Stellungnahme zum Thema Kulturelle Bildung – einschließlich Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Prof. Dr. Eckart Liebau, UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung

Aktuelle Notiz

Berlin, 11.05.2016

Prof. Dr. Eckart Liebau, UNESCO-Lehrstuhl für Kulturelle Bildung, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Öffentliches Fachgespräch zum Thema Kulturelle Bildung – einschließlich Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Die Ausgangslage: Differenz als Alltag

Globalisierung, Mediatisierung (und dabei insbesondere Digitalisierung) und Migration stellen zentrale, miteinander verschränkte Elemente des Modernisierungsprozesses dar. Sie haben weitreichende Folgen für die Lebensformen. Die weltweite ökonomische Verflechtung, weltweite Kommunikation in Echtzeit und radikal zunehmende Mobilität unterschiedlichster Art und Ursache führen zunehmend zu neuen kulturellen Mischformen, die nicht mehr einzelnen nationalen oder soziokulturellen Milieus zugeordnet werden können. Traditionale Strukturen, Praktiken und Habitusformen verflüssigen sich zu Gunsten transkultureller und transnationaler Differenzierungen, die die Pluralisierungs- und Individualisierungsprozesse radikalisieren und weiter beschleunigen. Hier entstehen offensichtlich neue Normalformen der Moderne, die auch die Kulturelle Bildung vor neue Herausforderungen stellen.

Die gesamte Stellungnahme steht für Sie zum Download bereit.