Die Vorlaufstudie „DIDA“ (Digitale Daseinsvorsorge) untersucht, wie digitale Angebote in zentralen Bereichen wie Bildung, Mobilität oder gesellschaftlicher Teilhabe künftig besser zusammenwirken können. Sie zeigt, dass viele dieser Angebote derzeit isoliert voneinander entwickelt werden und es an gemeinsamen Standards, Schnittstellen und übergreifenden Strukturen fehlt. Das erschwert nicht nur die Nutzung, sondern verhindert auch Synergien zwischen verschiedenen Akteur*innen.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es für eine leistungsfähige digitale Daseinsvorsorge weniger einzelne Plattformen braucht, sondern vielmehr eine gemeinsame digitale Infrastruktur. Diese soll Angebote besser auffindbar machen, miteinander vernetzen und die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Institutionen, Zivilgesellschaft und Wirtschaft erleichtern.
Ziel ist es, digitale Daseinsvorsorge stärker an den Bedürfnissen der Nutzer*innen auszurichten, Zugänge zu vereinfachen und langfristig ein vernetztes System zu schaffen, das gesellschaftliche Teilhabe unterstützt und öffentliche Leistungen effizienter gestaltet.