Statement Dr. Patrick Graichen, Direktor Agora Energiewende, zu dem Ergebnis der gemeinsamen Ausschreibungen von Wind- und Solaranlagen, das heute von der Bundesnetzagentur bekanntgegeben wurde

Pressemitteilung der Agora Energiewende

Berlin, 12.04.2018

„Solarstrom ist jetzt auch in Deutschland die kostengünstigste Energiequelle. Solar ist etwa 10 bis 20 Prozent günstiger als Wind, kostet nur halb so viel wie Strom aus neuen Kohlekraftwerken und nur ein Drittel von dem, was Strom aus neuen Atomkraftwerken kostet.“

„Dass Solarenergie einer der Pfeiler der Energiewende ist, haben auch viele Energiekonzerne verstanden, denn auf sie entfallen etliche der Zuschläge. Deutschland sollte deshalb wieder mehr Photovoltaik bauen und damit dem Beispiel von Ländern wie China, der Türkei, Australien und Japan folgen. Die im Koalitionsvertrag vereinbarten Sonderausschreibungen von je vier Gigawatt Solar- und Windkraftanlagen 2018 und 2019 müssen jetzt noch vor der Sommerpause im Gesetz verankert werden.“

„Solche gemeinsame Ausschreibungen, in der Wind- gegen Solaranlagen konkurrieren, sind nicht zielführend. Denn die Energiewende braucht beide Technologien – Wind und Solar ergänzen sich gut, sie produzieren Strom zu unterschiedlichen Zeiten. In Zukunft sollten daher Wind- und Solarkombinationen ausgeschrieben werden. So können Kosten gesenkt werden, denn die nötige Netzinfrastruktur und auch Flächen werden dann gemeinsam genutzt.“

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Link zu dem Ergebnis der gemeinsamen Ausschreibungen von Wind- und Solaranlagen.

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 Cathrin Sengpiehl
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