Europa zu Gast in Essen

Lust machen, Europa mitzugestalten - unter diesem Motto fand gestern und heute das Mercator Forum Europa statt

Pressemitteilung der Stiftung Mercator

Essen, 07.09.2018

Im Jahr vor der Europawahl hat die Stiftung Mercator ein Zeichen für Austausch und Verständigung gesetzt. Während der 1,5-tägigen Konferenz hat die Stiftung mit etwa 100 Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie Bürgern der Stadt Essen über aktuelle Herausforderungen Europas diskutiert. Das Forum endete am Freitagnachmittag mit einer Bürgerdiskussion mit Ministerpräsident Armin Laschet. 

Für viele Bürger fühlt sich Europa und Brüssel weit weg an und es findet wenig im Alltag vieler Menschen statt. Die Stiftung Mercator hat deshalb Europa nach Essen geholt. Es wurden mit dem Mercator Forum Europa Menschen erreicht, die Europa distanziert gegenüberstehen, aber auch gleichzeitig pro-europäische Aktivisten bestärkt. „Unser Ziel war es, unsere Projektpartner und ihre Initiativen mit Essener Bürgern zusammen zu bringen und eine offene gesellschaftliche Debatte in bürgernahen und interaktiven Dialogformaten anzuregen“, sagt Anne Duncker, Bereichsleiterin Europa der Stiftung Mercator. „Vor allem junge Menschen sollten für europäische Themen interessiert und die Vorteile der europäischen Gemeinschaft ins Blickfeld gerückt werden. Alle Aktionen verfolgten das Ziel, Lust zu machen, Europa mitzugestalten sowie Verantwortung für Europa zu übernehmen“, führt Anne Duncker weiter aus.

Das Mercator Forum Europa endete mit einer Bürgerdiskussion mit Ministerpräsident Armin Laschet am Freitagnachmittag. Das Thema Populismus stand im Fokus der Fragen der Bürger – dies auch vor dem Hintergrund der aktuellen Äußerungen von Horst Seehofer zur Migrationsfrage. „Wir haben unzählige Probleme, die mit Migration rein gar nichts zu tun haben. Wenn man das Gegenteil behauptet, macht man Rechtspopulisten erst stark“, erwidert Ministerpräsident Laschet. Aber er sieht auch positive Entwicklungen: „Ich glaube, dass seit dem Brexit die Zustimmung zu Europa steigt, weil die Leute sehen, wie es anders sein würde“ und endet mit einem Appell zur Europawahl zu gehen: „Die nächste Europawahl wird besonders wichtig, weil sich die Frage stellt, ob es im Parlament noch eine Mehrheit pro-europäischer Parteien gibt.

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Pressekontakt

 Cathrin Sengpiehl
Cathrin Sengpiehl
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