• Simon Bierwald © Stiftung Mercator

Projektdurchführung

Unsere Förderphilosophie: Was erwarten wir während der Förderung?

Die Stiftung Mercator verfolgt einen strategischen Förderansatz: Wir wählen unsere Förderprojekte in erster Linie danach aus, ob sie zur Erreichung der gesellschaftspolitischen Ziele in unseren Clusterthemen und Handlungsfeldern beitragen. Dieser Ansatz setzt sich natürlich nach der Bewilligung fort. Wir verstehen unsere Förderung als eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Geförderten. Daher sprechen wir auch nicht von Bewilligungsempfängern, sondern von Projektpartnern.

Stiftung und Projektpartner arbeiten in den geförderten Projekten auf gemeinsam definierte Ziele hin. Eine enge und intensive Projektbetreuung durch die Stiftung ist daher für uns selbstverständlich. Die Projektmanager und Mitarbeiter der Stiftung Mercator verfügen über eine hohe Expertise in ihren jeweiligen Fachgebieten. Sie betreuen und beraten unsere Projektpartner in vielen Fragen des Projekt- und Finanzmanagements, der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen sowie der strategischen Öffentlichkeitsarbeit. Im Gegenzug erwarten wir von unseren Projektpartnern eine professionelle, an den gemeinsamen Zielen orientierte Arbeitsweise.

Um die Kompetenzen unserer Projektpartner in strategischer Projektarbeit nachhaltig zu stärken, haben wir mit dem Mercator Capacity Building Center for Leadership and Advocacy (LEAD) eine eigene Fortbildungseinrichtung für den dritten Sektor geschaffen. LEAD unterstützt Entscheider – insbesondere aus Wissenschaft, Bildung und Zivilgesellschaft – dabei, erfolgreich Führungsverantwortung bei der Lösung der großen gesellschaftlichen Aufgaben des 21. Jahrhunderts zu übernehmen.

1. Förderrichtlinien

Die rechtliche Grundlage unserer Förderung besteht im Wesentlichen aus (1.) einer individuellen Fördervereinbarung, die zwischen der Stiftung Mercator und dem jeweiligen Projektpartner geschlossen wird, und (2.) unseren allgemeinen Förderrichtlinien. Die Förderrichtlinien stehen hier zum Download bereit:

Förderrichtlinien

2. Zahlplan und Mittelabruf

Unmittelbar nach dem Abschluss der Fördervereinbarung stellt der Projektpartner einen Zahlplan für die gesamte Projektlaufzeit auf, in dem festgelegt wird, welche Fördermittel zu welchen Auszahlungsterminen benötigt werden. Planungsänderungen können in Abstimmung mit der Stiftung Mercator im Verlauf des Projekts vorgenommen werden.

Spätestens vier Wochen vor den zu Projektbeginn vereinbarten Auszahlungsterminen muss die Überweisung der Mittel schriftlich angefordert werden. Bitte beachten Sie, dass die Stiftung Mercator die Mittel nicht automatisch aufgrund des Zahlplans überweist, sondern nur auf ausdrückliche Mittelanforderung.

Bitte verwenden Sie für die Erstellung des Zahlplans und die Mittelabrufe das folgende Formular:

Formular Zahlplan und Mittelabruf

3. Bestätigung über Mittelzuwendung

Nach Eingang der Fördermittel beim Empfänger benötigt die Stiftung Mercator eine sogenannte Mittelzuwendungsbestätigung. Bitte nutzen Sie dazu das zu der Rechtsform Ihrer Institution passende Formular von der Website des Bundesfinanzministeriums (Eingabe des Suchbegriffs „Geldzuwendung“).

4. Nachweis über die Verwendung der Mittel

Die Stiftung Mercator benötigt regelmäßig Nachweise über die Verwendung der Fördermittel. Die Häufigkeit der Nachweispflicht richtet sich nach der Dauer des von uns geförderten Vorhabens:

  • Soweit der Förderzeitraum eines Projekts innerhalb eines Kalenderjahres liegt, ist innerhalb von zwei Monaten nach Projektabschluss ein ausgefülltes Formular zur Mittelverwendung einzureichen.
  • Soweit der Förderzeitraum eines Projekts mehr als ein Kalenderjahr betrifft, ist jeweils bis Ende Februar ein Zwischenverwendungsnachweis für den Zeitraum des letzten Kalenderjahres sowie zwei Monate nach Projektabschluss ein Gesamtverwendungsnachweis einzureichen.

Wir behalten uns vor, über die jährlichen Nachweispflichten hinaus weitere Zwischenabrechnungen einzufordern oder vor Ort Einsicht in die Abrechnungsunterlagen zu nehmen.

Bitte nutzen Sie für die Zwischen- und Gesamtverwendungsnachweise das Formular "Verwendungsnachweis", das Sie von Ihrem zuständigen Projektmanager erhalten. Hier können Sie eine Vorschau des Formulars Verwendungsnachweis einsehen. 

5. Erstellung von Projektberichten

Es sind zudem regelmäßig schriftliche Berichte zu verfassen, die Auskunft darüber geben, wie sich das Projekt entwickelt. Die Häufigkeit der schriftlichen Berichterstattung richtet sich nach der Dauer des von uns geförderten Vorhabens:

  • Soweit der Förderzeitraum eines Projekts innerhalb eines Kalenderjahres liegt, ist innerhalb von zwei Monaten nach Projektabschluss ein Projektbericht einzureichen.
  • Soweit der Förderzeitraum eines Projekts mehr als ein Kalenderjahr betrifft, ist jeweils bis Ende Februar ein schriftlicher Zwischenbericht für den Zeitraum des letzten Kalenderjahres sowie zwei Monate nach Projektabschluss ein Abschlussbericht über den gesamten Projektzeitraum einzureichen.

Bitte nutzen Sie für die Zwischen- und Abschlussberichte das folgende Formular:

Formular Projektbericht

Sofern Sie eine Förderung von einer Partnergesellschaft der Stiftung Mercator erhalten, verwenden Sie bitte die von dieser bereitgestellten Berichtsformulare.

Darüber hinaus behält sich die Stiftung vor, jederzeit weitere Projektinformationen anzufordern, die Projektstandorte zu besuchen und Gespräche mit Personen zu führen, die in das Vorhaben involviert sind.

6. Antrag auf Kostenerstattung

Bitte nutzen Sie für Anträge auf Honorar- und Reisekostenerstattung folgendes Formular:

Formular Antrag auf Honorar- und Reisekostenerstattung