutschland hinsichtlich der Schul- und Hochschulabschlüsse – gemessen am Stand vom 2005 – um 70 Prozent für Menschen mit Migrationshintergrund im Alter von 15 bis 30 Jahren zu reduzieren. Als Zwischenziel wollen wir diese Unterschiede bis 2015 um 30 Prozent verringern.

Unser Weg

Strukturelle Transformationen und Sprachförderung

Wir konzentrieren uns bei unserer Arbeit auf zwei zentrale Schwerpunkte: die institutionelle Transformation der Bildungslandschaft und Sprachförderung. Wir unterstützen Schulen und Hochschulen dabei, sich systematisch so zu verändern, dass sie alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen fördern und so herkunftsbedingte Nachteile ausgleichen können. Im Bereich der Sprachförderung ist es unser Ziel, die Voraussetzungen für gezielte Sprachförderung in den Bildungsinstitutionen auf der Basis wissenschaftlicher Forschung durch Qualifizierung von  Pädagogen zu schaffen. Denn Sprachkompetenzen sind eine grundlegende Voraussetzung für Bildungserfolg: Nur, wer die Sprache beherrscht und versteht, in der unterrichtet wird, kann erfolgreich lernen.


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