Rückkehrpolitik in Deutschland

Wege zur Stärkung der geförderten Ausreise

Der Aufenthalt abgelehnter Asylbewerber wird entweder durch Abschiebung oder durch eine freiwillige Ausreise beendet. Für erstere trifft das Aufenthaltsgesetz relativ detaillierte Regelungen, für letztere gibt es hingegen kaum rechtlich bindende Vorgaben. Der Bund koordiniert lediglich die Förderprogramme zur freiwilligen Rückkehr. In beiden Varianten der Aufenthaltsbeendigung sind die Bundesländer für die Ausgestaltung verantwortlich. Die vorliegende Studie des SVR untersucht diese Unterschiede in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Der Fokus liegt auf dem innerstaatlichen Umgang mit dem Thema Aufenthaltsbeendigung.

Details zur Publikation

Autor: Anna-Lucia Graff, Dr. Jan Schneider Herausgeber: Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) Seiten: 48 Veröffentlichung: März 2017 Sprache: Deutsch

Aktuelles zur Publikation

Pressemitteilung des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration

Aufenthaltsbeendigung: Vorrang der freiwilligen Ausreise sicherstellen, [...]

Die freiwillige Ausreise abgelehnter Asylbewerber hat zwar Vorrang vor Abschiebungen, doch gibt es [...]