„Vom Papst zu Rate gezogen“: Katholische Akademie Bayern ehrt Klima-Ökonom Edenhofer

MCC-Direktor erhält Guardini-Preis – Verleihung Anfang Juli in München

Die Katholische Akademie Bayern ehrt den Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer mit ihrem Romano Guardini Preis. „Als Wirtschaftswissenschaftler von Rang, al engagierter Politik-Berater und als öffentlicher Mahner weist Ottmar Edenhofer immer wieder auf den Klimawandel als eines der drängendsten Probleme unserer Erde hin und schlägt konkrete Lösungen vor“, erklärte die Akademie. „Nicht zuletzt Papst Franziskus hat für seine Enzyklika Laudato si' Ottmar Edenhofer mehrfach und intensiv zu Rate gezogen. Beider Überzeugung nach sind Umweltzerstörung und Armut eng miteinander verzahnte Probleme, die in der ‚Sorge für unser gemeinsames Haus‘ nur gemeinsam zu lösen sind.“

Edenhofer ist Direktor der Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) sowie Chef-Ökonom und ab Herbst Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und zudem Professor an der Technischen Universität Berlin (TUB).

„Professor Edenhofer treibt wie seinerseits schon Romano Guardini die ‚Sorge um den Menschen‘ um, die für beide tief in christlicher Philosophie und katholischer Frömmigkeit wurzelt,“ betonte Akademiedirektor Florian Schuller. Der Preis werde vergeben für „hervorragende Verdienste um die Interpretation von Zeit und Welt auf allen Gebieten des geistigen Lebens“ und erinnere damit an einen der bedeutendsten Religionsphilosophen und Theologen des 20. Jahrhunderts.

Edenhofer habe die Weltbank, die Europäische Kommission und die deutsche Regierung beraten, so die Akademie. „Umweltschützer und Industrielle schätzen ihn gleichermaßen. Im Führungskreis des Weltklimarats hat er das Grundlagenpapier für den Pariser Klimagipfel von 2015 wesentlich mitverhandelt.“

Die festliche Überreichung des Preises findet Anfang Juli in München statt. Zu den bisherigen Preisträgern gehören etwa der Sozialethiker und Wirtschaftsphilosoph Prof. Dr. Oswald von Nell-Breuing, der Physik-Nobelpreisträger Prof. Dr. Werner Heisenberg, der Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Dr. Dr. Ernst-Wolfgang Böckenförde, der Komponist Carl Orff, der Theologe Prof. Dr. Karl Rahner und der ehemalige Bundespräsident Dr. Richard von Weizsäcker.

Über das MCC
Das MCC erforscht nachhaltiges Wirtschaften sowie die Nutzung von Gemeinschaftsgütern wie globalen Umweltsystemen und sozialen Infrastrukturen vor dem Hintergrund des Klimawandels. Sieben Arbeitsgruppen forschen zu den Themen Wirtschaftswachstum und -entwicklung, Ressourcen und Internationaler Handel, Städte und Infrastrukturen, Governance sowie wissenschaftliche Politikberatung. Das MCC ist eine gemeinsame Gründung der Stiftung Mercator und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

Weitere Informationen:

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