CO2-Emissionen der Stiftung Mercator

Die Stiftung Mercator setzt sich dafür ein, die anthropogenen Emissionen von im Kyoto-Protokoll eingeschlossenen Treibhausgasen in Deutschland im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent bis 2020 und um mindestens 80 Prozent bis 2050 zu reduzieren. Dieses Ziel unterstützen wir auch durch unser eigenes Handeln: Unsere Treibhausgasemissionen wollen wir so weit wie möglich reduzieren und anfallende Emissionen vollständig kompensieren. Bei der Erhebung unseres Carbon Footprints orientieren wir uns am Greenhouse Gas Protocol, einem international anerkannten Standard zur Erfassung von Treibhausgasemissionen. Weitere Kennzahlen entsprechend des Greenhouse Gas Protocols finden sie hier.

Unser Carbon Footprint für das Jahr 2016

Die gesamten Emissionen der Stiftung Mercator lagen 2016 bei insgesamt 538 Tonnen Kohlenstoffdioxid – damit haben wir nach 2015 (­-34 Prozent) unsere Emissionen noch einmal um 42 Prozent reduziert.

Entscheidend für diesen Rückgang waren die indirekten Emissionen aus Veranstaltungen, die durch eine geringere Anzahl von Großveranstaltungen deutlich gesunken sind (­77 Prozent). Dieser Rückgang ist vor allem auf den Umzug in das neue Gebäude und die damit verbundenen baulichen und organisatorischen Maßnahmen zurückzuführen. Da die veranstaltungsbezogenen Emissionen 2015 noch knapp 60 Prozent unserer Gesamtemissionen verursacht haben, macht sich dieser Rückgang bei den Gesamtemissionen erheblich bemerkbar. Zudem kam es 2016 zu einer Neuerung bei der Datenerfassung der Veranstaltungsemissionen. Durch die zentrale Erfassung aller Veranstaltungen (Teilnehmeranzahl, Anreiseform, Anreiseweg) in einem neuen Tool konnte eine exaktere Erhebung erreicht werden.

Unser Ziel: Emissionen reduzieren und kontinuierlich kompensieren

Unseren Carbon Footprint 2016 haben wir wie bereits in den Jahren zuvor durch Klimaschutzzertikate vom Typ Gold Standard ausgeglichen. Damit unterstützen wir das Sichuan Biogas Programme of Activities. Dies zielt darauf ab, bis zu eine Million arme Bauernhaushalte in Sichuan (China) auf ihren Höfen mit effizienten Biogasfermentern und -kochstellen auszustatten. Das saubere Biogas, das aus den weitverbreiteten Klärgruben gewonnen wird, ersetzt die Verbrennung von Kohle und Holz zum Kochen, sodass über die volle Programmlaufzeit eine Treibhausgasreduktion von insgesamt etwa 20 Mio. t CO2-Äquivalent entsteht.