Sylvia Löhrmann lobt Projektarbeit am Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium

NRW-Schulministerin besuchte Projektschule der Stiftung Mercator im Duisburger Stadtteil Marxloh

Aktuelle Notiz

Duisburg, 07.04.2016

Einen besonderen Gast hatten gestern die Schüler und Lehrer des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums in Duisburg-Marxloh zu Besuch: NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann informierte sich Vorort über Projekte, die an der Schule umgesetzt werden. Besonders positiv hob sie das gelebte „Multi-Kulti“ am „Elly“ hervor.

„Das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium ist ein Beispiel für Vielfalt: Hier lernen Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Herkunftsländern schon seit langem gemeinsam“, freute sich Löhrmann, die von Winfried Kneip, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, begleitet wurde. Gleichzeitig sei die Schule in vorbildlicher Weise in vielfältigen Initiativen aktiv, zu denen auch die von der Stiftung Mercator geförderten Projekte Ganz In – mit Ganztag mehr Zukunft, Kulturagenten für kreative Schulen und Zusammen – Zuwanderung und Schule gestalten gehören. Unter anderem unterstützen die Projekte junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund dabei, ihre Potenziale voll ausschöpfen zu können. Auch Winfried Kneip zeigte sich beeindruckt, wie die von der Stiftung Mercator geförderten Projekte an der Schule wirken: „Ich freue mich, einen Einblick in diese vorbildliche und demokratische Schule zu erhalten.“

Das Gymnasium in Marxloh – ein Stadtteil, der als Problembezirk mit niedrigem sozialen Niveau gilt – hat sich zum Ziel gesetzt, seine vielfältige Schülerschaft durch sprachliche und kulturelle Förderung zu stärken. Schulleiter Holger Rinn bekräftigte: „Wir wollen aus der angeblichen No-Go-Area eine Let’s-Go-Area machen.“ Von dem Engagement und Einsatz an der Schule profitieren insbesondere die rund 80 Prozent der Schüler, die einen Migrationshintergrund haben. „Kultur macht junge Leute stark. Das überträgt sich auch auf andere Bereiche und man ist lernfähiger“, betonte Löhrmann.

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 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
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