Wir zeigen Handlungsalternativen im Rahmen unserer Ziele auf und streben eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet.

Übersicht

Projekte machen unsere Arbeit aus: Sie sind der Weg, um unsere Vision real werden zu lassen, um Chancen zu ermöglichen und Perspektiven zu öffnen. Von wissenschaftlichen Studien bis hin zu Konferenzen für Experten und sozialer Arbeit in den Kommunen: Erfahren Sie mehr zu unseren Clusterthemen Europa, Integration, Klimawandel und kulturelle Bildung.


Projektabschlüsse

Konferenz "European City of the Future"
Bewilligte Summe
50.000 €
Laufzeit
2016-2016
Die zweitägige Konferenz des Center for Advanced Studies in Management (CASiM) der HHL Leipzig Graduate School of Management fand im Juli 2016 statt und brachte renommierte Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Praxis zur Frage zusammen, mit welchen Strategien Städte in Europa Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit vereinbaren können. Im Nachgang der Konferenz wurden die Beiträge ausgearbeitet und nach einem Begutachtungsprozess zu einem Konferenzband verbunden, der im Springer Wissenschaftsverlag erscheint.
Projektmanager: Dr. Klaus Kordowski
Deutsch-Japanischer Kooperationsrat zur Energiewende
Bewilligte Summe
462.000 €
Laufzeit
2016-2017
Inhalt des Projekts war die Förderung des Studienprogramms im Rahmen der Arbeit des „German-Japanese Energy Transition Council (GJETC)“, einem bilateralen Expertengremium zur Energiewende. Im Laufe seiner Tätigkeit identifiziere der GJETC vier für beide Länder strategisch bedeutsame Themenkomplexe, zu denen je eine Vertiefungsstudie durch deutsch-japanische Forschungskonsortien erstellt wurden. Die Studien dienten zur Beschreibung von Potenzialen, Chancen und Hemmnissen in zentralen Handlungsfeldern der Energiepolitik in beiden Ländern. Die Ergebnisse der Studien wurden durch den Expertenrat diskutiert und veröffentlicht.
Projektmanager: Dr. Klaus Kordowski
Entwicklungsbudget Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Megatrends
Bewilligte Summe
131.000 €
Laufzeit
2017-2017
Ziel des Projekts war die Identifikation von Anwendungsfällen, anhand derer die tiefergehende Analyse von Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Megatrends und der lokalen Umsetzung der Energiewende zielführend durchgeführt werden kann. Im Rahmen der Arbeiten wurden für vier Anwendungsfälle Netzwerke aufgebaut, Konsortien gebildet und Konzepte entwickelt, mittels derer Erfolgsfaktoren der Energiewende vor Ort im Kontext übergreifender gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungen vertieft analysiert werden können. Diese Entwicklungsarbeiten waren die Grundlage für die Bewilligung eines weitergehenden Förderprojekts durch die Stiftung Mercator.
Projektmanager: Dr. Klaus Kordowski
ZiviZ 2016
Projektname
ZiviZ 2016
Bewilligte Summe
25.000 €
Laufzeit
2016-2017
Ziel des Projekts war es, durch die Erhebung repräsentativer Daten verbesserte Kenntnisse zum zivilgesellschaftlichen Engagement von und für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland zu erlangen. Neben Integrationsaspekten stand die interkulturelle Öffnung zivilgesellschaftlicher Organisationen im Fokus der Sonderauswertung des „Zivilgesellschaft in Zahlen“-Surveys. Mehr als 6.300 gemeinnützige Organisationen beteiligten sich an der Befragung. Im Juni 2017 wurden die Ergebnisse etwa 100 Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft auf einer Veranstaltung in Berlin vorgestellt und in einem Bericht veröffentlicht. Von deutschen Medien wurden die Erkenntnisse vielfach aufgegriffen.
Projektmanager: Anna Dieterle
Jena Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Bewilligte Summe
1.250.000 €
Laufzeit
2011-2016
Ziel des Projekts war es, an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Qualitätsstandards für die Betreuung von Doktoranden und Postdocs einzuführen sowie systematische Unterstützungsstrukturen aufzubauen. Das Jena Haus für den wissenschaftlichen Nachwuchs hat sich vor Ort zu einer zentralen Anlaufstelle für diese Zielgruppen etabliert und mit seinen Service-, Qualifizierungs- und Vernetzungsangeboten bundesweite Sichtbarkeit erworben. Nach dem Ende der Mercator-Förderung setzt das Jena-Haus seine Arbeit im Rahmen der Graduierten-Akademie der Friedrich-Schiller-Universität Jena fort.
Projektmanager: Larissa Dickhaut
Studien zum Einfluss von Vorurteilen auf den Bildungserfolg von benachteiligten Schülern
Bewilligte Summe
470.000 €
Laufzeit
2015-2017
Ziel des aus drei Teilstudien bestehenden Projekts war es insbesondere, den Einfluss von Lehrereinstellungen und Lehrerhandeln auf den Bildungserfolg von Schülern mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Milieus zu untersuchen und daraus Vorschläge für die künftige Gestaltung der Lehrerbildung und der schulischen Übergangsempfehlungen abzuleiten. Die Forschungsergebnisse wurden zwischen Juli und Dezember 2017 in zwei Publikationen veröffentlicht und im Rahmen von Pressekonferenzen und Expertenworkshops mit der Fachöffentlichkeit diskutiert. Die Stiftung Mercator nutzt die Ergebnisse zur Weiterentwicklung ihrer Arbeit im Cluster Integration.
Projektmanager: Anna Dieterle
Schule des Lebens
Projektname
Schule des Lebens
Bewilligte Summe
150.000 €
Laufzeit
2015-2017
Ziel des Projektes war die Entwicklung einer Kooperation zwischen der Tages- und Abendschule (TAS) und dem Schauspiel Köln. Im Rahmen des neu eingerichteten Schulfachs „Schule des Lebens“, weiteren Workshops und Proben, ist das eigenständige und diverse "Import Export Kollektiv" entstanden. Mit Stücken, in denen die persönliche Erfahrungswelt der Jugendlichen im Mittelpunkt des kreativen Prozesses steht, hat das Kollektiv mittlerweile einen festen Platz im Spielplan des Schauspiels. Die Stiftung Mercator hat das Folgeprojekt „Schule des Lebens II“ bewilligt, mit dem das Schauspiel Köln ab 2018 die Kooperation auf weitere fünf weitere Ganztagsschulen in Köln ausweiten und festigen wird.
Projektmanager: Viola Hilbing
Übergänge
Bewilligte Summe
350.000 €
Laufzeit
2015-2017
Ziel des Projektes war die Förderung von musikalischen und tänzerischen Aktivitäten, um die Bildungsübergänge von Kindern und Jugendlichen gezielt zu erleichtern. Das Klavierfestival Ruhr hat an fünf Schulen in Duisburg Strukturen für die künstlerische Förderung von Kindern und Jugendlichen geschaffen. Mehr als 450 Kinder und Jugendliche konnten in 22 Workshopreihen von kreativen Musik- und Tanzworkshops profitieren, 70 Schüler aus Seiteneinsteigerklassen wurden in ihrer Sprachentwicklung besonders intensiv gefördert. 150 Lehrer, Vermittler und Künstler nahmen an nachhaltigen Weiterbildungen, ganzjährigen Kursen oder Studientagen des Klavierfestivals teil. Die Stiftung Mercator hat die Fortsetzung des Projekts bis 2020 beschlossen.
Projektmanager: Viola Hilbing
Lit.Ruhr
Bewilligte Summe
50.000 €
Laufzeit
2017-2018
Ziel der Förderung war es, die Einführung eines für das Ruhrgebiet neuen internationalen Literaturfestivals gemeinsam mit mehreren Ruhrgebietsstiftungen zu ermöglichen und dabei ein Vermittlungsangebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen. In ca. 200 Literaturveranstaltungen wurden über 20.800 Besucher erreicht, 40 Veranstaltungen wurden explizit für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Die Lit.Ruhr findet auch im Jahr 2018 erneut statt.
Projektmanager: Viola Hilbing
Ruhr Master School of Applied Engineering
Bewilligte Summe
760.000 €
Laufzeit
2013-2017
Ziel des Projekts war es, an den drei beteiligten Fachhochschulen aus Dortmund und Bochum sowie der Westfälischen Hochschule ein gemeinsames Masterstudienangebot in den technischen Fächern zu etablieren und damit deren Kooperation zu stärken. Zum Ende des Projekts im Sommer 2017 waren 17 Masterstudiengänge bereits in das Angebot integriert bzw. befanden sich im Aufnahmeprozess, 150 Wahlpflichtmodule wurden wechselseitig geöffnet und an anderen Standorten als Leistungsnachweise anerkannt, jedes Jahr nahmen über 200 Studierende weitere thematisch übergreifende Veranstaltungsangebote wahr. Die Stiftung Mercator fördert den weiteren Ausbau der Ruhr Master School über die Ingenieurwissenschaften hinaus in einem Folgeprojekt.
Sprachsensibles Unterrichten in der zweiten Lehrerausbildungsphase
Bewilligte Summe
936.000 €
Laufzeit
2014-2016
Ziel des Projektes war es, die Sprachbildung im Curriculum des Vorbereitungsdienstes in NRW in allen Fächern zu implementieren. Hierzu wurden Ausbildungsmodule entwickelt und erprobt sowie Lehrerausbilder im Bereich Sprachförderung qualifiziert. Von 2015 bis 2017 sind im Projekt die Ausbildungsmodule, neun Lernlandkarten sowie vielfältiges Übungs- und Unterrichtsmaterial entstanden. Die Stiftung Mercator hat die Fortsetzung des Projekts bis 2019 beschlossen.
Projektmanager: Ina Bömelburg
DaZ-Rahmenprogramm
Bewilligte Summe
12.750.000 €
Laufzeit
2011-2016
Ziel des Projektes war es, gemeinsam mit der Universität zu Köln ein autonom agierendes Institut aufzubauen, das bundesweit die Implementierung von Deutsch als Zweitsprache und Sprachbildung in der Lehrerausbildung unterstützt. Von 2012 bis 2017 hat das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache 15 Entwicklungs- und Förderprojekte begleitet, sechs Studien in eigener Reihe veröffentlicht, eine Schriftreihe Sprachliche Bildung geschaffen und ein Online-Themenportal zur sprachlichen Bildung aufgebaut. Die Stiftung Mercator hat die weitere Förderung des Instituts bis 2022 beschlossen.
Projektmanager: Ina Bömelburg