Projekt 'Kommunales Konfliktmanagement: Teilhabe und Integration konstruktiv gestalten' - gefördert durch Stiftung Mercator - ist gestartet

Die Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren (LaKI) ist vom Integrationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen mit der Umsetzung des Projektes “Kommunales Konfliktmanagement: Teilhabe und Integration konstruktiv gestalten“ betraut worden und arbeitet mit der Akademie der Ruhr-Universität Bochum zusammen. Gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Mercator.

Am 22.5.2017 startete das erste Modul des Projektes an der Akademie. Um bei der wachsenden Herausforderung einer gelingenden Integration zu unterstützen, soll mittels dieses Projektes ein landesweites Konfliktmanagementsystem implementiert werden.

Ausgewählte Mitarbeitende aus sieben Kommunalen Integrationszentren, Kommunen und Kreisen werden innerhalbes des Zertifizierungskurses „Integrationsmanagement und Systemdesign“ qualifiziert und bei der Umsetzung ihrer Konzepte von professionellen Mediatorenteams begleitet. Insgesamt ist der Kurs bis zum Jahresende 2018 auf 15 Ausbildungstage angelegt, die aber noch durch weitere Aufgabenwahrnehmungen in der Kommune und Supervisionen ergänzt werden.

In einer zweiten Qualifizierungsrunde ab Frühjahr 2018 werden Mitarbeitende zehn weiterer Kommunen in einer verkürzten aber inhaltlich genauso konzipierten Weiterbildung qualifiziert. Die Erkenntnisse, die bei der Weiterbildung und der Implementierung der kommunalen Konfliktmanagementsysteme gemacht werden, werden in einem Handbuch zusammengefasst und allen Kommunen in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Weitere wichtige Bausteine der Projektes sind drei Konferenzen, auf denen einer breiten Öffentlichkeit die Inhalte und Fortschritte des Projektes vorgestellt werden. Langfristig dient das Projekt der Etablierung eines landesweiten Pools von Konfliktmanagementsystemen, der von der LaKI aus koordiniert wird.

Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
Kommunikationsmanagerin Presse
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