ZiviZ-Studie 2017

Vielfalt verstehen. Zusammenhalt stärken.

Die Zivilgesellschaft in Deutschland wächst und wird politischer. Die meisten Menschen engagieren sich nach wie vor ehrenamtlich. Die Organisationen leisten einen großen Beitrag zur sozialen Integration, sind aber oft selbst eine geschlossene homogene Gruppe. Dabei ist fast jeder zweite Bundesbürger Mitglied in einem von mehr als 600.000 Vereinen in Deutschland. 95 Prozent der gemeinnützigen Organisationen sind Vereine, aber auch Stiftungen und Genossenschaften und andere Organisationsformen nehmen zu. Bei einem Drittel der Vereine stieg die Zahl der Mitglieder im Vergleich zum Jahr 2012. Nur ein kleiner Teil der Vereine gibt an, dass sie weniger Mitglieder und Engagierte haben.

24 Prozent der gemeinnützigen Organisationen entwickeln gezielt Angebote für Migranten oder Flüchtlinge. Neben den Hilfsorganisationen haben sich auch zehn Prozent aller anderen Vereine und Stiftungen aus dem Sport und der Kultur, der Bildung und weiteren Feldern in der Flüchtlingshilfe engagiert.

Der ZiviZ-Survey ist die einzige repräsentative Befragung von Vereinen, Stiftungen, Genossenschaften und gemeinnützige Kapitalgesellschaften, durchgeführt von ZiviZ (Zivilgesellschaft in Zahlen) im Stifterverband. Der Survey 2017 wird gefördert von der Bertelsmann Stiftung, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung Mercator.

Zahlen

Details zur Publikation

Autor: Jana Priemer, Holger Krimmer, Anaël Labigne Herausgeber: Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Seiten: 64 Veröffentlichung: Juni 2017 Sprache: Deutsch

Aktuelles zur Publikation

Pressemitteilung des Stifterverbandes

Von wegen Vereinssterben

Deutsche Zivilgesellschaft so groß wie nie zuvor