Mercator Roundtable "Islamfeindlichkeit unter Jugendlichen"

ProjektZentrum Berlin

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Veranstaltung auf Einladung der Stiftung Mercator

Muslime in Deutschland sehen sich seit einigen Jahren verstärkt mit Anfeindungen, physischer und verbaler Gewalt konfrontiert und Teile der Bevölkerung sprechen ihnen die Zugehörigkeit zur deutschen Gesellschaft ab. Diskriminierung und Ablehnung von muslimischen Mitbürgern gehen dabei nicht nur von Älteren aus, sondern finden sich auch häufig unter Jugendlichen.

In einer von der Stiftung Mercator geförderten Studie befasst sich Lamya Kaddor mit dem Phänomen der Islamfeindlichkeit bei jungen Menschen in Deutschland, analysiert die häufigsten Stereotype und fragt, wie Politik, Bildungseinrichtungen und weitere Praxisakteure islamfeindlichen Einstellungen im Jugendalter entgegenwirken können.

Der Mercator Roundtable "Islamfeindlichkeit unter Jugendlichen" will die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts von Lamya Kaddor vorstellen und diskutieren.

Lamya Kaddor verfügt als Islamwissenschaftlerin, Erziehungswissenschaftlerin, Religionspädagogin und Publizistin sowohl über wissenschaftliche wie auch schulpraktische und publizistische Erfahrung zur gesellschaftlichen Wahrnehmung des Islam in der Bundesrepublik. Im Rahmen der Studie “Islamfeindlichkeit unter Jugendlichen“, die von der Stiftung Mercator gefördert wird, forscht sie seit Mai 2017 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der AG Migrations- und Ungleichheitsforschung der bildungswissenschaftlichen Fakultät an der Universität Duisburg-Essen. Sie unterrichtete 13 Jahre lang Islamische Religion an öffentlichen Schulen in NRW und gilt als Pionierin der Islamischen Religionspädagogik.

Projektmanager

 Anna Dieterle
Anna Dieterle
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