Eine Kulturagentin für die documenta 14

Medienprojektzentrum Offener Kanal Kassel (MOK)

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Öffentliche Veranstaltung der documenta gGmbH

Im Ausstellungsort "Kulturbahnhof" präsentieren die beteiligten Schulen an dem Projekt: „Eine Kulturagentin für die documenta 14“ Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, die im Vorfeld und während der documenta 14 entstanden sind. Fotografien, Collagen, Skulpturen sowie Dokumentarfilme werden gezeigt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit die sogenannte „docBlogs“, die vier Schulen betreiben, anzuschauen. Es gibt auch einen kleinen Shop, dort bietet das Goethegymnasium die Sonderedition der Schulzeitung Umlauf („docUMLAUFen“) zum Verkauf an, die Jean-Paul-Schule hat eine documenta-Seife (mit Eulenmotiv) produziert, die ebenfalls verkauft wird.

Seit September 2016 haben acht ausgewählte Schulen in Kassel Stadt und Landkreis gemeinsam mit der Kulturagentin sowie mit Künstler_ innen künstlerische Projekte entwickelt. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen der documenta 14 wird nun auch anderen Schulen und Interessierten zugänglich gemacht. Die Ausstellung zeigt anhand einer Projektauswahl die Vielfalt der entstandenen Arbeiten, darunter Videos, Fotografien, Skulpturen, Wandmalereien und Möbeldesign. Wie Eine Kulturagentin für die documenta 14 in die Schulen hineingewirkt hat, wird eine Online-Dokumentation zum Jahresende 2017 veranschaulichen. Schon jetzt steht fest, dass der Fachbereich Kunst in den Schulen eine höhere Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfährt. Schulleitungen haben bereitwillig die Zeitfenster für die Umsetzung künstlerischer Projekte geöffnet. Angeregt durch die sichtbaren Veränderungen im öffentlichen Raum der Schule, haben auch Kolleg_innen anderer Fachbereiche Interesse an einer Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst gezeigt. So entstehen vermehrt fächerübergreifende Gemeinschaftsprojekte, die nicht selten durch Schüler_innen angeregt werden.

 

 

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