CO2-Emissionen der Stiftung Mercator

Die Stiftung Mercator setzt sich dafür ein, die anthropogenen Emissionen von im Kyoto-Protokoll eingeschlossenen Treibhausgasen in Deutschland im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent bis 2020 und um mindestens 80 Prozent bis 2050 zu reduzieren. Dieses Ziel unterstützen wir auch durch unser eigenes Handeln: Unsere Treibhausgasemissionen wollen wir so weit wie möglich reduzieren und anfallende Emissionen vollständig kompensieren. Bei der Erhebung unseres Carbon Footprints orientieren wir uns am Greenhouse Gas Protocol, einem international anerkannten Standard zur Erfassung von Treibhausgasemissionen. Weitere Kennzahlen entsprechend des Greenhouse Gas Protocols finden sie hier.

Unser Carbon Footprint für das Jahr 2017

Die gesamten Emissionen der Stiftung Mercator lagen 2017 bei insgesamt 890 Tonnen Kohlenstoffdioxid. Unsere Gesamtemissionen stiegen zwar erheblich im Vergleich zum Vorjahr, insgesamt erreichten wir aber trotz dynamischen Wachstums der Stiftung den zweitniedrigsten Stand seit Erhebung des Carbon Footprints.

Entscheidend für den Anstieg der Emissionen ist, dass wir die Zahl der Veranstaltungen deutlich gesteigert haben. Dies liegt zum einen an der Integration des Bereichs Internationale Programme in die Stiftung. Zum anderen haben wir neue Veranstaltungsformate etabliert.

Rechnet man die Veranstaltungen nicht mit, konnten wir die Kohlenstoffdioxid-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr reduzieren.

Unser Ziel: Emissionen reduzieren und kontinuierlich kompensieren

Unseren Carbon Footprint 2017 haben wir wie bereits in den Jahren zuvor durch Klimaschutzzertifikate vom Typ Gold Standard ausgeglichen. Damit unterstützen wir das Sichuan Biogas Programme of Activities. Dies zielt darauf ab, bis zu eine Million arme Bauernhaushalte in Sichuan (China) auf ihren Höfen mit effizienten Biogasfermentern und -kochstellen auszustatten. Das saubere Biogas, welches aus den weitverbreiteten Klärgruben gewonnen wird, ersetzt die Verbrennung von Kohle und Holz zum Kochen, sodass über die volle Programmlaufzeit eine Treibhausgasreduktion von insgesamt etwa 20 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid- Äquivalent entsteht.